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Eurovision 2016: Alle Songs als Video
Alle Videos der Teilnehmer des Grand Prix am 14. Mai in Stockholm samt Anmerkungen
43 Videos | » Galerie starten | Popup-Playlist


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(Zum Vorbericht) 43 Länder präsentierten sich beim diesjährigen ESC in Stockholm, wir stellen hier alle mit Anmerkungen vor. Die Beiträge wurden bereits per Los auf die vier Halfbinalhälften ausgelost, eine genaue Startreihenfolge steht aber noch nicht fest. Armenien tritt in der ersten Hälfte des ersten Halbfinals (19. Mai, 21h) an: Iveta Mukuchyan wuchs in Hamburg auf und nahm vor einigen Jahren bei "The Voice of Germany" teil. Sie hat eine Stimme, aber keinen nennenswerten Song.
Eine der besseren Balladen des diesjährigen Wettbewerbs kommt vom Balkan und kann bei angemessener Inszenierung weit, sehr weit vorne landen. Nina Kraljic hat in ihrer Heimat bereits "The Voice" gewonnen.
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Die Perfomance ist noch etwas unentschlossen zwischen nett und aggro, der Chor und Early-Disco-Anklänge stören auch mehr, als dem Lied zu helfen.
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Hm, das Lied will erst gar nicht recht beginnen, dann hat es Anklänge von "Opa!", um dann undefinierbar und mit Verlaub schlicht wirr zu werden, pontischer Dialekt inklusive. Natürlich stecken hier einige Botschaften zur aktuellen Lage drin, aber musste man gleich die Unstimmigkeiten musikalisch umsetzen? Der zum Mittanzen in Utopia ermutigen sollende Refrain klingt ja mehr depressiv verstimmt als aufmunternd.
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Auweia, das benötigt Bereinigung: Weg mit Gepfeiffe, Leuchtstäben und ähnlichem Krams. Freddie, diese Zwischenstufe zwischen Boybander und Kerl, könnte durch sein Aussehen punkten. Ob das ein Erfolg oder Misserfolg wird, entscheidet der schmale Grat zwischen einer rau und einer krank klingenden Stimme.
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Dieses Gefühl, jeden Takt schon in dutzenden Vorentscheiden gehört, jede Pose, jeden Trick der Inszenierung schon einmal gesehen zu haben. Und täglich grüßt die Windmaschine.
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Sympathisch und entspannt, aber auch nicht gerade peppig oder mitreißend, präsentieren sich die Niederländer in diesem Jahr.
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Wetten, dass die Schwuppen in der Stockholmer Arena das inzwischen traditionelle Auspfeiffen Russlands in diesem Jahr vergessen? Und dass das genau so kalkuliert ist? Die von Altschwester und Grand-Prix-Dauerqual Filipp Kirkorow verantwortete Nummer mit Ex-Boybander und Shirt-Verlierer Sergey ist ohnehin arg kalkuliert und könnte beim Zuschauervoting weit, wenn nicht ganz vorne landen, eine opulent-moderne Inszenierung ist angekündigt und in ihrer entsprechenden Wirkung äußerst wahrscheinlich. Ob wenigstens die Juries die Schwächen des belanglosen Songs bemerken?
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Auf Französisch gesungen und ohne Ansehen des Sängers ginge das wohl als toller Chanson durch, das Musikvideo wirkt hingegen zunächst arg verstörend. Ist der erste Schock vorbei, ändert sich aber die Rezeption und man fühlt sich durchaus charmant und auf irgendwie angenehm altmodische Art eingelullt. Inszeniert man den türkischen Sänger Serhat dazu richtig, also komplett anders als jetzt, kann das durchaus eine Überraschung geben. Update: Das Lied geht nun in einer Disco-Version an den Start.
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Zur zweiten Hälfte der ersten Show: Ein Lied auf Französisch, das ist schon fast rebellisch gegen den ESC-Zeitgeist. Leider wirkt der Song unserer Nachbarn auch ein wenig aus der Zeit gefallen.
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Wie erwartet kommt Aserbaidschan wieder mit einer modernen, international eingekauften Nummer um die Ecke, die in Stockholm sicher noch ansprechend inszeniert wird. Samra ist Ex-Teilnehmerin von "The Voice" und hat auch Stimme, Mittelfeld bis Top Ten ist drin.
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Fast die typische Balkannummer - in der Heimatregion populär, dort immer ein paar Punkte wert und völlig ok so. Doch während man sich noch amüsiert, wie sich Tuntenblondchen Deen seit dem ESC-Auftritt 2004 verändert hat, kommt ein verstörender Rap-Part ins Spiel. Auweia. Die lange Interpretenliste klingt auch nicht so, als hätte man sie für die Verkündung des Sieges geprobt - was freilich ein schöner internationaler Loriot-Moment werden würde.
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Klingt zunächst nach einem plausiblen Rocksong, schafften es die Herren Künstler in dem Video nicht, gleichzeitig unsympathisch wie albern-poserhaft zu wirken. Dann setzt der Refrain ein, der wie eine in den Bass verrutschte 08/15-ESC-Uptemponummer wirkt.
