Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/user_kommentare.php

Die letzten User-Kommentare

#2 LasseJProfil
  • Heute, 01:00hBerlin
  • Zu §175: Der Bundestag verneigt sich vor den Opfern
  • Antwort auf Kommentar von gedanken
  • Danke für Deinen Kommentar! Spricht mir aus dem Herzen! (Trotzdem freut es mich, dass Frau Högl Ihren Frust über die mangelnde Begeisterung für Ihre Rede hier geäußert hat. Auf der deinen Seite hat sie in der allzu harmoniösen Debatte den Fingr auf die Wunde gelegt - und das war gut und wichtig. Was sie noch nicht begriffen hat, ist, dass man für ein Menschenrecht auch eine Koalition aufs Spiel setzen können muss. So wie jeder, der sein Coming Out wagt, riskieren muss, dass sich Freunde oder gar Verwandte abwenden.)
    Ein Armutszeugnis für unsere Demokratie war es, dass die Debatte vor praktisch leerem Haus stattfand. Und vor allem auch deswegen, weil niemand gefragt hat WARUM sich der §175 so lange halten konnte und AUS WELCHEN GRÜNDEN Menschen, die ansonsten vielleicht ganz nette Zeitgenossen waren, zu solchen Grausamkeiten in der Lage waren.
  • Antworten » | Direktlink » | Alle Kommentare zum Artikel »
#3 BuntUndSchoenProfil
#4 BuntUndSchoenProfil
  • Heute, 00:41hS
  • Zu Was spricht gegen ein Coming-out am Arbeitsplatz?
  • Antwort auf Kommentar von andre
  • Das stimmt aber leider so nicht. Dein Beispiel am Ende gibt es tatsächlich, aber dass es Gleichbehandlung gäbe, davon sind wir noch weit entfernt - egal ob geoutet oder nicht.
    Was ich oft erlebte, war, dass Heteros sehr offenkundig über ihr geborenes Kind sprachen: der Vater wurde als der Held dargestellt («er hat es geschafft»), und die Frau war das sexuelle, erotische Wesen mit dem ehemals gewölbten Bauch.
    In der Stadtverwaltung eine Frau, die erst geheiratet hatte und noch viele Herzchen, Blumen, und natürlich ein Bilderrahmen von ihrem Schatz auf dem Schreibtisch stand.

    Grundsätzlich hab ich nichts dagegen, aber: wenn Heteros so offen am Arbeitsplatz mit ihrem Privatleben umgehen, was überwiegend der Fall ist, dann bitte für ALLE! Dann dürfen auch Homosexuelle erzählen, wenn sie geheiratet haben und wenn sie verliebt sind, und wenn sie ein Kind haben!!

    Es kann nicht sein, dass manche schweigen sollen, weil es andernfalls dem Rest die Röte ins Gesicht steigt!! Ist es denn unser Problem, wenn es Heteros gibt, die Komplexe haben gegenüber Homosexualität?
    Was da einem angemaßt wird, ist unmenschlich. Verberge du doch mal deine Verliebtheit und lasse es nicht an die Oberfläche dringen, wenn du die Frau deines Lebens gefunden hast! Versuche es und du wirst scheitern, andre!
    Was du selbst nicht kannst, das kannst du auch keinem anderen zumuten!
    Kennst du den kategorischen Imperativ? Behandele jemanden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
    Das wäre der erste Schritt zu einem gesunden Miteinander.

    Und diesen Satz von wegen: «Ist mir egal ob jemand schwul oder lesbisch ist, aber das private möchte ich nicht hören,» ist sehr typisch dafür, dass du eben alles andere als tolerant bist.
    Das wäre so, als würden wir sagen: «Es ist mir egal, ob jemand hetero ist, aber wer schwanger ist, wer den längsten hat, wer Krach mit seiner Frau hat, wer am meisten Bier trinkt, wer jedes Jahr zum Oktoberfest geht, möchte ich nicht hören. Wir schweigen alle und haben unsere Ruhe!»

    Vielleicht sollten wir uns einfach endlich mal gegenseitig in Ruhe lassen und jeden so sein lassen, wie er/sie nun mal ist?!
    Wie wäre das?
    Wenn ich höre, wer schwanger ist, sterbe ich davon nicht!
    Wenn du hörst, dass zwei Männer oder zwei Frauen verliebt sind, stirbst du auch nicht!

    Mehr muss ich dazu gar nicht sagen!

    © LebenUndLebenLassen
  • Antworten » | Direktlink » | Alle Kommentare zum Artikel »
#5 gedankenAnonym
  • Heute, 00:22h
  • Zu §175: Der Bundestag verneigt sich vor den Opfern
  • Bemerkenswert hin und hergerissen nach dieser Debatte, zu deren Aspekten ich mir hier mehr Kommentare wünschen würde.

