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Homophobe Pizzeria ausgetrickst
- 02. Oktober 2015,

Werden die Inhaber nun in der Hölle schmoren? Zwei Pizzen eines christlichen Restaurants, das keine homosexuellen Hochzeiten beliefern will, wurden jetzt doch bei einer schwulen Eheschließung verzehrt.
Als im Frühjahr im US-Bundesstaat Indiana ein gegen Lesben und Schwule gerichtetes Gesetz zur "Religionsfreiheit" diskutiert wurde, gehörte Memories Pizza aus Walkerton zu den größten Befürwortern (queer.de berichtete). Niemals werde man gleichgeschlechtliche Hochzeiten beliefern, erklärte das Besitzer-Ehepaar O'Connor mit Verweis auf seinen christlichen Glauben. Nach einem Shitstorm schlossen sie im Juni kurzzeitig ihre Pizzeria und sammelten als vermeintliche Opfer fast eine Million Dollar an Spenden ein. Seitdem werden die homophoben Christen von konservativen Medien in den USA gefeiert.
Doch nun landeten zwei Pizzen der O'Connors doch bei einer schwulen Hochzeit. Ausgetrickst wurde Memories Pizza vom Comedian Robin Trevino, der dafür extra von Chicago nach Walkerton fuhr und sich von Mitinhaberin Crystal O'Connor persönlich bedienen ließ. Er fror die Pizzen ein, um sie am 26. September bei der Feier zur Hochzeit mit seinem langjährigen Freund Jason Delgatto gemeinsam mit den Gästen zu verzehren.
"Die 27 Dollar waren es wert, um ein Zeichen zu setzen und um die Glücksträhne der O'Connors zu unterbrechen", begründete Trevino seine Undercover-Aktion, die er auf Video festgehalten hat:

















