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Romantische Gay-Motive von Zürich Tourismus sollen schwul-lesbische Touristen im Mai und Juni in die Schweizer Metropole locken. Das Budget für Gay-Marketing wurde auf 100.000 Franken verdoppelt.

Von Micha Schulze

Während christliche Fundis in Zürich noch immer Unterschriften gegen den EuroPride 09 sammeln (queer.de berichtete), haben die Organisatoren des europaweiten CSDs jetzt offizielle Rückendeckung bekommen: Zürich Tourismus hat extra für das Event, das vom 2. Mai bis 7. Juni stattfindet, das jährliche Gay-Marketing-Budget auf 100.000 Franken (ca. 67.300 Euro) verdoppelt.

Teil der Gay-Kampagne ist ein Fotoshooting, dessen Motive jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt worden sind. Da sitzt etwa ein kuschelndes schwules Paar beim Picknick am Zürisee, auf einem anderen Bild werfen sich zwei Lesben einem Dachterrassen-Café verliebte Blicke zu. Auch dabei ist ein Motiv, auf dem sich drei Männer in einer Szenebar näher kommen.

Eingesetzt werden sollen die Gay-Motive vor allem in Großbritannien, Deutschland und dien USA. "Unsere wichtigsten Märkte", so Maurus Lauber von Zürich Tourismus gegenüber das Tageszeitung "20 Minuten". Den EuroPride sieht Lauber als Chance, neue Besucher in die Stadt zu locken: "Wenn in unserer Stadt schon ein solcher Anlass mit internationaler Beachtung stattfindet, müssen wir das Potenzial nutzen."

Die EuroPride-Organisatoren begrüßten die Werbeoffensive: "Ein gewaltiger Fortschritt – noch vor zehn Jahren wären Fotos einer Tourismusorganisation mit Frauen- oder Männerpaaren undenkbar gewesen", so EuroPride Sprecher Michael Rüegg.



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24 Kommentare

#1 seb1983
  • 03.02.2009, 17:54h
  • Nicht übel die Sache.
    Hätte mir die Models aber, wie so oft, etwas maskuliner gewünscht, 55 kg auf 178 und zu enge Klamotten waren noch nie so mein Fall aber ok.
    Peinlich nur das Bild vor dem Dumm & Geil Geschäft mit Gucci Täschen in der Hand. Auf solche sich selbst reproduzierenden Vorurteile kann ich eigentlich verzichten.

    Letztendlich aber trotzdem Daumen hoch, in der Sache gute Aktion
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#2 maartinAnonym
#3 FloAnonym
  • 03.02.2009, 18:45h
  • Tja, wir bringen halt der Wirtschaft richtig Kohle (oft doppelte Einkommen und keine Kinder; die klassischen DINKS (double income no kids) halt), was aber immer noch nicht alle erkannt haben oder wahrhaben wollen!

    Wenn uns Leute schon nicht aus ideellen Gründen und aus Überzeugung gleichstellen, dann sollten sie es wenigstens aus wirtschaftlichen Interessen tun. Aber bei vielen ist offenbar der Hass so groß, dass selbst monetäre Argumente sie nicht überzeugen können.
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#4 AndiAnonym
  • 03.02.2009, 19:17h
  • so wie man uns mag: feminin und ungefährlich, aber immer ein Grund um mal zu schmunzeln. Ich finds zum kotzen.

    Warum gibt es eigentlich weniger Bilder von lesbischen Päärchen als schwule?
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#5 YavannahAnonym
  • 03.02.2009, 19:57h
  • das foto vor d&g ist peinlich. die kampagne an sich ist aber gut, finde ich. und zum ersten schreiber: was verlangst du? dass fette "bären" mit schmuddeligem aussehen für touristische werbung verwendet werden? du bist witzig. man muss nicht auf diese schlanken models stehen, aber verständlich ist es natürlich, dass eher die als deine bärenfraktion für werbung verwendet werden.
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#6 seb1983
  • 03.02.2009, 19:57h
  • Antwort auf #4 von Andi
  • Weil Lesben nichts ausgeben, Schminke und schicke Klamotten sind bei Feministinnen eh verpönt (weil ja nur dazu da um die Männer anzumachen). Deshalb ist an denen nichts zu verdienen

    Schwule dagegen sollen massenhaft ihre Kohle für Klamotten und Lifestyle Schrott raushauen und auf Szenepartys überteuerte Getränke saufen, sind daher ne bevorzugte Zielgruppe. Daher auch unser shopping verrückten "sex and the City Schwuppen" auf einigen Bildern
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#7 bananasEhemaliges Profil
  • 03.02.2009, 20:08h
  • Ich finde die Typen eigentlich gar nicht so feminin. Sogar das ältere Semester ist dabei, denn eigentlich ist ja alles schon tot und nicht mehr vorzeigbar, was über 35 ist . Endlich auch mal andere Typen, als immer nur erotikfreie "gestählte" und "gestylte" Typen, ohne Ausstrahlung.
    Aber letztendlich sind die Geschmäcker verschieden und die Kampagne sehr gut.
    Und über das D&G Foto kann man doch nur schmunzeln. Das ist nämlich kein Klischee. Es ist ja nun niemand im Muskel-Shirt, eng-anliegend und mit mindestens 5% Elastan-Anteil bei 15 kg Übergewicht zu sehen.
    Schrille Drags bei CSD's finde ich viel klischeehafter und oft unangenehm. Das ist wohl eher wirklich was für die Heten zum lästern...
    Kurz, ich find's gut.....
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#8 Tim_ChrisProfil
  • 03.02.2009, 20:12hBremen
  • Die Kampagne ist begrüßenswert, aber die Bilder suggerieren mir zu viel Feudalismus und Etepetete. Etwas für die betuchte Schicki Micki Schwuppe. Spricht mich als Otto-Normal-TM-Schwuchtel nicht an und reizt mich aufgrund dieser Werbung auch nicht, nach Zürich zum Europride zu reisen. Es fehlt einfach die Lebendigkeit auf den ganzen Bildern, das, was den Europride eben ausmacht.
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#9 bananasEhemaliges Profil
  • 03.02.2009, 21:59h
  • Antwort auf #8 von Tim_Chris
  • Lebendigkeit fehlt, ja das stimmt. Ich vermisse ein bißchen solche Leute, wie zum Beispiel jemanden im "Blaumann" am Bellevue zum Beispiel. Ich glaube, es gibt auch organisierte schwule Polizisten. Auf jeden Fall gibts auch Schwule die arbeiten..
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#10 XDAAnonym
  • 04.02.2009, 12:06h
  • Antwort auf #9 von bananas
  • Ich finde man hätte normale Schwule nehmen können, die vielleicht nicht bei Gucci einkaufen. Die beiden älteren finde ich gut, aber die Jungschwuppen beim Shoppen, na ja was soll's, auf jeden Fall ist die Idee gut.

    @ Bananas:

    Es gibt organisierte schwule Polizisten:
    velspol-nrw.de/
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