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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von stromboli

#1 stromboliProfil
  • 04.07.2018, 16:14hberlin
  • Zu Sieg vor Gericht: Carmen darf nach Hause
  • Antwort auf Kommentar von korngoldwolfgang
  • gut dass frauen auch hier unter lohnabhängigkeit und schlechterer bezahlung stehen...
    Das macht deren bereitschft größer, im falle aller fälle auch hier sich im selbstverwertungsgeschäft "leihmütterschaft" zu betätigen.

    Warum auch nicht.. Prostitution des körperlich verwertbaren ist eine der grundlagen unseres kapitalistischen denkmodel..
    Wenn also der bauch zur maschine wird, erhält die samenspende so nur ihren adäquaten zwillingspart.
#2 stromboliProfil
  • 04.07.2018, 15:10hberlin
  • Zu Großbritannien will Homo-"Heilung" verbieten
  • Antwort auf Kommentar von Pierre
  • "Wir brauchen auch in Deutschland endlich eine Regierung, die "echte und anhaltende gesamgesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen" will."

    Wir brauchen mehr! Wir brauchen ein funktionierendes bewusstsein hin zu demokratischem handeln.
    Da können wir vom britischen parlamentarismus noch lernen. Die haben wenigstens ihre revolutionen durchgelebt , um sich ein stabiles selbstbewusstsein demokratischen selbstverständnisse leisten zu können.
    Bei uns wird bei widerrede der ordnungsruf zur demokratischen (un)kultur .

    Dass da eine konservative nun auch im vorwahlkampfmodus interessen entdeckt, die sonst bei dem entscheidungsmodus, unter zu vernachlässigende minderheiten abgeheftet werden, ist insofern bemerkenswert, da es genau die partei ist , die mit thatcher einstmals die rückwärtsentwicklung gesamtpolitisch progressiver emanzipationsbestrebungen im weitesten sinne eingeleitet hat.
    38 jahre verloren gegangene entwicklung. 38 jahre kuschen unter die reaktionäre fuchtel, mit trostpreisen für einzelinteressen verbunden.

    Erst wenn die homoheilenden vor gericht und hinter gittern (eltern incl.!) , ist ein wirklicher durchbruch hin zu freiheit und selbstbestimmung getan!
    Bereits das schwammige konstrukt ablesbar aus der ankündigung, dämpft die begeisterung..
    " So würde auch beim Thema Homo-"Heilung" nicht eindeutig gesagt, ob "Konversionstherapien" künftig per Gesetz verboten werden, so Schatten-Gleichstellungsministerin Dawn Butler. Außerdem sei die Labour-Forderung, Verbrechen aus Hass auf sexuelle und geschlechtliche Minderheiten härter zu bestrafen, nicht erfüllt worden. Hassvebrechen auf LGBT müssten genauso hart geahndet werden wie Verbrechen gegen Menschen, die aus Hass auf deren Rasse oder Religion verübt werden würden, forderte Butler."

    Es bleibt also immer ein hintertürchen geöffnet, so denn der homos selbst um "heilung" bettelt. Und dass "religion " und rasse gegen glbt** interessen aufrechenbar sind., lässt die frage aufkommen: wo sind denn die stimmen eben jener so "bevorzugten gruppen , die über ihren tellerrand der vergünstigungspolitik hinaus schauen.
    Das wäre so die umkehrung der hier unglücklich geführten "wagenknechtdebatte".
    Wo sind die dort marginalisierten solidarisch zueinander.
    Den vorwurf kann man so ebenfalls erheben!

    Schlussendlich bleibt festzuhalten: die emanzipation weg vom heteronormativen ist gescheitert!
    Die einpassung in die heterogesellschaft, unterliegt zweierlei kriterien: spielraum ökonomischer art; also die dem schwul/lesbischen unterstellte finanzielle basis , die ihn zum interessanten objekt unserer konsumgesellschaft macht.
    Unabhängig, meist doppelverdienende, leistungsträger in der mitte der gesellschaft. Kurzum, der klassische aufsteiger!
    So ist er willkommen und umworben.
    Da darf er denn auch sichtbar sein, role model spielen.
    Die zweite ist dann schon besetzt vom im heteronormativen denken verankerten angstzustand gegenüber der eigenen sexualität und deren "beständigkeit.
    Bei soviel sichtbar werdenen neuen entwürfen darüber, was mensch an lebensmöglichkeiten für sich beansprucht, gibt er nur die vorgegebene norm/alität auf, zugunsten vielfältiger spielmöglichkeiten, überfordert dies den ohnehin unsicheren ... Wer angst hat vor "verfü+hrung", kann sich seiner eigenen identität nicht sicher sein!
    Dem begegnet er mit rückgriff auf autoritäre ausschlussverfahren.
    Ob dies dann unter religiösen oder moralischen gesichtspunkten geschieht, ist sich gleich: verteidigt wird sein status quo. Da ist zwar liberal angedeuteter spielraum , wenn genug druck auf ihm lastet. Aber umso härter und verzweifelter schlägt er um sich, wird seine "mehrheit" zunehmend ideologisch minderheit.
    "Besorgte bürger& eltern sprechen da ihre eigene sprache.

