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Eurovision 2015: Alle Songs
Alle Videos der Teilnehmer des Grand Prix am 23. Mai in Wien samt Anmerkungen.
40 Videos | » Galerie starten | Popup-Playlist


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Hier präsentieren wir alle Beiträge zum diesjährigen Eurovision Song Contest, beginnend mit der ersten Hälfte des ersten Halbfinals. Einen Vorbericht gibt es hier.
Gleich sechs Künstler schickt Armenien nach Wien, und sie sind sorgfältig ausgewählt: Sie sind Armenier, leben allerdings auf den verschiedenen Kontinenten der Welt. Gesanglich funktioniert das so halb. Das Musikvideo, das anders als der Song selbst an den Völkermord an den Armeniern erinnert und damit für Verstimmungen sorgte, gibt dem Song mehr Dramatik, als er besitzt - die Inszenierung in Wien wird spannend.
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Belgiens Ticket zum ESC ist teilweise catchy, teilweise alles andere als gefällig. Der 18-Jährige, Zweitbester beim letztjährigen X-Factor, hat nicht die besten Lyrics im Gepäck ("ra-pa-pap", wirklich?), insgesamt wirkt das aber frisch und würdig fürs Finale.
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Der Sänger, zugleich Autor und Komponist des Beitrags, wirkt wie eine Kreuzung von Sängern von One Direction und Interpol, und der ganze Song wirkt ein wenig kreuzend: Pop mit leichtem Indie-Einschlag, süß mit ein wenig sauer, er reserviert, sie mit Sehnsucht in der Stimme. Die Duett-Situation erinnert natürlich an die Niederlande vom Vorjahr, aber der Song steht für sich selbst. Mehr davon!
Right, die Vorgeschichte: Vier Männer mit geistigen Behinderungen gründen eine Punkband, werden durch eine Dokumentation international bekannt und versuchen nun ihr Glück beim Eurovision-Vorentscheid. Bands wirken beim ESC oft deplatziert; weil die Instrumente vom Band kommen und die Sänger versuchen, ordentlich zu singen und gut in der Kamera auszusehen, fehlt es an Authentizität, wirkt alles unnötig weichgespült. Kari Aaltos Gegrummel über Alltagsnervereien hat hingegen eine rohe Kraft, die sicher ins Finale trägt.
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Die Griechen haben die letzten Jahre den ESC belebt ("Rise up", "Alcohol is free"), was leider nie recht belohnt wurde. Jetzt klingt man nach Versatzstücken mehrerer Aserbaidschan-Nummern, um zum Schluss sicher eine Windmaschine und nicht das passendste Finale herauszuholen. Punkte wird es dennoch geben, und das ist schade so.
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Daniel Kajmakoski hat im letzten Jahr die erste Ausgabe von "X Factor Adria" gewonnen, die Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und Kroatien vereint. Stimmen aus den Ländern, soweit sie noch am ESC teilnehmen, sind ihm garantiert, ansonsten wird sich die Begeisterung in Grenzen halten - auch wenn der Song noch ins Englische übertragen wird.
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Der nach und nach aus Youtube verschwindende Live-Auftritt war eine reinste Belästigung, auch sexuell. Im Halbfinale verwandelte sich Eduards Tänzerin zum Schluss in Conchita Wurst (Video), was auch nicht glücklich wirkte. Wird man das noch retten können?
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Wieder eine traurige Entwicklung: Nach zwei herausragenden Leistungen mit "Birds" und "Calm after the Storm" kommen die Niederländer mit einer Refrain-Eintrichter-Nummer der nervigsten Art daher. Vielen wird das so gefallen; andere wünschten, Pertti Kurikan Nimipäivät würden dazu einen Wutsong verfassen.
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Zweite Hälfte des Halbfinals. Ursprünglich sollte Elhaida einen anderen Song singen, der dann vom Komponisten zurückgezogen wurde - wahrscheinlich, weil er nicht auf Englisch war. Daher nun also eine weitere Ballade mit Akzenteinschlag - und gelegentlichem Rumgeeieieiere, als wäre man die Niederlande.
