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Gay TV-Tipps
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Schwule und lesbische TV-Tipps am 27.05.2016

14:00 Uhr, VOX:
Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Doku, D 2015
Folge 87: Yves vs. Christine - Yves und sein Mann Dieter verfolgen bei der Erziehung ihrer Söhne einen autoritären Stil und sprechen auch schon mal Fernsehverbot oder Stubenarrest aus.


Ist die Dauerberieselung durch Fernsehen für Kinder schädlich - gerade bei Kindern mit ADHS - oder hilft sie im Gegenteil dem Betroffenen, ruhiger zu werden? Bei der 54-jährigen Berliner Abteilungsleiterin Christine und dem 47-jährigen Hausmann Yves aus Teltow in Brandenburg gehen die Meinungen auseinander.

Christine ist auch der Ansicht, dass die Krankheit ADHS bei dem achtjährigen Angelo vorschnell diagnostiziert wurde und er vielleicht gar keine Medikamente braucht. Beim schwulen Papa Yves dürfen Angelo (8) und sein Pflegebruder André (6) nahezu jederzeit Süßigkeiten essen - Angelo auch deshalb, weil er zu dünn ist und an Gewicht zulegen soll. Christine würde da eher zu gesunden Lebensmitteln greifen. Überhaupt sind ihr Bio-Produkte, Nachhaltigkeit und Konsumverzicht für ihren ebenfalls achtjährigen Sohn Yassin wichtig. Die 54-Jährige erzieht locker und verständnisvoll, feste Regeln und Strafen gibt es nicht.

Yves und sein Mann Dieter (52) hingegen verfolgen einen eher autoritären Stil und sprechen auch schon mal Fernsehverbot oder Stubenarrest aus. Da die beiden sie andererseits auch gerne verwöhnen, können ihre zwei Pflegekids sich jede Woche für 25 Euro etwas aussuchen. Zu viel Konsum? Die beiden Väter sehen das entspannt - im Gegensatz zu Christine.

14:50 Uhr, Sky Cinema:
The Skeleton Twins Spielfilm, USA 2014
Der schwule Milo zieht bei seiner Zwillingsschwester ein, die hat Beziehungsprobleme mit ihrem Mann, Milo bandelt wieder mit seiner Jugendliebe, Englischlehrer Rich, an.


Die Zwillinge Maggie und Milo (Kristen Wiig, Bill Hader) haben sich lange auseinandergelebt. Doch als seine Karriere stockt, muss Schauspieler Milo eines Tages bei seiner Schwester einziehen. Die findet gerade ihren Tauchlehrer attraktiver als Ehemann Lance.

Der schwule Milo bandelt unterdessen wieder mit seiner Jugendliebe, Englischlehrer Rich, an. Den Geschwistern wird klar, dass sie sich ihrer schwierigen Vergangenheit stellen müssen, um wieder Mut für die Zukunft zu fassen.

Leiser Humor, viel Gefühl und großartige Schauspieler: Kristen Wiig und Bill Hader als Geschwister mit vertrackter Geschichte.

15:50 Uhr, Sky Cinema +1:
The Skeleton Twins (Wdh.) Spielfilm, USA 2014
Der schwule Milo zieht bei seiner Zwillingsschwester ein, die hat Beziehungsprobleme mit ihrem Mann, Milo bandelt wieder mit seiner Jugendliebe, Englischlehrer Rich, an.

Die Zwillinge Maggie und Milo (Kristen Wiig, Bill Hader) haben sich lange... mehr

23:15 Uhr, BR:
Die Bankiersfrau Spielfilm, F 1980
Die Bankiersfrau Emma Eckhert erregt im Frankreich der 20er- und 30er-Jahre die Gemüter, u.a. saß sie wegen einer lesbischen Liaison im Gefängnis.


Paris, 1921: Emma Eckhert, die Tochter eines Hutmachers, erregt schon in jungen Jahren Aufsehen, als sie wegen einer lesbischen Affäre ins Gefängnis kommt. Durch ihre Heirat mit dem Geschäftsmann Moïse Nathanson und dank des Vermögens ihrer Geliebten Camille steigt Emma bald zur Präsidentin einer Sparkasse auf, die Kleinsparern erheblich höhere Zinsen als die alteingesessenen Geldinstitute verspricht.

Mit riskanten Börsenmanövern und Insider-Informationen erzielt sie spektakuläre Gewinne. Ihr Wagemut öffnet Emma die Türen der feinen Gesellschaft. Selbst Schmutzkampagnen der Presse, die ihre Bisexualität enthüllen, tragen noch zu ihrem Ruhm bei.