    Hier nun unser ertaunen dartüber , dass umfragen scheints genau das gegenteil von angekommensein aufzeigen.
    Der doch so emanzipierte nun doch wieder den schwanz einzieht, wenn die gegenwelt wieder sichtbar wird.
    Wo ist der doch so gefeierete effekt des coming out, als stütze unseres öffentlichen auftrittes?
    Bleibt der doch nur im überschaubar "familiären freundeskreis stecken.

    Müssen wir von neuem ein weiteres gesellschaftliches coming out erfinden, der uns selbst gegenüber der restgesellschaft die stabilität und würde gibt, die es möglich macht, anders zu sein als die anderen!

    Wie wichtig es scheint, uns hiermit auseinander zu setzen, man sich wieder (!) auf einen wirklich emanzipativen weg bringt, zeigt die weiterhin scheints zunehmende angst vor dem öffentlich werden...
    "Die Umfrage brachte weitere Defizite im Leben von LGBTI ans Tageslicht: So sagten mehr als zwei Drittel der schwulen oder lesbischen Befragten, sie würden in der Öffentlichkeit aus Angst nicht Händchen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin halten. Ein Viertel der Befragten habe bereits negative Reaktionen am Arbeitsplatz wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität erfahren müssen. Eine Mehrheit der Transpersonen berichtete zudem, aus Angst vor Diskriminierung ihre Geschlechtsidentität in der Öffentlichkeit geheim zu halten."

    Einerseits hochzeitstorten mit symbolfigürchen oben auf, andererseits angst , dass zu sein, was man nun mal ist: ANDERS als die Andern.
    Hier aber liegt dann auch die wurzel unserer dauernden angreifbarkeit.
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#3 stromboliProfil
#4 stromboliProfil
#5 stromboliProfil
  • 04.07.2018, 08:12hberlin
  • Zu Die rechte Hegemonie durchbrechen!
  • Antwort auf Kommentar von Missjö
  • >> Uns verbindet ist vor allem, dass wir mit unserer Sexualität oder Geschlechtsidentität in der Minderheit sind. Was hat das mit unserer Einstellung zur Sozialpolitik zu tun? <<

    Nun zum beispiel, dass minderheit sein eine soziale frage aufwirft... wie halte ich es mit der minderheit, und wie als minderheit, mit der "mehrheit", bei der verteilung staatlicher zuwendungen.
    Eigentlich einleuchtend?

    und gegoogelt stimmt es uns auf etwas grundlegendes ein, dass nicht mit parteipolitischem oder sonstwie ideologischen primborium versehen ist: 1a.
    das (geregelte) Zusammenleben der Menschen in Staat und Gesellschaft betreffend; auf die menschliche Gemeinschaft bezogen, zu ihr gehörend
    "die soziale Entwicklung"
    1b.
    die Gesellschaft und besonders ihre ökonomische und politische Struktur betreffend
    "soziale Ordnung, Politik, Bewegung"

    >> Wir können doch, wenngleich allesamt queer, die unterschiedlichsten Meinungen zu anderen gesellschaftlichen Themen haben! <<
    Hier muss man scheints den blick schärfen, um beim nebulösen hinsehen nicht im schall&rauch der politphrasen gegen die um uns herum erstellte denkverbotswand laufen..

