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Eurovision 2012: Alle Songs
Von den Omas von Buranovskiye Babushki über Billg-Pop von Jedward hin zum Tanzknaller von Loreen - alle Videos der Teilnehmer des Grand Prix.
42 Videos | » Galerie starten | Popup-Playlist


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Als die BBC ankündigte, mit dem 75-jährigen Schnulzensänger an den Start zu gehen, war ihr internationaler Spott sicher: Zu lange her, die Karriere, zu wenig Aussichten auf ein umwerfendes Spätwerk wie Johnny Cash. Herausgekommen ist ein respektabler Lebensrat über die Liebe, der berühren kann.
Willkommen also zu unserer Video-Galerie mit (von einer Ausnahme abgesehen) allen Teilnehmern des Eurovision Song Contest 2012. Die Anmerkungen stammen von Norbert Blech, auf eure Kommentare freuen wir uns hier. Wir starten mit den Ländern, die direkt ins Finale einziehen, danach folgen die beiden Halbfinale in der Reihenfolge der ausgelosten Auftritte. Engelbert startet auf Platz 1 des Finales. Oben rechts könnt ihr die Videos auch als Playlist im Pop-up zur besseren Nutzung nebenbei aufrufen.
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Der französische Beitrag hat knackige Kerls im Video, es gibt sogar eine Art Männerkuss. In Baku wird die 37-jährige, in Jakarta geborene Anggun das eingängige Popstück etwas steif mit einer Band aufführen (Video). Oberes Mittelfeld, wie auch die Startposition: 9.
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Startnummer 10. Die Liebe ist weiblich, singt die 32-jährige Maria Chiara Fraschetta. Als sie das Sanremo Music Festival 2012 gewann, war das noch mit dem Song "Per Sempre" - RAI and Universal Music wechselten ihn später in diese jazzige Nummer aus. Wohl in Erinnerung an den zweiten Platz mit einer Jazznummer im letzten Jahr.
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Die Schweden und Isländer, die den diesjährigen Beitrag des Gastgebers geschrieben haben, waren bereits für den letztjährigen Sieger "Running Scared" verantwortlich und setzen auf eine Ballade unter Einsatz traditioneller Instrumente wie Kamancha, Balaban, Davul und Ghawal. In Aserbaidschan scheint viel Angst zu herrschen - erst rennt man verängstigt durch die Gegend, dann stirbt die Musik und es wird kalt. Das Lied wäre ein passender Soundtrack zur möglichen Verhaftung der Aktivisten des alternativen Wettbewerbs "Sing for democracy" nach dem Grand Prix im Unrechtsstaat, Sabina Babayeva wird es als Liebeslied verstanden wissen wollen. Fast zeitgleich zur Vorstellung des Songs ließ die Polizei in Baku mindestens 13 Teilnehmer einer Demonstration verhaften (Bericht). Aserbaidschan hat die Startnummer 13 im Finale.
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Viele Buchmacher sehen Pastora Soler auf den Spitzenplatz. Das könnte ein Reinfall werden wie im letzten Jahr, als Frankreich mit seiner Kurz-Oper angeblich Europa verzaubern sollte und dann auf Platz 15 landete. Pastora, die auf Startplatz 19 im Finale antritt, hat sicher eine der Stimmen des diesjährigen Grand Prix und der Song, "Bleib bei mir", eine gewisse Epik und Anziehungskraft; für Ersthörer könnte er zu austauschbar bleiben, zumal aus den beiden Halbinals der Einzug zahlreicher Balladen droht. Roman Lob wiederholt "Standing still" 20 mal, Pastora ihren Titel nur zehn mal.
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Deutschland schickt erneut einen modernen Beitrag zum ESC, professionell wie charmant. Roman Lob könnte, auch dank dem späten Start auf Platz 20, Punkte aus allen Teilen Europas erhalten. Kommt der Song Contest zum vierten Mal nach Deutschland? Dafür klingt "Standing Still" dann doch zu bekannt - nicht von ungefähr, hat das von Jamie Cullum komponierte Lied doch fast die gleiche Melodie wie der Sieger des Vorjahres.
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Das erste Halbfinale beginnt mit Antonije Pušic. Der in ganz Ex-Jugoslawien bekannte Musiker und Dichter hat einen Künstlernamen, mit dem man nur ganz groß oder ganz peinlich sein kann. Angeblich soll er durch satirische Lyrics und gewagte Musik durchaus begeistern, doch der Frank Zappa des Balkans wird mit diesem Lied Europa nicht überzeugen.