Doch während die selbstbewusste Frau mit dem italienischen Diktator Mussolini ins Geschäft kommt, formieren sich ihre Feinde aus dem Finanz-Establishment. Ihr erbittertster Gegner, Bankpräsident Horace Vannister, erreicht durch seinen politischen Einfluss, dass Emma der Prozess gemacht wird. Nach ihrer vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis greifen ihre Feinde zum äußersten Mittel.

In Francis Girods opulent ausgestattetem und satirisch eingefärbtem Sittenbild des Paris der 1920er- und 30er-Jahre glänzt neben namhaften französischen Darstellern wie Jean-Louis Trintignant und Claude Brasseur in der Hauptrolle Romy Schneider als moderne Geschäftsfrau. Als historisches Vorbild ihrer Figur diente die Bankiersfrau Marthe Hanau, die von 1925 bis 1935 in Frankreich für Schlagzeilen sorgte.

Regisseur Francis Girod, der mit Romy Schneider ebenfalls den Skandalfilm "Trio Infernal" inszeniert hatte, zeichnete vor dem Hintergrund der korrupten "Troisième Republique" das faszinierende Porträt einer emanzipierten Frau, die sowohl privat als auch beruflich die etablierten Pfade verlässt. Und wer könnte diese facettenreiche Rolle besser verkörpern als Romy Schneider; ein "charmantes Monster", so die französische Zeitung "L'Express" – und eine Ausnahmeschauspielerin, die stets einen Rest Geheimnis bewahrt?

In luxuriösen Roben und vor der eleganten Kulisse der "Goldenen Zwanziger" spielt Schneider eine ebenso sinnliche wie ehrgeizige Frau in den besten Jahren, die mit ihrem Charisma Männer und Frauen in ihren Bann zieht. Die vormals brave "Sissi"-Darstellerin war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten längst zur international gefeierten Charakterdarstellerin aufgestiegen und befand sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.

03:20 Uhr, ZDFinfo:
Ku´damm 56 - Die Dokumentation Doku, D 2016
Doku zum Fernsehfilm - 1959 erreichten die Festnahmen von homosexuellen Männern ihren Höhepunkt, um die 3.800 Männer wurden nach dem §175 wegen ihrer sexuellen Orientierung verurteilt.


Der dreiteilige Fernsehfilm "Ku'damm 56" fängt die Atmosphäre jener Jahre ein, lässt den Zuschauer mit dem Schicksal einer Familie in die Jahre der Gegensätze und des neuen Aufbruchs eintauchen. Dass die Lebensgefühle, Zerwürfnisse, aber auch Hoffnungen der Film-Familie Schöllack keineswegs nur der Fantasie der Autoren entsprungen sind, zeigt Heike Nelsen-Minkenberg in ihrer begleitenden Dokumentation.

Sie erzählt die Lebensgeschichte von Menschen, deren Werdegang eng mit diesen Jahren verknüpft ist. Wie Rolf Eden, Playboy und Party-Legende des alten West-Berlin. Als Kind mit seinen Eltern vor der Judenverfolgung nach Palästina geflohen, kehrt er 1956 nach Berlin zurück. Ku'damm, Ecke Nestor-Straße – dort eröffnet er seinen ersten Club, den bald legendären "Eden Saloon". Es ist eine Zeit mit einem neuen Klang, die Vertonung einer neuen Jugendkultur – des Rock 'n' Roll. Im Berliner Tanzlokal "Badewanne" wird er Abend für Abend live gespielt und gelebt. Nach den Hits von Elvis Presley und Bill Haley rocken die sogenannten "Halbstarken" auf der Tanzfläche. Stammgast war damals Roswitha Todt, die in der Dokumentation von ihren "wilden" Jahren berichtet.