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Casting-Sternchen mit Stimme und Powerballade. Wir bewundern immer die Kollegen vom Prinz-ESC-Blogs, die zu Songs wie diesem viel schreiben können.
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Wirkt wie ein vertonter Skandinavien-Krimi.
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Wirkt wie eine vertone Verfolungsjagd; zu hektisch, um mitzureißen.
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Madame hatte den maltesischen Vorentscheid mit "Chameleon" gewonnen, der Song wurde aber gegen eine größtenteils schwedisch produzierte Nummer ausgetauscht. Das sorgt für etwas Ärger in der Heimat und bessere Chancen in Stockholm auf einen Platz mindestens im vorderen Mittelfeld.
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Huch, das ist überraschend und bemerkenswert eigen für Kandidaten, die von "The X Factor" kommen: Etwas Linkin Park, etwas Rage against the Machine, etwas Depeche Mode, viel Bass. Keinerlei Kompromiss gegenüber dem ESC-Publikum, muss aber noch den Kompromiss eingehen, dass die Instrumente bei der Show vom Band kommen. Band-Inszenierungen scheitern daran in der Regel. Mindestens für die Abwechslung wünschte man es sich ins Finale.
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Anders als im ersten Gastjahr muss sich diesmal Australien in einem Halbfinale qualifizieren, im zweiten, in dem auch Deutschland abstimmt. Es wäre ein Schock, wenn das nicht gelingen sollte, im Finale ist Top Ten drin.
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Der offenbare Trend zur rauen Männerstimme steht dem ESC nicht besonders gut. Sie passt hier weder zum Song noch zum Sänger, der mehr wie ein Erzieher oder Grünen-Vorsitzender wirkt. Angeblich will er nackt und mit Wölfen auftreten, zumindest Tiere sind aber laut den Regeln ausdrücklich verboten.
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Byrne war mal in Westlife, eine der größten Boybands der Welt. "Sunlight" ist mehr so der Song, den Ex-Mitglieder gescheiterter Boybands zu Supermarkteröffnungen auf Playback aufführen.
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Der Song stammt aus der Feder von Doron Medalie, dessen "Golden Boy" Israel letztes Jahr ins Finale und direkt die Top Ten trug, und wurde kurz vor der Deadline in seiner Wirkung verstärkt. Hovi Star, ein Sänger mit leicht angerauchter Stimme und leicht androgynem Auftreten, hat durchaus Chancen auf eine Top Ten.
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Auch leicht verraucht gibt sich diesmal Lettland, mit dem 21-jährigen Justs Sirmais im Gepäck. Finale sollte drin sein.
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Das ist ja schon etwas sinnlos, einem tausendfach mitzuteilen, dass man auf diese Nacht gewartet habe, anstatt die Vorfreude dann auch einzulösen und die Nacht etwa mit einem richtigen Song zu nutzen. Aber gut, der Junge stand schonmal mit verbundenen Augen zu "Love is blind" auf der ESC-Bühne, da sollte man sich Erwartungen sparen.
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"Karma karma karma karma Karma chameleon", an Culture Club fühlten wir uns auch lange nicht mehr erinnert. Und das hier nur wegen des Refrain-Einstiegs, der so einen Wiedererkennungseffekt bietet, ohne dass der Rest des Songs eine Kopie ist. Gut gemacht, ohnehin ein guter Beitrag bei sehr guter Stimme. In Baku wurde Kaliopi mit einer Rocknummer Dreizehnte, auch hier ist - trotz des erneuten Verzichts auf Englisch - mindestens Mittelfeld drin.
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Dass der Sänger aussieht wie ein zotteliger Zauberer oder Pirat - oder wie Thomas Gottschalk mit schwarzen Haaren - lenkt mehr von dem Song ab als ihn zu stützen. Seine Stimme zu dem leicht verträumten Song verdient eigentlich ein Weiterkommen.
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Das 22-jährige Gesangstalent Sanja setzt in dieser Powerballade Gewalt gegen Frauen ihre Stimmgewalt und etwas arg viel Mimik entgegen. Insgesamt stimmig, aber der Song könnte sich dennoch versenden.
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An der Inszenierung wie an der Stimme ist noch eine Menge zu tun, um diese klassische (lies: austauschbare) ESC-Ballade ins Finale zu tragen.
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Leicht verrauchte Stimmen können auch die Frauen. "Përrallë" hieß dieses Liedchen, bevor es eine englische Fassung bekam.
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Wenns nach uns ginge, könnte Belgien jedes Jahr Loïc Nottet schicken, der den Contest auch irgendwann einmal gewinnen könnte. Stattdessen also, mit einem kaum veränderten Queen-Sample als Einstieg und Anker: Laura, die ein wenig zu gezwungen ungezwungen sein will. Was bei Lena Stil hatte, wirkt hier noch etwas hilflos. Das lässt sich retten.
