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Demo für Ampelpärchen
- 13. Dezember 2015,
Bild: HOSI LinzDemo für Ampelpärchen: In Linz haben am Freitag weit über 100 Menschen für die Rückkehr der homo- und heterosexuellen Ampelpärchen demonstriert.
Die im Sommer montierten Vielfalts-Schablonen waren eine Woche zuvor ohne Vorankündigung im Auftrag des neuen FPÖ-Verkehrsstadtrats Markus Hein entfernt worden. Für den rechtspopulistischen Politiker sind die Ampelpärchen Ausdruck einer "linken Gesinnungs-Lobby" (queer.de berichtete).
Die Demonstranten zogen von der "gesäuberten" Mozartkreuzung zum Neuen Rathaus. Auf Transparenten hieß es "Ampelpärchen statt Hinterwäldler", "Vielfalt statt Einfalt" oder "Regenbogen statt Burschenschaft" - Hein ist Mitglied der deutschnationalen Burschenschaft Arminia Czernowitz. Neben vielen Regenbogenfahnen war auf einem Schild auch eine genderqueere Ampelperson zu sehen.
Die Chancen, dass die Ampelpärchen wiederkommen, stehen indes gut. Die Vertreter von SPÖ und Grünen im Linzer Stadtsenat wollen in der kommenden Woche die Entscheidung des FPÖ-Stadtrats rückgängig machen, auch die konservative ÖVP hat Unterstützung signalisiert. "Die unüberlegte Demontage hat genug Schaden für die Stadt angerichtet", erklärte ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier laut einem Bericht von heute.at.
Mehr Bilder von der Demo gibt es auf der Facebook-Seite der HOSI Linz. (mize)