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Man macht sich fast Sorgen, dass Minsk mit dieser eingängigen Nummer weit vorne landen könnte. Wären da nicht das überflüssige Rumgegeige, der Applaus-Track selbst in der Studio-Fassung, die die Hollywood-Action des Musikvideos schön zurückholt in den ZDF-Fernsehgarten, und vor allem die gelegentlich recht eigene Betonung der kleinen Macho-Tucke, die 2011 schon Backing-Sänger in Düsseldorf beim widerlichen "I love Belarus" war.
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Wir haben schon genug Worte zu weichgespülten Bands beim ESC verloren; diese hier ist extra gecastet und von einer Jury durchs Finale gewunken worden.
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Ein recht kraftvoller Song. Nur nicht der sympathischste, zeigt die Live-Inszenierung. Mit ein paar Tänzern und einem Lächeln wäre da viel zu holen, wenn man das Warrior-Thema nicht zugleich übertreibt.
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Ein bisschen Frieden 2015.
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Klingt in der Muttersprache besser, sollte aber fürs Finale reichen.
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Wird es in Wien wieder Pfeiffkonzerte geben? Ausgerechnet Russland schickt wieder eine Friedensnummer zum ESC. Immerhin bieten die Lyrics lustige Stolperfallen für eine Sängerin, die mit den Feinheiten der Nuancierung hadert: "We are the world's people" heißt es im Text. Und nicht: "We are the worst people".
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"I'm different and it's ok", kleine Diversity-Hymne aus Serbien, im Musikvideo teilweise schön ergänzt um Webcamvideos. Die ursprüngliche Inszenierung in Muttersprache sah noch so aus: Schwulenmuttchen tanzt, nun gut, steht in der Homo-Disse rum und denkt, die Männer und die Welt gehörten ihr - das mit der Welt war der übersetzte Titel. Hoffentlich bringt sie die Tänzer mit nach Wien, um das Halbfinale zu beleben.
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Erste Hälfte des zweiten Halbfinals. Da war aber mal ein Sänger im Fitnessstudio! Leider klingt die Stimme oft so, als würde er nebenbei immer noch Gewichte stemmen. Mit einer guten Inszenierung - bislang gibt es keine - könnte das dennoch eine angemessene Kraft entwickeln, in der ersten Teilnahme des Landes seit 2009.
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Eine der stärkeren Balladen von nicht gerade wenigen.
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Zwei Menschen spüren angeblich Liebe füreinander und nerven damit nicht nur die Freunde, sondern eine Halle und eine ganze Menge Fernsehzuschauer. Wertet das Duett aus Estland noch mehr auf.
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Der zweite Wettbewerbsbeitrag mit dem Titel "Warrior", und Amber hat noch einen Kampf vor sich, ihr Englisch verständlich zu betonen.
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Auch Montenegro steuert eine Ballade zum Grand Prix bei.
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Zum Finale des Melodi Grand Prix am letzten Samstag hat der Sender NRK ein Orchester ausgepackt; das wäre auch eine nette Idee für die Jubiläumsshow in Wien gewesen. Gewonnen hat ein weiteres zeitgemäßes Duett, das ein wenig ESC-kompatibler wirkt als das aus Estland.
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Wirkt wie die dritte Version eines "Warrior"-Liedes, aber es geht um das Meer, das Liebende trennt.
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Geht man nach dem Video des spät vorgestellten Songs, beherrschen die beiden Ex-Teilnehmer des Junior Eurovision Song Contest Theatralik mehr als die Töne. Schuld an allem ist mal wieder Ralph Siegel.
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Zweite Hälfte des zweiten Halbfinals. Elnur Huseynov war 2008 schon einmal beim Grand Prix dabei, mit Tuntengekreische und Engelsflügeln (Video). Nun präsentiert er sich gereift wie sein Song, der natürlich in den Top Ten landen wird.
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Einer dieser Songs bei denen man das Gefühl hat, ihn schon zu kennen.
