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Der Feldkircher Bischof Elmar Fischer hat sich am Donnerstag für seine Aussage entschuldigt, Homosexualität sei eine psychische Krankheit. Priester, die ihre schwulen Gefühle "in den Griff" bekommen wollen, könne er helfen, so Fischer weiter.

Er sei offenbar nicht auf dem letzten wissenschaftlichen Stand gewesen, erklärte er jetzt gegenüber Radio Vorarlberg. Am Mittwoch war Fischer im selben Sender dem designierten Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner beigesprungen und hatte behauptet, Homosexualität sei wie Alkoholismus heilbar (queer.de berichtete).

"Die Frage nach der Homosexualität scheint viele Menschen verletzt zu haben. Das war überhaupt nicht meine Absicht", so Fischer jetzt. In den nächsten Wochen wolle er sich kundig machen, "was da als Letztes gesagt wurde". Er habe im ersten Interview "überholte Literatur zitiert". Der 72-Jährige wisse auch, dass die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr als Krankheit ansieht.

Auch homosexuelle Priester könnten sich an ihn wenden, wenn sie Hilfe bräuchten. Er könne zwar nicht dulden, dass Geistliche "gefährdet" sind. Wenn jemand diese "Problematik" aber "in den Griff" kriegen wolle, könne er helfen, so der gelernte Psychotherapeut. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

15 Kommentare

#1 ulliAnonym
#2 Rabauke1976Anonym
  • 12.02.2009, 16:29h
  • "Gelernter Psychothera was???????". Eher is der Typ selber ein psycho und hat nach meiner Auffassung einen echten Volltreffer, einen am Apfel oder nicht alle Latten am Zaun.
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#3 MalteAnonym
  • 12.02.2009, 17:19h
  • Er redet nach wie vor von einer "Problematik", die man "in den Griff" kriegen will...

    Wo ist das denn bitte eine Entschuldigung?

    In der Sache bleibt es gleich, nur dass er offenbar aus politisch-taktischen Gründen das Vokabular etwas abändert...

    Wie immer: unglaubwürdig und bigott...
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#4 HannibalEhemaliges Profil
#5 predigerAnonym
  • 12.02.2009, 17:43h
  • komisch, die wollen immer alle "niemanden verletzen", werden aber geradezu magnetisch von jedem mikrophon angezogen und tun dann mit unglaublicher chuzpe genau das, was sie angeblich nicht wollen.

    steht es nicht sogar im achten gebot?: wenn man keine ahnung hat, einfach mal die klappe halten.
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#6 XDAAnonym
  • 12.02.2009, 17:44h
  • Also da ist der Psychotherapeut aber nicht gerade auf dem neuesten Stand bzw. er tut einfach nur so, denn "... Fischer hatte bereits 1996 als damaliger Feldkircher Generalvikar mit Äußerungen zur Homosexualität für Aufsehen gesorgt. Er hatte in einem Schreiben an alle katholischen Pfarrämter der Diözese unter anderem erklärt, dass Homosexuelle mindestens siebenmal öfter pädophil seien als Heterosexuelle. Später bedauerte Fischer, dass sein Schreiben "wider meine Intentionen" Betroffene und deren Angehörige "verletzt" habe."

    Was man alles so in der österr. Psychotherapieschule lernt ... ihm müsste die Lizenz entzogen werden.
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#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 12.02.2009, 17:47h
  • "Auch homosexuelle Priester könnten sich an ihn wenden, wenn sie Hilfe bräuchten."
    Oh ja! Ich mache gleich einen Termin aus ... da wird Ihnen dann geholfen, Herr Bischof! Habe da noch son paar alte Dildos im Schrank, die ich mal ausrangieren könnte!
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#8 HannibalEhemaliges Profil
  • 12.02.2009, 18:00h
  • Mal son bisschen off-topic:
    Ich finde es erschreckend, dass in der aktuellen Umfrage tatsächlich noch gut 25% an Jesus und sonstige Ammenmärchen glauben.
    Erfreulich aber, dass sich die Mehrheit (29%) als Atheist bezeichnet. 17% Agnostiker rühren wohl daher, dass die wenigsten wissen, was ein Agnostiker ist!
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#9 Tim_ChrisProfil
  • 12.02.2009, 18:05hBremen
  • Was ist das denn für eine Entschuldigung? Weiß der Typ überhaupt, was er da redet?

    Erst sagt er: "Er sei offenbar nicht auf dem letzten wissenschaftlichen Stand gewesen" und im nächsten Moment: er "wisse auch, dass die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr als Krankheit ansieht." Ja was denn nun? Weiß er es nicht oder weiß er es?
    Und obwohl er es ja angeblich doch bereits am Mittwoch schon wusste, behauptet er: "Homosexualität sei eine psychische Krankheit" und weiter: "wie Alkoholismus heilbar", um dann nun aber in seiner Entschuldigung wieder zu erklären: "Er könne zwar nicht dulden, dass Geistliche "gefährdet" sind. Wenn jemand diese "Problematik" aber "in den Griff" kriegen wolle, könne er helfen".
    Ja was denn nun und durch was sind Geistliche gefährdet? Durch Homosexualität? Wurde das zwar aus der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen, aber dafür auf irgendeine uns noch unbekannte Gefahrenliste gesetzt? Und wie will er eine Problematik "heilen" die erst durch die Kirche zu einem Problem wird und von der inzwischen eindeutig belegt und bewiesen ist, dass sie nicht nur keiner Heilung bedarf, sondern auch überhaupt nicht heilbar, weil eben nicht krank ist?

    Das ist keine Entschuldigung, sondern Firlefanz, den dieser "angebliche" Psychotherapeut und Bischof da von sich gibt. Die ganze Entschuldigung ist genauso lächerlich wie er selbst.
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#10 Tim_ChrisProfil