    Nehmen wir das beispiel "Neoliberalität",
    analysieren sein wesen und seinen permanenten zugriff auf soziale strukturen, so sieht man : man kann verschiedener meinungen sein, aber um die zentrale erkenntnis kommt keiner herum: er ist ASOZIAL!
    Ohne jeden schnörkel und na ja so schlimm ist es auch wieder nicht... Sei wesen ist das schwächere ausbeutend. Mit einem wort: ASOZIAL!
    Google:
    1.
    unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend
    "ein asozialer Charakter"
    2.
    meist abwertend
    die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend
    "asoziales Verhalten"

    Nun kann ich dem anhängen, weil uns die "freiheit" zusteht, sich für das eine oder andere zu entscheiden.
    Ich kann mich inhaltlich auf die seite der ausbeutenden schlagen ohne selbst ausbeuter zu sein weil mir die mittel hierzu fehlen.Trotztdem bin ich nun ausbeutender indem ich mit meiner wahlzugehörigkeit das system der ausbeutung stärke.
    Wenn ich aber nicht sehe, dass dieses asoziale prinzip der gesellschaftlichen ordnung, dann auch in den eigenen lebensbereich einfluß hat und z.b. die gleichstellung als mittel von herrschaftsausübung zu nutzen weis, dann muss ich mich auch fragen lassen, ob die annahme, man könne doch zu unterschiedlichen themen auch unterschiedliche entscheidungen treffen, entweder naiv, oder ideologisch verblendet sind.

    Alles "soziale" hat ein und den selben nenner. Unter diesem lassen sich die verschiedensten problematiken zusammen fassen und ergeben so auch eine einzige, richtige antwort.

    So ist z.b. die problematik alleinerziehender nicht losgelöst von einem ideologischen überbau, der alleinerziehende im sozialen zugestehen von hilfe, dem der kernfamilie, NICHT gleichstellt.
    Ein bewusster herrschaftsakt, der klar macht: sucht euch angebotene konstruktionen, die seitens des staates als "normal-mehrheits ideologie positiv besetzt sind.

    Die soziale situation der transidentitären wird über ein medizinisches sozialverdikt behandelt.
    Als eine zu not und abhängigkeit führende soziale nötigung, die hinter "medizinischer glaubwürdigkeit", asoziales herrschaftsgehabe abbildet.

    Das geltende arbeitsrecht ist ausschließlich den interessen der "arbeitgebenden " gesellschaftsschicht zuzuordnen.
    Egal ob streikrecht, ob lohneinschränkung und arbeitssicherung; es ist ein herrschaftskonstrukt, dass den arbeiter rechtlos macht.

    Jedes abweichen hiervon wird in der einen wie anderen art bestraft.
    Hier gibt es dann tatsächlich unterschiedliche meinungen darüber, wie die bestrafung durchzuführen sei.
    Was dann bei den einen "fordern vor fördern" heißt, ist bei den anderen das arbeitslager. Die medizinische zuweisung ob selbstbestimmung über den eigenen körper oder von aussen bestimmte zwangsidentitäten hat ebenso seine überbau in herrschaftsstrukturen, die unser leben bestimmen, "leiten" durch leiden. Der gesellschaftliche sinn bleibt über die härte der umsetzung hinaus der gleiche.
    Es braucht das "abweichende von der norm, um "norm" überhaupt erst zu institutionalisieren.
    So betrachtet, wo bleibt mir da die wahl der unterschiedlichen entscheidungen...

    Was ist diesen beispielen in ihren unterschiedlichen ausgangslagen ( "Ehe","Gesundheitsthese", arbeitswelt als soziale klammern unseres gemeinwesens ) also gemein: Fremdbestimmte HERRSCHAFT, und unser aller abhängigkeit hiervon.
    Welche "abweichende meinung aber kann man haben, angesichts der fakten?
    Kann ich es mir erlauben, glbt_queer** forderungen zu formulieren, ohne den umkehrschluss einer gesamtgesellschaftlichen verortung sprich verantwortung zu leisten.
    Wo in der reihe der mitfordernden und um ihre partikularen interessen ringenden stehe ich , ohne eine solche eingehende analyse gesellschaftlicher zusammenhänge zu leisten.
    Ich also über die mechnanismen des mich beherrschenden, mir bewusst werde.

    Könnte es also sein, dass die überwindung der herrschaft und ihrer strukturen in unserem sozialen gefüge , genau der knackpunkt für unsere ureigensten problematiken sind, die kulminieren in einem halbgaren toleriert werden, ohne wirklich auf gleicher augenhöhe zu stehen.

    Und wenn mir diese gesellschaftlichen prozesse nun klar geworden, kann ich dann immer noch sagen, ich entscheide mal im eigenen sozialfall als progressiver_linker, und im falle eines mich nicht unmittelbar treffenden, als konservativer, oder gar reaktionär.

    Sind also womöglich durchaus berechtigte forderungen für mein eigenes anliegen, weil nicht in den allgemeinen forderungsbezug gestellt, den gesamtgesellschaftlichen forderungen abträglich, nur weil so die fordernden geteilt werden, nicht mehr als gemeinsame klasse auftreten , sondern als splittergruppe. So als die allbekannte "minderheit" nun ins "kollektive bewusstsein eingedampft werden.
    "Teile & herrsche"!