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"Erinner Dich an mich" heißt der Titel. Also fangen wir damit an: Jonsi bzw. Jón Jósep Snæbjörnsson war 2004 für Island mit einer Ballade beim ESC in Istanbul am Start und landete auf Platz 19. Gréta Salóme hat den Song selbst geschrieben und geigt ein wenig durch die Gegend; die Kurz-Hommage an Alexander Rybak ist das einzige, das man erinnert. Update: Kommentar bezieht sich auf diesen Auftritt, inzwischen wurden Sprache und Titel des ursprünglich isländischen Songs "Mundu eftir mér" gewechselt.
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Dankenswerterweise stellt Griechenland in diesem Jahr seinem Hauptact keinen Rapper an die Seite, sondern ein paar gut aussehende Tanzmäuse. Die 32-jährige Eleftheria Eleftheriou ist bereits mehrfach in Casting-Shows gescheitert und präsentiert in Baku eine spanisch angehauchte Disco-Nummer mit orientalischem Einschlag. Könnte beim Umzug von der Shoppingzentrumsoptik des Vorentscheids in die Halle nach Baku an Kraft gewinnen.
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Anmary hat Augen, für die man sonst zur Drogenkontrolle gebeten wird. In einen Rausch versetzt das Loblied auf schöne Lieder nicht wirklich, es wirkt kalkuliert und anmaßend - und veraltet. Als Anmary 1980 geboren wurde, gab's im Ostblock nicht den besungenen und vom Rest der Welt inzwischen abgeschriebenen Johnny Logan über den Äther, sondern den Intervision Song Contest. Singt sie wirklich, Mick Jagger hätte sie angerufen und sie sei nicht dran gegangen?
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Albanien schickt die 25-jährige kosovarische Sängerin und Moderatorin Rona Nishliu nach Baku. Es lohnt sich, dem ohnehin noch einzukürzenden Song ein paar Minuten zu geben, die Ballade "Suus" (lateinisch für "persönlich") entwickelt sich zu einem sensationellen Wehschrei. Finaleinzug bitte, im ersten Halbfinale ist Deutschland nicht stimmberechtigt.
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Die Kollegen vom ESC-Blog des Prinz sehen in "Zaleilah" der Band Mandinga einen Sommerhit, internationale Grand-Prix-Fans sollen verzückt sein. Der Song war bereits ein in populären TV-Shows beworbener lokaler iTunes-Hit, bevor er ausgewählt wurde. Der weniger überzeugte Landsmann und Singer-Songwriter Gabriel Cotabita riet der Sängerin, sich in Baku möglichst nackt zu geben, um in Erinnerung zu bleiben. Wofür sind dann Trommeln, Akkordeon und Dudelsack gut? Alles ein wenig zu chaotisch, um ernst genommen zu werden.
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"You can do it" fordert der rockende Motivationstrainer, assistiert von seinem Bruder an der Gitarre; der Rest der Band hat nicht mal einen Namen. Das falsch ausgesprochene "Swim against the stream", "Following your wildest dream", "Unbreakable": nicht nur die selbst verfassten Lyrics, gefühlte tausendmal wiederholt in gerade mal zwei Minuten, sind Plattitüden. Könnte unberechtigten Erfolg bringen.
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Laura van den Bruel oder kurz Iris ist erst 17 und wurde intern vom Sender ausgewählt, das Lied von den TV-Zuschauern. Iris hat, mit etwas Coaching, noch Zukunftschancen, aber: Any other song would do better.
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Im letzten Jahr wollten die Finnen mit Paradise Oskar noch die Welt retten, nun singt die 21-jährige Finnlandschwedin Pernilla Karlsson einen langsamen Walzer unter dem Titel "När jag blundar" - "Wenn ich meine Augen schließe" auf Schwedisch. Getanzt wird auch. Schön und ein wenig verträumt, wenn man die Augen schließt.
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Israels Beitrag ist kaum zu beschreiben, und das im besten Sinne. Die Stimme ist auf eine sehr eigene Art irgendwo zwischen ironisch und leidenschaftlich angesiedelt, der Song wunderbar schrullig - Izabo gelingt die kleine Aufmunterung zwischendurch, bei jedem weiteren Hören steigert sich das noch. Und dann die Lyrics: "Du bist der Mann in meinem Spielplatz. Was Du sagst, werde ich befolgen." Toda!
