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Homophobes Arschloch an Bord
- 03. Februar 2015,

Auf einem Aeroflot-Flug von Moskau nach St. Petersburg hat ein lesbisches Paar Russlands homophobsten Politiker Witali Milonow entdeckt - und sich zu einem spontanen Kiss-In vor seiner Sitzreihe entschlossen.
Milonow ist der Erfinder des St. Petersburger Gesetzes gegen Homo-"Propaganda", das mittlerweile in ganz Russland gilt. Der stellvertretende Vorsitzende des regionalen Parlaments sorgte zudem mit seinen Forderungen nach einem Einreiseverbot für Conchita Wurst oder der Schließung aller Gay-Clubs für Schlagzeilen (queer.de berichtete). Vor allem die Verbindung Milonows zu Polizei und Schlägertrupps machen Aktivisten das Leben schwer: Mehrfach versuchte er, mit Provokateuren oder Beamten LGBT-Veranstaltungen zu stürmen (queer.de berichtete).

Der homophobe Politiker bestätigte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur FlashNord die Echtheit der Fotos, die sich seit Sonntag rasant in Sozialen Netzwerken verbreiten: "Diese verrückten Idioten waren so mutig, dass sie nach den Aufnahmen in den hinteren Teil des Fliegers rannten und von ihnen bis zum Ende des Fluges nicht einmal der Kopf zu sehen war."
Ob diese Aussage stimmt, sei einmal dahin gestellt. Dagegen kann man auf den von den beiden kreativen Lesben geposteten Fotos sehr gut sehen, wie sich Witali Milonow nach der Knutsch-Session hinter einem Mini-Notebook versteckt. (mize)


















Richtig so!