    Wenns um meine steuervorteile geht, blüht der sozial sich benachteiligt fühlende, "steuererleichterungen rufende ... ; wenns um steuern für den sozialhaushalt geht, wähle ich die fdp, c-parteien oder neuerdings auch die afd..
    Wähle ich die auch, wenn es um meinen arbeitsplatz geht.. ,um meine alterssicherung, dank einem renten tragenden lohn?
    Eigentlich nein. Ich müsste eigentlich eine partei wählen, die mir beides garantiert: rente-arbeitsauskommenden lohn, und eine soziale ebene, auf der ich meinen lebensentwurf ohne hineinreden und kompromissen leben kann.

    Welche vorteile verspreche ich mir, wähle ich die c-fdp als "ökonomisch glaubhaftere" .
    Langt es, wenn mir die ein mindestmaß an queerpolitischem zugeständnis machen , gleichzeitig aber mir als arbeitnehmer eine radikale beschränkung meiner arbeitsrechte abfordern.
    Kann ich das eine gegen das andere aufwiegen..
    Was ist mir näher, jacke oder hose.
    Wenn ich mir ökonomische vorteile verspreche, kann ich auf das emanzipatorische verzichten?
    Oder ist doch weas drann: gehts uns gut, ist auch das unterschiedliche leichter zu ertragen.
    Je besser ich gestellt, desto leichter fällt es mir , die gesellschaftlichen einschränkungen zu kompensieren.. sei's durch finanzielle unabhängigkeit, sei's durch partizipation am herrschaftsgefüge.
    Bin ich leistungsträgerInn.

    Was aber ist mit dem neben mir, dem, dem diese möglichkeiten verbaut/versperrt sind?
    "bin ich meines bruders hüter.."
    So ein altbekannter religiotensinnspruch, uns von der forderung nach geselschaftlicher verantwortung entlastet, diese auf eine "metaebene" verschiebt, die sich nun wieder gegenseitige, "privatisierte verantwortung nennt, ohne die verpflichtende solidarität der gesamtgesellschaft einzufordern.
    Indem aber soziale verantwortung vom gesamtgesellschaft lichen hin ins private verschoben wird, wird auch die frage nach gesellschaftlichem handeln verschoben.
    Das wäre in seiner komplixität gesellschaftlicher bedingungen, die einfache formel des sich auis soziualer gemeinschaft zu entziehen.
    Hauptsache, die dinge lassen sich für mich gut an.
    Da kann ich mich sogar darauf hinaus reden, ich würde ja eben nur einer von vielen möglichkeiten von "gleichstellung und sozialem engagement nachgeben, sprich "unterschiedliche meinungen" haben.

    Schwul oder lesbisch, trans oder intersexuell_bisexuell, polyamorös/monogam, asexuell&hypersexuell...
    Schwarz oder weiß; Behindert oder chronisch krank.. ; alles keine von ihrem sonstigen sozialen bezügen und abhängigkeiten getrennte identitäten!

    Die ideologie, dass eigene ICH von dem einem umgebenden sozialen trennen zu wollen, ist ein fataler selbstbetrug.
    Und natürlich auch eine form der selbstbestrafung, die dem sich im herrschaftssystem als "normal&mehrheit" begreifenden mitmensch, nie in den sinn kommen würde.
    Wie sollte er auch: ALLES ist auf seine "NORM" hin zugeschnitten.
    Das ganze soziale orientiert sich an SEINEM lebenskonzept.

    Hier nun die dir angebotene "wahl" : seine norm als sozialer maßstab für dich annehmen und so DESSEN melodie/meinung zu pfeifen, oder dir eine eigene melodie beibringen.
    Dann erst könnte man glaubhaft, weil in die tat umgesetzt, von unterschiedlichen meinungen und ihren gesamtgesellschaftlichen auswirkungen sprechen.
    Als von der "norm" abweichende minderheit, als "unterschiedliche meinung"
    Dann wäre auch der sprachliche popanz queer wieder mit inhalt gefüllt: NICHT NORM SEIN ZU WOLLEN!
    Dann gäbe es auch "eine meinung" zu gesellschaftlichen themen, trotz deren unterschiedlicher herkunft oder lebenssituation.
    Mann/frau/trans*** , farbig oder cis, würde kapieren, dass die unterschiedlichsten gesellschaftlichen themen ein und die selbe meinung erfordern, statt ein beliebiges, herrschaft und unterdrückende ausbeutung fördernde "eigene meinung"-blablabla haben zu wollen.