    Die ersten Sekunden des Videos! Natürlich müssen Abgeordnete, oft zu Unrecht die Prügelknaben der Nation, nicht jede Debatte verfolgen. Usw. Aber diese Massenflucht vor genau diesem Thema ist dann doch ein sehr trauriges Zeichen.

    Würdevolle Debatte stimmt ebenso wie würdelos.

    Frage SPD-"Wahlkampf" kann man drüber streiten, ist ein Ärgernis und Trauerspiel für sich.

    Union-Haltung, das Unrecht der Urteile zu verneinen, und das noch das zwanghafte Unterbringen vom Thema Missbrauch ist ein Skandal. Ich glaube, ich wäre als Betroffener von der Tribüne aufgestanden und hätte denen, soweit möglich, eine geknallt.

    Andererseits die Stellungnahmen der Betroffenen, die offenbar schon froh sind, überhaupt Anerkennung zu finden. Und manche Reden, Worte waren dann doch angemessen. Und ja, nebenbei: Volker Beck wird man noch vermissen

    Es geht in Deutschland wohl nie unkompliziert, einfach mal positiv. Ich hoffe, nicht nur die (etwas übertrieben beleidigte) Dame der SPD liest die Kritik hier und man bekommt in letzter Lesung noch eine sehr würdevolle Debatte hin. Eigentlich müsste Merkel sprechen.

    Andererseits kommentierte hier mal jemand, zur Eröffnung des Mahnmals für die ermordeten Juden und Jahre später für das zu Sinti und Roma kamen Bundeskanzlerin, Bundespräsident, Bundestagspräsident, Vertreter der Kirchen usw., man musste ein Zelt anbauen. Zur Eröffnung des Mahnmals zum §175 kam Klaus Wowereit und ein Staatssekretär.
  • Antworten » | Direktlink » | Alle Kommentare zum Artikel »
#6 Paulus47Anonym
  • Heute, 00:13h
  • Zu Schleswig-Holstein: Die Parteien im LGBTI-Check
  • Antwort auf Kommentar von Patroklos
  • "Laut der aktuellen Sonntagsfrage gibt es derzeit nur eine Mehrheit für eine Große sowie eine Jamaika- und eine Ampelkoalition. Die Gambiakoaltion wäre jedenfalls nach dem Stand abgewählt:"

    In der Tat, wenn diese Meinungsumfrage so eintreten sollte, wäre die aktuelle Regierung in Kiel abgewählt und auch für Rot/Rot/Grün würde es erfreulicherweise dann nicht reichen.

    Dafür aber reicht es für die Ampel- als auch Jamaicakoalition, weil die FDP mit Kubicki stark ist.

    Mögen viele Wähler in Schleswig-Holstein die FDP wählen und mich freut es, denn gerade die Linken ("auch hier im Forum") haben ja bekanntlich vor vier Jahren gefeiert und gelästert, dass die FDP dauerhaft "tot" sei. UND nun ist die FDPwieder da und das finde ich gut.

    Und nochmal für die Eheöffnung ist Jamaicakoalition besser als die GroKo, das haben wir bekanntlich in dieser Legislaturperiode ausreichend erlebt. Wer SPD wählt, der entscheidet sich faktisch gegen die Eheöffnung, weil die SPD bequem mit der CDU weiterregieren will. Wer FDP hingegen wählt, bekomt Jamaica- oder Ampeil-, wo die Eheöffnung sicher ist, denn für Schwarz/Gelb langt es rechnerisch nicht. DAHER FDP wählen !!!
  • Antworten » | Direktlink » | Alle Kommentare zum Artikel »
#7 BuntUndSchoenProfil
#8 GenauAnonym
#9 LarsAnonym
  • Heute, 00:03h
  • Zu Ralf König: "Der Großteil der Welt ist homophob"
  • Antwort auf Kommentar von fink
  • "Du müsstest mir vielleicht zur Verdeutlichung ein konkretes Beispiel für "Ghettoisierung" nennen, damit wir präziser miteinander reden können. Das Werk Ralf Königs eignet sich für eine solche Diskussion sicherlich nicht."

    Ich habe den Begriff "Ghetto" deshalb gewählt, weil Du selbst geschrieben hast, dass "der bewegte Mann" als Comic ein Werk ist, wo eher Schwule über sich selbst lachen können, während im Film Heteros wohlwollend-jovial über Schwule lachen. Es ist eben nur bedingt ein Werk , wo Männer (und Frauen) über Männer lachen (egal welcher Orientierung). Glücklicherweise haben viele Schwule und Heteros doch trotz der zeittypischen Klischees die noble Intention mitgekriegt. Ich fand das Schwulenbild, das da gezeichnet und liebevoll demontiert wurde, schon damals etwas abgelebt.

    Ich les mir aber gern die von dir empfohlenen Werke mal genauer durch und sage gegebenenfalls was dazu, o.K.?
  • Antworten » | Direktlink » | Alle Kommentare zum Artikel »
#10 Patroklos