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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von TheMum

#1 TheMumProfil
#2 TheMumProfil
  • 21.03.2018, 15:42hHannover
  • Zu So schwer ist das Leben für türkische LGBTI in Deutschland
  • Antwort auf Kommentar von I love the law
  • "Du forderst allen Ernstes ein Asyl-Sonderrecht für eine nach deiner persönlichen Präferenz definierte Personengruppe?"

    UM HIMMELS WILLEN! Ich betreibe ALLEN ERNSTES eine Politik FÜR meine Peergroup!!! Wo kämen wir denn da hin, wenn das plötzlich jeder täte???

    "Unabhängig von tatsächlich vorliegender individueller Verfolgung?"

    Bei LGBTTIQ* die zu uns kommen, kannst du IMMER davon ausgehen, dass sie verfolgt werden.

    "Noch mal die Frage: Warum hältst du das für sinnvoll?"

    Das dürfte damit geklärt sein. LGBTTIQ* werden seit Jahrtausenden weltweit verfolgt. Von Staaten, Religionen und den eigenen Familien. Da bedarf es weder ärmlichen Verhältnissen noch so etwas offensichtliches wie Krieg. Unsere weltweite Verfolgung findet auch in stabilen, technologisch fortschrittlichen und ansonsten friedlichen Staaten statt. Sogar in Staaten mit denen wir wirtschaftlich und militärisch zusammenarbeiten. Das sind sehr grundlegende Probleme, die wir dringend angehen müssen, doch bis es soweit ist kann die Antwort nur lauten:
    UNEINGESCHRÄNKTES Asylrecht für alle LGBTTIQ*!
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#3 TheMumProfil
#5 TheMumProfil
#6 TheMumProfil
  • 20.03.2018, 13:29hHannover
  • Zu AfD-Abgeordnete Höchst wird Schirmfrau der "Alternativen Homosexuellen"
  • Antwort auf Kommentar von felix-cgn
  • "Kann es sein, dass du aufgrund des Mangels, selbst nicht ein Leben lang als Schwuchtel tituliert worden zu sein, kein Verständnis für den tief sitzenden Schmerz hast?"

    Für Lesben gibt es genügend verletztende Beleidigungen, von daher nein, selbstverständlich habe ich Verständnis für deinen Schmerz.

    Aber häng dich nicht an dem Beispiel auf, hier ging es eigentlich um Nazikeulen. Mein Beispiel sollte nur der Illustration dienen, dass eine Umdefinierung von Begriffen nicht einfach so möglich ist. "Schwul" ist ein Beispiel, wo es ja auch nur zur Hälfte geklappt hat. Für stolze Schwule ist es eine offensichtliche Selbstbezeichnung, hinter der man volll und ganz steht. Dennoch bleibt "schwul" weiterhin das beliebteste Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen. Hat das mit der Umdefinierung nun also geklappt oder nicht? Würde eine Umdefinierungen von "Nazi" klappen mit ähnlichem Erfolg? Sascha Lobo möchte "Nazi" als Sammelbegriff für Menschen mit menschenfeindlichen Ansichten. In "seinen" Kreisen könnte das gelingen oder ist sogar schon zum Teil gelungen. In der breiten Mehrheit aber kommen da Bilder vom 3. Reich hoch und dann versteht der Durchschnittswähler nicht, warum es plötzlich "Nazi" sein soll, wenn man ergebnisoffen über den Umgang mit Flüchtlingen diskutieren will, selbst wenn eigentlich klar ist, dass "ergebnisoffen" in diesem Fall klipp und klar "alle sofort abschieben" heißen soll.