    Dein : >> Wir können doch, wenngleich allesamt queer, die unterschiedlichsten Meinungen zu anderen gesellschaftlichen Themen haben! << ,
    entpuppt sich dann als chimère!
    In die welt gesetzt, um vom wesentlichen nachdenken und ursachenforschen abzulenken...
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#6 stromboliProfil
#7 stromboliProfil
#8 stromboliProfil
  • 30.06.2018, 16:59hberlin
  • Zu Sahra Wagenknecht schürt Homophobie
  • Antwort auf Kommentar von goddamn liberal
  • " "Ich weiß gar nicht, was die freie Welt ist"", obwohl Marx und Engels z. B. aus guten Gründen in London und nicht in Moskau gestorben sind, der ist nun mal nicht links. "...
    OmG!

    Ich weiß auch nicht was eigentlich noch freie welt ist!
    Die des freien waffenhandels, die der freien marktwirtschaft auf fremdem boden indigener völker am amazonas, in den zentren globaler abbaugebiete dringend notwendiger rohstoffe für unsere exportindustrien...?

    Sind die usa-wahlen demokratischen sinnes , oder ein vielverzetteltes instrumentarium, um unliebsame wählerInnen auszuschließen.
    Fragen über fragen die sich fortsetzen lassen, und den scheinheiligenkranz westlich inspirierter "freier welten" als neoliberales geschwätz entlarven!

    Mal abgesehen davon, dass weder marx noch engels das moskau der frühen sozialistischen bewegung erleben konnten. Sie sich also eher im rumorenden manchesterkapitalismus wieder erkannten, denn im zaristischen despotischen absolutismus.

    Was in der kurzen zeit nachrevolutionären geschehens und vor stalins schreckensherrschaft in der sowietunion dann zu einem umzug von london nach moskau bewegt hätte lassen wir mal unserer historisch geschulten phantasie anheim fallen.
    Aber ich bin da gedanklich/inhaltlich näher an der pariser kommune , wenn du verstehst was ich meine.. :-))
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#9 stromboliProfil
#10 stromboliProfil
  • 30.06.2018, 10:40hberlin
  • Zu Sahra Wagenknecht schürt Homophobie
  • Antwort auf Kommentar von stromboli
  • "Hier läge es nun an uns, uns diesen inhalten zu stellen um eben einer homo/lgbt* unfreundlichen interpretation, eine fundierte eigene haltung entgegen zu stellen."
    Hier fehlt der erklärungseinschub:
    Wir selbst kritik an unserem handeln erarbeiten , statt der reaktion unserer blauäugigkeit in gesamtpolitischen fragen gegen uns wenden zu lassen.

    Dies egal von welcher seite gesehen: die reaktion die uns "übertriebenen lobbyismus und damit volksverdernbis vorwirft; die "liberallinke, die meint einen selbstbedionungsladen vor siuch zu sehen, statt eine solidarisches miteinander fordern.

    Es ist dabei wie mit dem vormaligen schimpfwort SCWUL , das durch unser ignorieren und selbstaneignung zumindest in der erwachsenenwelt kaum noch wirkung ausübt.Heute eher als synonym des angekommen seins gelten darf.

    So auch "ehe f. alle"... da wird auf selber ebene mit anzüglichen zweideutigkeiten herumgespielt..

    www.queer.de/publisher/pics/storch-ehe-f-alle-bild-tweet-600
    .jpg


    Nur anzüglichkeiten wirken nur dann, wenn sie den angesprochenen treffen.
    An mir gleiten sie ab, wie ranziges fett an einer teflon beschichtung!

    Na und, wenn drei männer heiraten wollen, was spräche dagegen!
    Wir müssen uns doch nicht dem sprachdiktat der reaktion unterwerfen, nur weil wir ebenso "normal-moralisch unangreifbar sein wollen, wie die uns ihre monogamie als "maß aller dinge" vorgeben wollen...
    Klar will ich rumvögeln frau storch.. nicht mit ihnen, schon aus ästhetischen gründen.
    Und ich will die mir zustehende sicherheit im gesetzlich abgesicherten , das meine wünsche respektiert und gegenüber meinen ( einem vielen!) partnern zum ausdruck bringt.
    Wer da monogam sein will , soll es sein, wer poligam lebt, stehen die selben rechte zu.
    Über das und nichts anderes gilt es zu reden.
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