Im Jahr 1959 erreichten die Festnahmen von homosexuellen Männern ihren Höhepunkt. Um die 3.800 Männer wurden nach dem §175 wegen ihrer sexuellen Orientierung verurteilt. Erst im Jahr 1994 wurde der Artikel aus dem Gesetzbuch gestrichen.
In Westberlin galten die gleichen Gesetze und Moralvorstellungen wie in der alten Bundesrepublik. Nach deren Gesetzen war gelebte Homosexualität weiterhin strafbar, galt als Krankheit, wenngleich mit den "richtigen" Mitteln heilbar. Wie der angehende Staatsanwalt Wolfgang von Boost im Fernsehspiel, musste auch Manfred Bruhns seine Homosexualität verleugnen. Im Interview erinnert sich der mittlerweile pensionierte Bundesanwalt, wie er über Jahrzehnte seine sexuelle Orientierung konsequent geheim hielt, um seine Karriere nicht zu gefährden. In "Ku'damm 56" arbeitet Eva Schöllack als Krankenschwester in einer Privatklinik. Immer wieder werden dort psychisch Kranke mit "Elektroschocks" behandelt. Der Berliner Psychiater Professor Hanfried Helmchen verbindet noch heute sehr beklemmende Erinnerungen mit jener Zeit, zu der die "Elektrokrampftherapie" als eine Art Allheilmittel gegen angebliche und tatsächliche psychische Erkrankungen galt. Unzählige Patienten wurden so gequält, bis die ersten wirklich wirksamen Medikamente ihren Weg auch nach Europa fanden.


Mit weiteren Beispielen analog zum Film hält die Dokumentation der Gesellschaft der 50er Jahre den Spiegel vor, als der schöne Schein der Aufbaujahre vielerorts manch finstere Schatten der Vergangenheit überstrahlte.

05:55 Uhr, ARTE:
Abgedreht! Magazin, F 2014
Hollywoodstar Al Pacino - U.a. mit dem Beitrag "Skandal!: "Cruising" von Friedkin", der Film sorgte damals für einen Aufschrei in der Gay-Community.


(1): Story: Pacino in "Der Pate"

Es war im Jahr 1972, als Coppola dem jungen Schauspieler Al Pacino zum Durchbruch verhalf, indem er ihn über einen Zeitraum von 18 Jahren die Rolle des legendären Mafiosos Michael Corleone aus Mario Puzos Roman anvertraute. Ein Rückblick auf die Trilogie, mit der die Karriere Al Pacinos begann, der mit seinem faszinierenden und exaltierten Spiel ein typischer Absolvent des Actors Studio ist.

(2): Garderobe: Der weiße Smoking

In seinem weißen Anzug schrieb Tony Montana Kinogeschichte. Dabei scheint es, als stamme dieses legendäre Kleidungsstück - der Inbegriff für Kitsch, Sex und Egozentrik - aus einem Kostümverleih.

(3): Skandal!: "Cruising" von Friedkin

1980 spielte Al Pacino die Hauptrolle in "Cruising". Die Geschichte der Verfilmung des gleichnamigen Romans von 1970 basiert auf einer Mordserie, die in den 60er Jahren im SM-Gay-Milieu verübt wurde. Ein Film, der das Thema Homosexualität behandelt - und auf eine trashige Subkultur samt Serienmördern reduziert. Ein Skandal für die Gay-Community!

(4): Story: Pacino & De Palma

1983 spielte Al Pacino im Remake von Howard Hawks' "Scarface" die berühmte Rolle des Tony Montana. Das Drehbuch stammte von Oliver Stone, Regie führte Brian De Palma. Zehn Jahre später stand Pacino als Carlito Brigante in "Carlito's Way" nochmals für De Palma vor der Kamera. Ein Rückblick auf die Zusammenarbeit zweier Legenden.

(5): Star-System: Die Al-Pacino-Methode

Niemand bestreitet, dass Al Pacino einer der bedeutendsten US-Schauspieler ist. Er beeinflusste mit seinen Rollen maßgeblich die US-amerikanische Popkultur und damit Generationen von Schauspielern und Musikern. Berühmt werden oder bleiben - mit der Al-Pacino-Methode.

(6): Ikone: "Heat"

Al Pacino trifft 1995 im Film "Heat" von Michael Mann endlich auf einen ebenbürtigen Gegner: Robert De Niro, sein Kino-Alter-Ego, mit dem er bis dahin nie gemeinsam vor der Kamera gestanden hatte. Jean-Baptiste Thoret analysiert dieses hochgradig stilisierte Duell.

(7): Rare Perle: Al Pacino und Daniel Bilalian

Nachdem er die berühmtesten Kino-Gangster verkörpert hatte, wechselte Al Pacino mit seiner Rolle des Lieutenant Vincent Hanna in "Heat" auf die Seite der Guten. Am 6. Januar 1996 trafen sich Al Pacino und Regisseur Michael Mann im Rahmen der Promotion-Tour mit dem französischen Journalisten Daniel Bilalian.

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