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Mit einem furchtbar langweiligen Song über Facebook, der nicht an das legendär schlechte "Surfen Multimedia" herankommt, meldete sich Ralph Siegel in den Wettbewerb zurück. Der Beitrag wurde disqualifiziert, da Werbung nicht erlaubt ist, also änderte Siegel den Text minimal ab. Nun isses noch langweiliger.
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18 und gut gelaunt, Zypern kurbelt den Party-Tourismus an. Ohne Alkhol ein wenig anstrengend.
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Die 21-jährige Soluna wurde in Guatemala als Tochter eines Deutschen und einer Schweizerin geboren und lebt seit zwölf Jahren in Kopenhagen. Man könnte zahlreiche Einflüsse benennen, bei jedem Hören gesellen sich gar einige dazu, doch es bleibt IHR Song. Ein definitiver Radiohit, der auch auf der Bühne funktioniert; modern und stimmig wie sympathisch. Wow.
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12 Trashpoints go(es) to the... Udmurt Republic. Diese Ömchen setzten sich im russischen Vorentscheid unter anderem gegen den früheren Gewinner Dima Bilan durch. Mindestens drei sind älter als Engelbert, der zuvor für einige Tage als ältester Teilnehmer aller Zeiten galt. Es war nicht der erste Anlauf für Buranovskiye Babushki, den Omis aus dem 658-Seelen-Dorf Buranowo in Udmurtien, und es stellt sich die Frage, wieviele es noch hätten werden können. Sie möchten nicht als Freaks missverstanden werden, sagten die Sechs gegenüber Reuters. Sie wurden trotzdem europaweit ein Phänomen der Medien und sozialen Netzwerke, weswegen Buchmacher die Babushkis weit vorne sehen. Den Song selbst hat eine Deutsche verbrochen.
Die Elektro-Rocker von Compact Disco sind in ihrer Heimat schon länger bekannt, wurden im letzten Jahr bei den MTV Europe Awards als beste lokale Newcomer ausgezeichnet. Der "Sound of our hearts" könnte, wie so oft bei richtigen Bands im Song Contest, etwas mehr Kante, etwas weniger Mainstream vertragen.
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Trackshittaz kommen aus dem Mühlviertel und rappen auch entsprechend, in der Heimat reichte es bereits für einige Nummer-Eins-Hits. "Wackel mit dem Popo"? Alles über 20 könnte mürrisch reagieren, ein Test unter Bekannten zeigt aber: Den Refrain erinnert man schnell und Deichkind ist ja auch erfolgreich. Die kleinen Song-Scheißer setzten sich im Vorentscheid gegen die Casting-Transe Conchita Wurst durch - deren Beitrag "That's what I am" samt mehrfachen Kerkeling-würdigen Hurz-Laut als Video bitte mal ansehen. Beide Songs sind recht gewagt, das muss man dem Nachbarn zugute halten.
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Parfeny kam im nationalen Vorentscheid durch die Punkte der Jury weiter, das Publikum hatte sich für ein anderes Lied entschieden. Wir lernen: Auch Jurys können irren. Es hätte aber noch schlimmer kommen können.
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Die irischen Zwillinge sind zurück und die Komposition wird ihren Möglichkeiten nicht gerecht: Synthesizer-Langeweile, mit der man Ende der Achtziger TV-Serien einleitete. Trotzdem sehen sie die Buchmacher weit vorne.
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Das zweite Halbfinale, in dem Deutschland abstimmen darf und in dem ursprünglich noch Armenien vorkommen sollte, das dem verhassten Nachbarn recht spät abgesagt hat. Željko Joksimovic singt "Mein Leben". Das fassen wir mal so zusammen: 2004 zweiter Platz als Sänger in Istanbul, 2006 Komponist des dritten Platzes, 2008 Moderator in Belgrad und Platz 6 als Komponist. Das Prinz-ESC-Blog schrieb schon vor der Bekanntgabe des Titels, was von dem vom Sender ausgewählten 39-Jährigen zu erwarten ist: "Ein folkloristisch-sphärischer Song mit schwermütigem oder historischem Inhalt, der wahrscheinlich leicht und locker in die Top Ten flattern wird." Einer der Favoriten der Buchmacher.
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"Black or white" heißt der Titel der 45-Jährigen, und er könnte für die meisten Zuhörer zu dunkel, zu hart sein. Einer der originelleren Beiträge des Wettbewerbs, aber Kaliopi scheiterte 1996 schon einmal in einer Vorrunde.
