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Ein schwuler Kuss als Sensation

Ein schwuler Kuss als Sensation: Seit fünf Jahren erlaubt das US-Militär offen homosexuelle Soldaten - dennoch sorgt die Hochzeit von zwei schwulen Armeeangehörigen im Netz für weltweiten Wirbel.

Ein Foto der beiden Soldaten Shane Adriano und Tristian Resz, das sie beim Hochzeitskuss in einem tristen Gerichtssaal in Springfield, Missouri zeigt, veröffentlichte "The American Military Partner Association" am Donnerstag vor einiger Woche'auf Facebook, versehen mit herzlichen Glückwünschen.

Bislang wurde das Bild nicht nur über 1.750 Mal geteilt. Mainstream-Medien aus aller Welt, darunter in Deutschland Focus und n-tv, griffen das Thema auf und berichteten von der Hochzeit der beiden unbekannten Männer.

Keine Frage: Das Foto ist süß und zeigt den gewaltigen Wandel in den USA fünf Jahre nach dem Ende der unseligen "Don't ask, don't tell"-Regelung und ein Jahr nach der nationalen Öffnung der Ehe. Aber ist es wirklich weltbewegend?

Leider bekommt man den Eindruck, dass offen schwule Soldaten für heterosexuelle Journalisten noch immer eine Sensation zu sein scheinen. Normalität haben wir aber erst dann erreicht, wenn eine homosexuelle Hochzeit im Militär allenfalls im Lokalblatt erwähnt wird. (mize)


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#1 wiking77
  • 18.02.2016, 16:07h
  • oh wie süss, die beiden. Herzlichen Glückwunsch und eine schöne Zukunft!
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#2 jobstAnonym
  • 18.02.2016, 16:40h
  • Normalität wird gerade erreicht wenn solch Fotos immer wieder und überall gezeigt werden. Euer Kommentar ist zweimal zuviel um die Ecke gedacht.
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#3 FinnAnonym
  • 18.02.2016, 17:10h
  • Im Prinzip stimme ich zu:
    die Hochzeit zwischen zwei Unbekannten sollte eigentlich gar kein besonderes Thema sein. Das wäre ein Beleg für volle Gleichstellung und endgültige Akzeptanz.

    Aber Fakt ist nun mal leider, dass dieser Punkt noch lange nicht erreicht ist. Und insofern können solche Bilder vielleicht dazu beitragen, diesen Zustand zu erreichen.

    Denn es zeigt, dass wir nicht nur Ballettänzer, Floristen, Designer, etc. sind, sondern alles sein können, was wir wollen. Sogar Soldaten.
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