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Schnuckels, aufgepasst: Noch bis zum 15. April kann man sich online für den Titel des deutschen Mister Gay 2009 bewerben. Nach einer Jury-Prüfung und einem Internet-Vorentscheid ziehen zwölf Kandidaten ins Finale.

Von Carsten Weidemann

Es ist wieder soweit: Das Mister-Gay-Team ist auf der Suche nach Deutschlands begehrtestem Schwulen. Ab sofort ist eine Bewerbung für den Titel des deutschen Mister Gay 2009 über die Website www.mistergay.de möglich.

Auf den Sieger warten nicht nur tolle Preise, viel Anerkennung und die Chance, ganz groß im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen. Denn der hier gewählte Mister Gay nimmt als deutscher Repräsentant automatisch an der Wahl zum Mister Gay International in San Francisco teil. Dort gilt es, die bisher beste deutsche Platzierung mit Platz 3 zu toppen. Und vielleicht winkt eine steile Karriere als Model, Moderator oder Schauspieler.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2009. Eine Jury trifft anschließend eine Vorauswahl, und alle qualifizierten Kandidaten nehmen vom 18. April bis zum 9. Mai 2009 am Internet-Vorentscheid teil. Die besten zwölf Kandidaten ziehen schließlich ins Finale ein.

Am 16. Mai 2009 geht’s nach Göttingen, wo die zwölf Finalisten im Rahmen einer großen Gay-Party um die Gunst der Promi-Jury und des Publikums werben. Der Sieger bekommt schließlich vom amtierenden Mister Gay, Jackson Netto, die begehrte Schärpe überreicht.

Die Titelträger der Vergangenheit bereisten als Repräsentanten der schwulen Community bundesweit CSDs, Galas und Benefiz-Veranstaltungen. Angebote aus der Werbeindustrie, als Cover-Model auf Magazinen und Exklusiv-Interviews waren die Folge. Als Identifikationsfiguren haben die Mister Gays auch die Aids-Hilfen unterstützt.

"Mit ihrer jeweiligen Wahl haben die letzten Schärpenträger Suat Bahceci, Ibrahim Hannina und Jackson Netto gezeigt, dass Schwule nicht den gängigen Klischeevorstellungen entsprechen müssen, sondern sich neben Körperbewusstsein über Intelligenz, Kreativität, Toleranz und gesunden Menschenverstand definieren und somit einen bedeutenden Beitrag für die Community leisten", so Veranstalter Thomas Kämpfe von der PayGay GmbH.



13 Kommentare

#1 XDAAnonym
  • 12.02.2009, 13:31h
  • Mr. Gay Deutschland "Ibrahim Hannina" hat ja wirklich eine steile Karriere in Funk und Fernsehen hingelegt, immerhin gibt es 132 Einträge bei Google. Da hat ja die DSDS "Schandale" es zu größerer Berühmtheit gebracht.

    Schandale - oho - Schandale - ohohoho ... :)
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#2 maciicxProfil
  • 13.02.2009, 10:51hpnkw
  • häh? der könig von deutschland ist doch schon schwul! (oder war, aber ein neuer rio reiser wird wohl nicht rauskommen dabei)

    (SCNR, bei dieser überschrift konnte ich nicht anders ;) )
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#3 Chris_Anonym
#4 gatopardo
  • 13.02.2009, 18:25h
  • Antwort auf #3 von Chris_
  • Wieso "Migrantenkönig" ? Warum können wir uns nicht endlich einmal daran gewöhnen, dass sie zu uns gehören, auch wenn sie einen exotischen Namen tragen ? Bei "Google" ist zu lesen, dass er immerhin das Abitur in Frankfurt geschmissen hat und in der Präventionsarbeit in NRW tätig ist. Obendrein sieht er intelligent genug aus und ist ein ausgesprochen schöner deutscher Junge, der es leicht mit einem "Reinrassigen" aufnehmen kann.
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#5 Chris_Anonym
  • 13.02.2009, 19:39h
  • Diese Veranstaltung ist doch eine reine Marketingmasche, damit die ganzen Schwuppen noch schnell die PayGay MasterCard in Pink sich holen und in ihren schwulen Geschäften die schwule Mode bezahlen ... und unser Migrantenkönig hat wahrscheinlich den meisten Umsatz gemacht :)
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#6 alexander
#7 maciicxProfil
#8 gatopardo
  • 14.02.2009, 11:24h
  • Antwort auf #7 von maciicx
  • In den Staaten kommen Ressentiments weisser US-Bürger gegen ihre schwarzen Landsleute oftmals vom sogenannten Penis-Neid. Unterschwellig wissen sie natürlich, dass dunkle Typen sinnlicher sind als sie selber. Wenn sich ein "Nigger" dann obendrein noch erdreistet, zum Bildungsbürgertum zu gehören, wird er automatisch mit unhaltbaren Vorurteilen diskriminiert.
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#9 Tim_ChrisProfil
  • 15.02.2009, 10:30hBremen
  • Wieso Migrantenkönig? Erschließt sich das aus dem südländischen Aussehen? Aus dem Namen? Wie müsste denn ein typisch deutscher Schwulenkönig aussehen? Blasse Haut, blaue Augen, blond und auf den Namen Fritzchen Müller hören? Also nur mal so nebenbei gefragt.
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#10 gatopardo
  • 15.02.2009, 10:48h
  • Antwort auf #9 von Tim_Chris
  • Ja mein Guter, Du sprichst mir aus der Seele. Ich lebe seit 43 Jahren in einem Land, das zwar meine Heimat ist, aber nicht mein ethnischer Hintergrund.
    Bei Behördengängen, Bankangelegenheiten oder simplen Abwicklungen ist mein deutscher Name für Spanier unaussprechlich und man wird ab sofort nur noch misstrauisch im Infinitiv angesprochen, was bedeutet, dass man "diesen Ausländer" nicht als zur Volksgruppe zugehörig zählt.Ich bin da immer einem ohnmächtigen Wutanfall nahe, da ich Spanisch ebenso gut wie Deutsch und oftmals wesentlich besser beherrsche als mancher Einheimische. Ich kann mir vorstellen, dass es unserem "Migrantenkönig" bei Euch ähnlich geht ?
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