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User-Kommentare - Seite 45615

#456141 DavidAnonym
  • 03.08.2004, 12:56h
  • Zu Union kritisiert Westerwelle
  • Es ist wirklich unverständlich das Schwule/Lesben noch Union wählen. Allerdings finde ich gut, das es in der Partei genauso Schwule/Lesben gibt, sofern diese auch bekannt sind.
    Dann wird den Leuten nämlich endlich mal das Vorurteil genommen, jemanden nach der Orientierung zu beurteilen, bzw. das es bei guter Politik nicht darauf ankommt.
    Insofern ist dann auch das Argument "das kostet Wählerstimmen" haltlos.
    Nur, dazu müssten die Schwestern mal aus ihrem Schrank kommen...
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#456142 DavidAnonym
  • 03.08.2004, 12:52h
  • Zu Homounterricht gefordert
  • Manche Eltern mögen es nicht gerne sehen, oder ihren Kindern widersprechen. Die Hauptsache aber ist doch, das Kinder überhaupt mal von dem Thema hören, und zwar als etwas positives, als etwas, was es gibt. Es soll doch nicht zu etwas besonderem gemacht werden. Es soll aber auch nicht ausgeblendet werden.
    Die Schule hat ja auch so die Sexualaufklärung übernommen. Ob die Eltern mit aufklären ist eine andere Sache.
    "Homo-Kunde" ist natürlich absoluter Blödsinn. Der Titel impliziert, das es darum geht, Klischees zu erlernen oder das die sexuelle Orientierung erlernbar ist.
    Klar, das manche den Eindruck haben, unsereins würde zu weit stürmen.
    ABER: Man muss auch mehr wagen als man soll, um überhaupt etwas kriegen zu können. Sonst hat man doch keine "Handlungsbasis", und jeder kleine Vorschlag würde abgewürgt.
    Das als "Homo-Kunde" zu titulieren (dazu in Rosa!) geht natürlich völlig am Ziel vorbei. Und immer wird das NUR mit "SCHWUL" verbunden. (Gibt ja auch Lesben). Schon das sollte den Leuten ihre Engstirnigkeit bewusst machen.

    Wieviel Leid kann man denn den jungen Menschen ersparen, indem sie schon früh aufgeklärt werden?
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#456143 GerdAnonym
#456144 MarkusAnonym
  • 03.08.2004, 12:37h
  • Zu Homounterricht gefordert
  • Hallo Männer!
    Interessiert verfolge ich eure Kommentare und ich möchte dazu kurz Stellung nehmen / etwas ergänzen:
    Homosexualität muss dringend Thema in den Schulen werden und zwar sachlich und informierend, aber auch mit präventivem Charakter. Als angehender (schwuler) Lehrer weiß ich, dass die Lehrpläne einen solchen Unterricht durchaus zulassen, aber gehören dann nicht auch Transexuelle, Bis, Lesben etc. ebenso dazu? Vielmehr sollten die verschiedenen Neigungen angesprochen werden. Eine explizite Ausführung der Homosexualität würde sie wieder zu etwas Besonderem machen, dabei soll sie doch "normal" werden, oder nicht?
    Übrigens ist es heute als homosexuelle Lehrkraft nicht mehr so schrecklich, wie viele eventuell noch meinen. Die Toleranz wächst auch unter der zunehmd jüngerwerdenden Elternschaft. Und ich würde mir auch wünschen, wenn wir alle einmal anerkennen, was sich bereits tut, wie viel sich schon zum Positiven entwickelt hat. Ich bin froh, in einer Zeit des "schwulen Aufbruchs" zu leben und in Deutschland kann man nichts von heute auf morgen erreichen.
    Und manchmal bin ich mir nicht sicher, ob man nicht gerade mit dem häufigen "nach - vorne - stürmen" genau das Gegenteil erreicht.
    "Homokunde" ist der pure Blödsinn, aber Sexualkunde, die alle Facetten genauer betrachtet, das wäre wünschenswert.
    Und wieso überhaupt die Schulen nun in die Verantwortung ziehen? Sollten nicht Eltern selbst soweit sein, ihre Kinder toleranter erziehen zu können? Das Denken der Gesellschaft zu ändern mag in der Schule beginnen, aber was nützt es,wenn die Elternschaft dann doch widerspricht? Wichtig bleibt vor allem auch das öffentliche Leben udn so banal und überholt es klingt: das positve Vorbild!
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#456145 MarkusAnonym
#456146 wolfAnonym
  • 03.08.2004, 04:58h
  • Zu Ben Affleck für Homo-Rechte
  • ist doch schön, dass jemand mal auffällt, dass " homo" eigentlich genauso normal ist wie normal. muss wohl was mit evolution zu tun haben.
    aber hergelaufene kerle wie stoiber und die woytilasche haben die lobby. man tue sich nur die physignomie an, spätestens
    dann müsste man bescheid wissen.
    eigentlich bin ich es leid immer als exot behandelt zu werden : jeder kennt doch einen schwulen. ich kenn auchg ein paar heten, mit denen ich nicht tauschen möchte.
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#456147 GeorgAnonym
#456148 DarkAnonym
#456149 DirkAnonym
#456150 Elmar HetkampAnonym
  • 02.08.2004, 22:29h
  • Zu Union kritisiert Westerwelle
  • Wie lange soll denn dieses Land denn nun noch auf das "normaleste der Welt" warten?
    In anderen Ländern, wie NL, Irland etc. ist des ganz "normal", dass alle Lebensgemeinschaften gleichgestellt sind.

    Nur Deutschland hing mal wieder 1000 Meilen und Jahrhunderte hinterher!

    Es ist bereits die Zeit, daß gegengeschlechtliche und gleichgeschlechtliche Partnerschaften gleichgestellt werden!

    Die Hypothesen, daß Kinder besser in gegengeschlechtlichen Beziehungen aufwachsen sind doch überhaupt nicht haltbar!

    Nirgendswo ist erwiesen, dass Kinder "besser" in gegengeschlechtliche Beziehungen aufwachsen, als in gleichgeschlechtlicher Beziehung.

    Kinder wachsen dort gut auf, wo Beziehung stattfindet!

    Ein Kind hat ein sehr gesundes empfinden, was es für sich internalisieren will, und was es für sich selbst an Werte und Normen übernimmt !

    Die Frage ist doch eher, wofür solche Hypothesen überhaupt aufgeworfen werden?

    Wieviel Unwissen des Einzelnen steckt denn da wirklich hinter!
    Es wird wirklich Zeit, daß die sogenannten "Verantwortlichen" aufwachen und sich kundig machen, statt in ihrem stillen Stübchen sich was zusammendenken, was mit der Realität nichts zu tun hat!

    Solche Hypothesen zeigen doch eher die Unkenntnis dessen, der diese Hypothesen stellt!

    Fakt ist,, wenn zwei Menschen sich lieben und eine Beziehung und Partnerschaft eingehen, dann ist die Frage nach gleich- oder gegengeschlechtlich überhaupt gar nicht gegeben!

    Es bedarf hier doch eher Menschen (PolitikerInnen) mit einem wachen Verstand, Kenntnis und entsprechender Kompitenz, statt welche, die immer noch wie im Mittelalter denken!
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