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Protest mit Blut-Brief

Mit einem handgeschriebenen Brief protestierten vier Schwule aus der Schweiz gegen das Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer - statt Tinte nahmen sie ihr eigenes Blut.

"Sehr geehrte Damen und Herren", heißt es in dem kurzen Schreiben. "Dieses Blut hätte Leben retten können. Gleichberechtigung jetzt! Schwule Grüße, Flo Pascal Oli Tobi."

Initiator des Blut-Briefes war Oliver Heimgartner, Co-Präsident der JungsozialistInnen im Kanton Zürich. Den pauschalen Ausschluss von homosexuellen und bisexuellen Männern findet der selbst schwule Politiker diskriminierend: "Die sexuelle Orientierung ist irrelevant", sagte Heimgartner gegenüber der Zeitung "Blick". "Viel sinnvoller wären objektive Kriterien, etwa dass zur Blutspende nicht zugelassen wird, wer im letzten Jahr den Sexualpartner gewechselt hat."

Empfänger das Blut-Briefes war das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic, das für das Blutspendeverbot verantwortlich ist. Ein Sprecher von Swissmedic lehnte es ab, sich zu der Aktion zu äußern. (mize)



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#1 klarAnonym
  • 24.10.2015, 14:05h
  • "Ein Sprecher von Swissmedic lehnte es ab, sich zu der Aktion zu äußern."

    Ja klar, warum die trotz Mangel an Blutspenden ihre medizinisch nicht begründbare Diskriminierung über das Wohl von Patienten stellen, kommentieren die nicht gerne...
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