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Es fällt einem wenig zu diesem Song ein; er wird mit der Inszenierung in der Gunst steigen oder fallen. Der Auftritt aus dem Finale, mit Windmaschine und barfüßigem Rumgehüpfe, reicht bislang nur für für den Barbara-Dex-Award.
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Hm, erst Mama anheulen, dass es mit der Liebsten nicht klappt, um dann direkt auf die Tanzfläche zu wechseln, um die nächste aufzureißen. Wird Nadav auch die Zuschauer aufreißen können?
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Geht das nur uns so, oder ist die Stimme an den meisten Stellen zu hoch, sind die Strophen zu eintönig, das Ende zu uninspiriert? Alles recht unstimmig.
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Mehr eine Ballade fürs Radio hat Polen da im Gepäck. Versendet sich.
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Es gibt da noch dringliche Fragen an Inszenierung, Kleidung, Stimme - aber der catchige Uptempo-Refrain dürfte ins Finale retten. Der aktuelle vierte Platz bei den Buchmachern wirkt aber optimistisch.
Sicher der catchigste Song des Abends, geeignet fürs Laufband wie für die Disco, kombiniert mit einer netten Inszenierung. Nicht ganz klar wird, warum denn nun jeder ein Held sein soll, aber solche Feinheiten haben Leute noch nie vom Mitgrölen abgehalten. Der 28-Jährige Måns ist eine Art singender Guy with iPhone mit der Selbst-Überzeugung eines Fitnesstrainers, was manchen - wie homophobe Kommentare der Vergangenheit - vielleicht doch nicht für ihn stimmen lässt
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Warrior-artige Nummer Teil 4, kann man an einem überflüssigen Gitarren-Solo unterscheiden.
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Das Finale mit sieben gesetzten Ländern: Den Big Five, dem Gastgaber und DEM Gast. Erst am Montag, dem letztmöglichen Abgabetermin hat die große Überraschungstüte Australien ihr Lied vorgestellt. Schon vorher wurde spekuliert, dass das Land wegen der einmaligen Teilnahme viele Begrüßungspunkte bekommen würde. Nun zeigt sich: Guy Sebastian könnte Måns Zelmerlöw auch durch seinen Song gefährlich werden: Catchy, aber abwechslungsreich, zeitgemäß, aber sympathisch, gefällig, aber nicht lästig.
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Der Gastgeber schickt eine sanfte, aber charismatische und perfekt dargebrachte Rock-Ballade ins Rennen, die einen Platz in den Top Ten verdient hat.
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Sie steht umrandet von Ruinen und Blut und nun denkt sie an den Wiederaufbau und vergisst dabei das Vergangene nicht - eine ruhige, einprägsame Ballade, die sich auf den ersten Weltkrieg bezieht, aber auf viele Konflikte übertragbar ist. Wenn man denn Französisch kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich das versendet.
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Auf elaizaeske Weise wirkt der Beitrag recht egal, den Deutschland nach Wien schickt und selbst nicht so recht wollte. Es gibt schlimmeres, aber das geht jetzt hoffentlich nicht jahrelang so weiter. Vielleicht sollte die EBU das Konzept der Big Five abschaffen, um den Druck zu erhöhen.
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Die drei Tenöre stehen bei den Buchmachern weit oben. Es gibt an dem Lied nichts auszusetzen. Aber auch das Gefühl, es sei überbewertet.
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Eine dieser Balladen, von denen es immer heißt, ESC-Fans würden sich danach verzehren und in Scharen dafür anrufen. Nun ist das Gejodel ganz nett, die Inszenierung wird sicher nicht sparsam ausfallen - aber Top Ten wird knapp.
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Noch schlimmer als Hamburg steht London da, erneut. Die BBC ist der beste Sender der Welt, macht fast jede Sendung mit Liebe und Kreativität. Die britische Musikindustrie, von klein bis groß, feiert einen weltweiten Erfolg nach dem anderen. Der ESC-Beitrag ist daher Jahr für Jahr weniger eine Enttäuschung als eine Frechheit.

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