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Die 21-jährige Joan Franka wurde als Tochter eines Niederländers und einer Türkin unter dem Namen Ayten Kalan geboren, wurde bekannt durch die Casting-Show "The Voice of Holland" und gewann den Vorentscheid durch die Anrufe der Zuschauer, nicht durch die Jury. Nicht nur Texas Lightning kann bezauberndes Country.
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Im Vergleich zum Vorjahr ist Malta auf vielen Eben reifer geworden. Aber Kurt Calleja trifft nicht alle Töne eines doch recht banalen Songs.
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Von wegen "We are the winners" - Litesound wurden Zweite beim nationalen Vorentscheid "Eurofest". Diktator Lukaschenko entschied später, die Abstimmung sei getürkt gewesen und ließ statt Alena Lanskayas Siegersong "All my life" diese Pseudo-Rocknummer nach Baku schicken. Da die EBU demokratisch wählen lässt, dürfte es im Halbfinale auch schon wieder vorbei sein für die fünf.
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Portugal hat noch nie den Eurovision Song Contest nach Hause geholt. Diese Erinnerung an Pedro-Almodovar-Filme wird da auch nicht helfen und Finnland tanzt besser.
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Neben Schweden die Power-Pop-Nummer des diesjährigen ESC. Gaitana hat das Zeug zur Diva wie zum Schwulenmuttchen. Wir würden uns auch einladen lassen.
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Im vierten Anlauf darf die 36-jährige Roma-Bulgarierin Sofi Marinova zum Eurovision Song Contest reisen, im Gepäck eine Tanznummer, die in guten Momenten ein wenig nach Orient klingt, in schlechten wie Ibiza 1995.
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"Ich glaube" heißt der Titel in der Übersetzung. Diese Ballade bleibt vor allem durch die Kopfbedeckungen der Hintergrundsängerinnen in Erinnerung, die können sie freilich noch ändern.
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"Nebo" heißt Himmel, eine starke Ballade vom Balkan. Gibt's die Männer aus dem Video auch auf der Bühne?
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Ein Song, um den es einen spürbaren Buzz gibt. Bekam aus Deutschland und vielen weiteren Ländern beim Melodifestivalen 12 Punkte und steht in Schweden und Finnland auf Platz 1 der Charts. Aber in Baku muss Loreen live singen und Mitstampfnummern samt Windmaschine haben schon länger nicht mehr bei Jury und Zuschauern gezündet. Vielleicht kann sie sich aus dem sicheren Mittelfeld nach oben tanzen.
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Der 24-jährige Can ist jüdischer Abstimmung und bringt frischen Wind aus der Türkei. Eine Webseite bezeichnet ihn als schwulen Sänger, wofür wir bislang noch keine weiteren Belege gefunden haben, das Gefühl lassen wir da mal beiseite. Das sagt hingegen: Das Intro des Liedes weckt Neugier, um dann zu enttäuschen. Schafft die Türkei wieder den Finaleinzug? Im Mai sind wir schlauer.
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Ott hat schon Kinderlieder aufgenommen und die estnische Version von DSDS gewonnen. Er singt... eine Ballade.
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Eine halbwegs authentische Hardrocknummer im Eurovision Song Contest findet man selten. Könnte für Abwechslung im Finale sorgen, wenn eine Umsetzung in eine Bühnenperformance gelingt.
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Nein, das ist nicht der "populäre" Eric Saade, Schwedens dritter Platz aus dem Vorjahr, und auch nicht Lady Gagas "Born this way", das ist der 24-jährige Sänger, Model und Moderator Touraj Keshtkar. Und ziemlich dreist. Finaleinzug aber dank der vielen Balladen im Halbfinale möglich.
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Im letzten Jahr stand Maya Sar noch für Dino Merlin am Keyboard, nun ist sie der Hauptact. Noch eine weitere Ballade also; nicht schlecht, aber am besten erinnerbar durch den kurzen Flöteneinsatz à la "My heart will go on".
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Im dritten Anlauf hat es der 24-jährige vom Vorentscheid zum Song Contest geschafft, was wohl an den verbundenen Augen liegt. Wird von einer Ballade zur Tanznummer, was der unentschlossenen Sache nicht gut tut.
Noch nicht genug vom Grand Prix? Hier gibts alle Teilnehmer von 2011

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