    Wie wäre es denn in einem solchen Falle mit dem Verzicht auf "Boah, voll Nazi, ey!" und dem ERKLÄREN, was "ergebnisoffene Diskussion" über Menschenrechte TATSÄCHLICH bedeutet. Unaufgeregt, sachlich, ohne Keulen die missverstanden werden.
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#7 TheMumProfil
#8 TheMumProfil
  • 20.03.2018, 13:11hHannover
  • Zu AfD-Abgeordnete Höchst wird Schirmfrau der "Alternativen Homosexuellen"
  • Antwort auf Kommentar von Eulenspiegel
  • PS: Wäre vielleicht außerdem sinnvoll, sich mal nicht damit zu beschäftigen, WER etwas sagt, sondern WAS gesagt wird. Ich gebe zu, dass du dann natürlich akzeptieren müsstest, einmal nicht mit einem billigen vermeintlichen Sieg davonzukommen, doch gäbe es dann mal die Chance einer echten inhaltlichen Auseinandersetzung. Wenn dir der billige Sieg natürlich wichtiger ist, dann bitte. Eine weitere Chance ungenutzt, um nach echten Alternativen zu suchen. Damit schiebst du das Problem auf die lange Bank, nur weil dir das Gefühl eines billigen Siegleins wichtiger ist. 100 Internets für dich! Leider hast du damit aber nur wieder derailed und nichts zur Problemlösung beigetragen.
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#9 TheMumProfil
#10 TheMumProfil
  • 20.03.2018, 13:00hHannover
  • Zu AfD-Abgeordnete Höchst wird Schirmfrau der "Alternativen Homosexuellen"
  • Antwort auf Kommentar von Lektürehinweis
  • Kenn ich den Beitrag. Sascha Lobo schreibt in selbigem wohlgemerkt auch:

    "Meine These ist, dass die zugegeben auch vorhandene Gefahr der Abnutzung oder vorschnellen Verwendung geringer ist als der Nutzen der Nazikeule. So lange Leute Nazikeule sagen, wollen sie keine Nazis sein. Der erste und wichtigste Schritt in das Gespräch, das die Besonnenen zu Recht fordern - ist also, deutlich zu machen, wo die Grenze verläuft zwischen legitimer Meinung und Nazi. Und zum Ziehen dieser Linie eignet sich die Nazikeule vortrefflich. Preist die Schönheit der Nazikeule!"

    Nun, Sascha Lobos THESE ist, dass die zugegeben auch vorhandene Gefahr der Abnutzung oder vorschnellen Verwendung geringer ist als der Nutzen der Nazikeule. Meine Gegenthese habe ich dargelegt. Wer hat nun recht?

    Und weiter:

    "Die "Nazikeule" kann ein geeignetes Instrument sein, um den noch rettbaren Rechten zu zeigen, wo Meinung aufhört und Nazitum beginnt."

    Auch hier liefert Sascha Lobo keinen Beweis für seine These. Was ich stattdessen sehe sind immer mehr eigentlich nette und vernünftige Leute, die sich angewiedert von diesem Nazikeulentum abwenden. Wer hat nun recht?

    Meine These ist die, dass wir hier wichtige Begriffe verspielen. Eine Umdeutung, wie von Sascha Lobo gewünscht, mag der richtige Wunsch sein, doch wie will man das erreichen. Mich erinnert das stark an die gut gemeinte Southpark-Episode "Gays against Faggots". Falls du die nicht kennst: Da geht es darum, dass Schwule akzeptieren, dass sie den Begriff "Faggot" (deutsch: Schwuchtel) einfach nicht loswerden, weil es Leuten einfach zu viel Spaß macht, diesen zu verwenden. Also versuchen sie eine Umdefinierung, so dass "Faggot" zum Schluss nervige Motorradrocker meint. Klingt ja alles total nett und so, funktioniert in der Episode aber nur, weil die Schwulen den Begriff "Faggot" konsequent nutzen, um damit nervige Motorradrocker zu betitulieren und plötzlich machen alle "normalen" Stadtbewohner dabei mit. Kannst Du mir sagen, wie diese niedliche Fantasievorstellung in der Realität funktionieren soll? Woher der plötzliche Sinneswandel? Das zeigen uns weder eine 20-minütige Cartoon-Episode, noch ein Sascha Lobo Artikel...
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