https://queer.de/b?1197
Where Love Is Illegal
- 14. Juli 2015,
Bild: Robin HammondTrotz rechtlicher Fortschritte werden LGBT in vielen Ländern der Welt noch immer verfolgt und unterdrückt - die Kampagne #WhereLoveIsIllegal sammelt ihre Geschichten.
Das Projekt, das vom preisgekrönten Fotografen und Menschenrechtsaktivisten Robin Hammond mitinitiiert wurde, setzt auf den "Witness Change"-Effekt: Menschen aus aller Welt berichten von ihren persönlichen Erlebnissen, die erschrecken und berühren. Nicht alle, aber viele der Protagonisten zeigen dazu ihr Gesicht.
Auf dem hier ausgewählten Foto ist Imran aus Uganda (rechts) mit seinem Partner zu sehen. Er wurde in seiner Zeit im Internat von Klassenkameraden geoutet und deshalb gemobbt. Weil die Schikanen immer schlimmer wurden, informierte der Direktor seine Mutter. Die jedoch nannte ihren Sohn vor der versammelten Schule eine Schande, mit der sie nichts mehr zu tun haben wolle. Sie habe lieber einen toten als einen schwulen Sohn. Vergeblich flehte Imran auf Knien, von seiner eigenen Mutter wenigstens angehört zu werden.
Die Geschichten von #WhereLoveIsIllegal sind starker Tobak. Sie berühren, entsetzen, bewegen und machen einen furchtbar wütend. Aber sie müssen erzählt und weitestmöglich verbreitet werden, damit es auch mit Hilfe unserer Solidarität zu Veränderungen kommen kann.
Danke für dieses wunderbare, wichtige Projekt! (mize)
"Where Love Is Illegal" auf Facebook
















