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Jojo Streb

 


Jojo Streb schreibt über queere Film- und Popkultur für queer.de. Die Zeit verbringt Jojo am liebsten tief in den Kinositz gekuschelt, im hektischen Lesen in der Berliner U-Bahn, schlafend, beim Interviewen von neuen Künstler*innen, im Austausch mit anderen Menschen. Neben den Arbeiten als freier Journalist und dem Studium in Film- und Politikwissenschaften führt they den feuilletonistischen Blog "Medienblogger". Jojos Leidenschaften: Popgirls, Eurovision, Coming-of-Age-Herzschmerz und Spekulatius.

138 ausgewählte Artikel, Seite 3/14:


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16.03.2026   Wenn der Geliebte sich mehr für den Bruder interessiert: Der 1981 erschiene Roman "Das gute Benehmen" von Molly Keane zeigt, wie zerstörerisch Höflichkeit sein kann, wenn sie zur Ersatzreligion einer emotional bankrotten Gesellschaft wird.
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15.03.2026   Das neue Buch "Die unverschämte Kunst, zu lieben, wie man will" von Gianna Bacio und Mira Dönges ist ein Plädoyer für Selbstbestimmung, Fantasie und Offenheit – hätte jedoch deutlich radikaler ausfallen können.
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08.03.2026   In Julya Rabinowichs neuem Roman "Mo & Moritz" bleibt die Verbindung zwischen queerer Coming-of-Age-Geschichte, der muslimischen Herkunft der Hauptfigur und Motiven von Radikalisierung und Gewalt erzählerisch zu verkürzt.
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04.03.2026   Der marokkanische Autor, Journalist und Regisseur Abdellah Taïa gilt als erster offen schwuler Schriftsteller seines Landes. Sein neuer Roman "Die Bastion der Tränen" ist von enormer Intensität, klug komponiert, sprachlich bestechend und politisch unerschrocken.
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04.03.2026   In Jim Jarmuschs Anthologiefilm "Father Mother Sister Brother" geht es um das queere Thema familiäre Entfremdung, es gibt eine hochkarätige Besetzung und eine heimlich lesbische Figur – dennoch blieb ich emotional komplett unberührt.
04.03.2026   Kristen Stewart hat die Memoiren der queeren Schriftstellerin Lidia Yuknavitch verfilmt. "The Chronology of Water" erzählt von einer Frau, die ihre Ganzheit nur im Auseinandernehmen der Einzelteile findet, in den Widersprüchen und Zwischenräumen.
02.03.2026   Mit "Firewatch" gelingt Colin Hadler eine bemerkenswerte Verschmelzung von Suspense-Thriller und queerer Romance: Robin versucht, den mutmaßlichen Mörder seines besten Freundes zu verführen – und verliebt sich dabei zwangsläufig.
20.02.2026   Dilan Sev zeigt mit ihrem Buch "It's a boy! Wie ich Mutter eines transgender Sohnes wurde", dass Unterstützung kein perfektes Wissen voraussetzt, sondern die Entscheidung, an der Seite des eigenen Kindes zu bleiben.
20.02.2026   "The Moment" mit Charli xcx versteht sich als satirischer Kommentar auf den medialen "brat"-Hype. Doch bis zum Schluss bleibt unklar, wofür die britische Sängerin jenseits von Überforderung, Drogen und Strobo-Licht eigentlich stehen will.
13.02.2026   Mit dem Projekt "Cinema of Disobedience" tritt die Künstler*innengruppe "New Queer Radicals" auf der Berlinale erstmals in Deutschland an die Öffentlichkeit. Wir sprachen mit Amir Ovadia Steklov und Jürgen Brüning über die Ziele.