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A&F wird keusch
- 26. April 2015,

Ob das die richtige Strategie ist, die sinkenden Verkäufe wieder anzukurbeln? Die bei vielen Schwulen beliebte Modekette Abercrombie & Fitch will in Zukunft keine halbnackten männlichen Models mehr vor ihren Läden positionieren.
Die neuen Richtlinien sollen am 1. August in Kraft treten, teilte das US-Unternehmen mit, das weltweit über 1.000 Filialen betreibt - davon 16 in Europa. Dann ist selbst Schluss mit knackigen Sixpacks auf den Einkaufstüten. Nicht mehr erlaubt sind auch House Music aus Lautsprechern, gedimmtes Licht in den Umkleidekabinen und automatische Parfümzerstäuber.
Neue Anforderungen gelten ebenso für die als diskriminierend kritisierte Personalauswahl: "Körpertyp und physische Attraktivität sind keine Kriterien, nach denen wir unsere Angestellten auswählen", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme von Abercrombie & Fitch. "Wir stellen nette, intelligente und optimistische Menschen ein, die sich intensiv um unsere Kunden kümmern."
Egal wie man nun zu dieser Entscheidung der Modekette stehen mag, sie bedeutet das Ende einer Ära - und für viele vermutlich weniger Spaß beim Shopping. Für die wehmütigen Leser haben wir deshalb heute ein Archivfoto als "Bild des Tages" gewählt. Zu sehen sind Mitarbeiter der A&F-Filiale in College Green, Dublin.
Zugegeben, diese Jungs dürften sich gerne intensiv um uns kümmern... (mize)
s.a.: Düsseldorf: Katholische Kirche Vermieter von Abercrombie & Fitch (24.10.2013)












Immerhin haben sie gezeigt dass auch Männer unter Sexismus leiden können und damit das Problem öffentlicher gemacht.