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Falscher IS-Alarm in Schweden
- 14. Oktober 2015,

Weil sich am vergangenen Wochenende eine Gruppe von Männern mit Bart und einer schwarzen Fahne in einer schwedischen Schlossruine trafen, alarmierte ein verängstiger Beobachter die Polizei.
Doch bei den Männern am Brahehus in der Nähe der Stadt Gränna handelte es sich nicht etwa um Kämpfer des "Islamischen Staats", sondern um Mitglieder des weltweiten Clubs "Bearded Villains", der sich u.a. gegen Homophobie und Rassismus engagiert. Auch in Deutschland gibt es einen Ableger mit 26 Mitgliedern.

Während die alarmierten Polizisten lachend wieder abzogen, fühlen sich die "Bearded Villains" durch den Zwischenfall bestätigt. "Das ist genau das, wofür wir uns engagieren: Dass Leute nicht so viele Vorurteile haben", sagte Mitglied John Ekeblad gegenüber dem Online-Portal "The Local". "Das erste, was Leute denken, die Männer mit Bart und einer Flagge sehen, ist 'IS'. Aber bärtige Männer können auch nett sein, liebevoll, großzügig."
Auf ihrem Instagram-Account schrieben die "Bearded Villains": "Don't judge a book by its cover, or a man by his beard". (cw)


















Hey, die Beschreibung trifft genau auf mich zu :-D