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Nach zwei ausgesetzten Jahren meldet sich Bulgarien zurück, von der einen muttersprachlichen Zeile im Refrain ("Gib mir Deine Liebe") abgesehen auf Englisch und durchaus modern. Manche Kollegen sprechen angesichts der Lyrics schon von einer LGBT-Hymne (If love was a crime, then we would be criminals, Locked up for life, But I’ll do the time), aber dafür ist dann doch alles zu allgemein gehalten und den ESC im Russland, bei dem das an Aktualität und Brisanz gewinnen könnte, gibt es ja erst im nächsten Jahr...
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Minimal, aber dennoch in die Jahre gekommene Boyband mit weichgespültem Pop, dessen Refrain mit einer Klischeephrasenhäufung noch Richtung Schlager kippt.
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Es gab mal Zeiten, da waren minutenlange Gitarrensolos schwer in Mode - was nur im Zusammenspiel mit einem drogenberauschten Publikum funktionierte. Das psychedelische Genre wird hier neu erfunden um ein Solo mit Verzerrern. Nicht sehr fernsehkompatibel - und leider auch die einzige bemerkbare Leidenschaft des Songs.
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Ein wenig Euphoria mit einem Geschwindigkeitswechsel zum Refrain, der wie ein Unfall wirkt. Oh dear.
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Eine Rockballade mit viel optischem, lyrischem und stimmlichem Ballast. Nicht berauschend, aber auch nicht falsch. Würde man die Inszenierung wegwerfen und sich ganz auf einen Sänger im Anzug konzentrieren, liefe es besser.
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ManuElla hat nicht die schlechteste Stimme, aber leider einen der egalsten Songs des diesjährigen Wettbewerbs.
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Trauernd wie anklagend gibt sich die Ukraine hier und erfindet nebenbei ein paar neue Gesangsausdrücke abseits von Klischees. Das ist ein äußerst beeindruckender Wahnsinn, ein gesungenes "Prädikat besonders wertvoll", zumal auch politisch: Jamala singt über die Vertreibung der Krimtataren durch Stalin - es ist auch die Geschichte ihrer Urgroßmutter, die mit fünf Kindern deportiert wurde (die einzige Tochter starb dabei), während ihr Mann in der Sowjetarmee gegen die Nazis kämpfte. Und es ist natürlich eine hochaktuelle Anklage gen Russland. Wenn alles gut und alles schlecht läuft, könnte sich der Song im Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen leisten - mit Russland.
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Zum Finale mit seinen sechs gesetzten Ländern: Amit ist ein weiterer Kandidat mit Karriere bei "The Voice". Vor ersten Erfolgen in seinem Geburtsland Frankreich hatte der 31-Jährige jüdisch-arabischer Anstammung bereits an Casting-Shows in Israel teilgenommen, als er dort Zahnmedizin studierte. Sein Song bietet teilweise Englisch, immerhin, und manche Versatzstücke, er ist insgesamt modern und symathisch, aber auch nicht wirklich zündend.
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Fast hätten wir an dieser Stelle Xavier Naidoo besprechen müssen. Stattdessen eine Siegerin aus "The Voice", die sicher die bessere Lösung ist. Ignoriert man Inszenierung, Person und Kostüm, bleibt aber ein Song übrig, der in etwa so interessant ist wie "Black Smoke" oder "Is it right", den Vorjahresbeiträgen Deutschlands.
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Francesca Michielin wurde zweite beim San Remo Festival, die Gewinner wollten nicht. Das Lied, modern, aber leicht eintönig, wird noch ins Englische übersetzt.
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Mehr Freestyle-Gaga als einen ordentlichen Song präsentiert in diesem Jahr Spanien. "Lalala" und "yay yay yay" als "Battlecry"? Was für ein aufgeblasenes Nichts!
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Der 17-Jährige hat das Melodifestivalen nur knapp gewonnen, was auch daran liegt, dass er mit "Human" vom offen schwulen und ebenfalls noch jungen Oscar Zia starke Konkurrenz hatte ("Human" wäre vom Stil her eine starke, möglicherweise nun fehlende Konkurrenz zu Russland gewesen). Buchmacher und viele ESC-Fans sehen "If i were sorry" trotzdem als Favoriten für den ESC an. In der Tat ist der Musikstil gerade sehr gefragt, aber das hier ist doch teils bis ins nervende nonchalant vorgetragen und gelegentlich sehr vernuschelt. Wobei ein selbstgebastelter Englisch-Dialekt, bei dem sich der Sängername auf ein nordenglisch ausgesprochenes "Dance" reimt, freilich schon Lena nicht geschadet hat. Frans hat einen frühen Startplatz 9 im Finale ausgelost bekommen.
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Zum ersten Mal seit Jahren leistete sich die BBC wieder einen Vorentscheid, wenngleich nur auf einem Digitalkanal. Die Experten und das Publikum bevorzugten Bianca, die Zuschauer entschieden sich für zwei ehemalige Einzelkandidaten aus "The Voice". Mit den beiden Jungs, denen man eine gewisse Natürlichkeit und ungespielte Freude an der Sache anmerkt, könnte man mit etwas Arbeit so einiges reißen, nur hat ihr Song nach dem ersten Refrain schon alle Höhepunkte hinter sich.

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