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Vier von fünf schwulen oder lesbischen Iren sind wegen ihrer Homosexualität schon beschimpft worden; einer von vier wurde sogar deswegen tätlich angegriffen.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Homo-Gruppen Gay and Lesbian Equality Network (GLEN) and BeLonG To Youth Service, die vom irischen Gesundheitsministerium finanziert wurde. Insgesamt wurden 1.100 Menschen online befragt, dazu führten die Autoren dutzende Interviews durch.

Viele Schwule und Lesben sind demnach erheblicher Gewalt ausgesetzt: Acht Prozent gaben an, dass sie mindestens einmal wegen ihrer sexuellen Orientierung mit einer Waffe – etwa einem Messer, Pistole, Flasche oder ähnlichem – angegriffen worden sind. Neun Prozent wurden aus diesem Grund bereits sexuell misshandelt.

Auch in der Schule sei homophobes Mobbing an der Tagesordnung. Über die Hälfte hat das bereits erlebt. Am Arbeitsplatz sind ein Viertel aller Befragten bereits verbal bedroht worden.

"Eine große Anzahl an Teilnehmern in dieser Studie, vor allem jüngere, haben Leid erfahren, ohne Beistand zu haben", erklärte Odhrán Allen von GLEN. Diese Situation führe auch dazu, dass sich viele Homosexuelle übermäßig Alkohol konsumierten oder depressiv werden würden. Ziel müsse es sein, eine positive schwule, lesbische, bi- oder transsexuelle Identität zu erlangen. "Die Unterstützung von Freunden oder der Familie sowie positive Beispiele in der Lebenswelt, der Schule oder dem Arbeitsplatz sind wichtig, um in dieser Frage belastbar zu sein", so Allen. (dk)



11 Kommentare

#1 stromboliProfil
  • 03.02.2009, 15:21hberlin
  • ah, europäische lei(d)tkultur.
    Und ich bin überzeugt , es gibt keine besonderen unterschiede zwischen denen der katholischen und der protestantischen bevölkerungsanteile was die diskriminierung und das mobing angeht...
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#2 Rabauke1976Anonym
  • 03.02.2009, 16:03h
  • Ist schon "Irre" was die Iren da so an den Tag legen. Manchmal frage ich mich, ob der eigentliche Name, also "Irreland" mit Absicht in "Irland" gewandelt worden ist? Demnach müsste z.B Polen gannnzzzzzzz früher mal "Bekloptistan" gehießen haben? Für alle Weltverbesserer.....natürlich kenne ich die wahre Geschichte. War ja nur mal rein spekulativ. Anhand einzelner Damen oder Herren Po....litiker der einzelnen Länder.......könnte man aber denken, irgendewie haben "Die" da was am Namen des Landes geändert. *g
    *
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#3 FloAnonym
  • 03.02.2009, 18:51h
  • Und die Hetzer aus Politik und angeblichen Kirchen sind genauso schuldig wie die Ausführer der Tat!
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#4 seb1983
  • 03.02.2009, 19:21h
  • Interesassant wäre hier allerdings auch ein Vergleich mit der Restbevölkerung, um zu sehen ob oder eher wie weit Homos über dem Schnitt liegen was Missbrauch, Mobbing etc. angeht.
    0% sind es leider nirgendwo.
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#5 SaschaEhemaliges Profil
  • 03.02.2009, 22:15h
  • Und bilden sich die Vorredner etwa ein, dass dieser Prozentsatz hierzulande nennenswert geringer ist???

    Also, ich höre praktisch täglich Beleidigungen und Pöbeleien gegen Schwule, insbesondere unter Jugendlichen, auf der Straße, in Bus und Bahn, wo man eben geht und steht und nicht mit Scheuklappen und Ohrenschützern durch die Welt geht!

    Der einzige Unterschied besteht darin, dass das in anderen Ländern ein auch politisch zunehmend beachtetes Thema ist, nur in Deutschland, dem Land, das die allermeisten und allerschlimmsten Erfahrungen mit der Verunglimpfung (und anschließender Ermordung) bestimmter gesellschaftlicher Gruppen gesammelt hat, ist es das offensichtlich nicht!
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#6 stromboliProfil
  • 03.02.2009, 22:23hberlin
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • ja , das würde mich so auch mal interessieren!!!

    Es gibt einerseits das empirisch gefühlte ( 80% von homophobie betroffene), andererseit fehlt eine untersuchung darüber, wo, wie und unter welchen bedingungen sich homophobie und schwulenmobbing sich entwickeln!
    Ist mobbing z.b. ein "gewöhnlich " gebrauchter umgang in der arbeitswelt. Gibt es eine besondere affinität für geschlechtsorientierte diskriminierung; also z.b. die im vergleich mann/ frau, frau/frau, schwul/ hetero etc...?
    Früher sagte man: frauen sind intrigant; dem schwulen , soweit sichtbar, unterstellte man selbes...
    Ohne die ergebnisse zu relativieren: sind sie wirklich nur messbar anhand unserer wahrnehmung, oder ergibt sich da ein gesamtgesellschaftliches bild, in dem diskriminierung, gewalt, mobbing in der arbeitswelt eigentlich ein mittlerweile "normaler zustand" ist! Teil einer als "nützlich " empfundenen arbeitsideologie!
    Sicherlich brauchts natürlich besonderer voraussetzungen siehe die ergebnisse oben! Voraussetzungen die sich in der religiösen struktur wiederfinden! Aber da ist es schließlich egal woher der wind weht: ob islamisch-katholisch-evangelisch-jüdisch-monotheistisch, der wind stinkt!
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#7 kaysiProfil
  • 03.02.2009, 23:48hBangor
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • Jetzt mal davon abgesehen das Evangelen Homosexualität weitgehend aktzeptieren und bestimmte teile der evangelischen Kirch sogar versuchen Die Christliche Heirat unter schwulen zu ermöglichen.
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#8 SaschaEhemaliges Profil
  • 04.02.2009, 19:31h
  • Antwort auf #7 von kaysi
  • Was man nicht so alles "Akzeptanz" nennt!

    Ich kann auf die Akzeptanz einer selbsternannten und konstruierten Dominanzgesellschaft verzichten! Gleichberechtigung unterschiedlicher sexueller Identitäten kann es nur dann geben, wenn Heteronormativität grundlegend überwunden wird!
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#9 seb1983
#10 hwAnonym