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Letzte Ehre fürs "Danish Girl"

Auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof wurde am Freitag das wiederhergestellte Grab der intersexuellen Trans-Pionierin Lili Elbe feierlich eingeweiht.

Auf Einladung der Friedhofsverwaltung, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und des Lili Elbe Archivs nahmen am Nachmittag fast 150 Gäste an der Gedenkveranstaltung teil, darunter Sachsens Gleichsstellungsministerin Petra Köpping (SPD), der dänische Botschafter Friis Arne Petersen sowie Vertreter zahlreicher Trans*- und Intergruppen.

Die dänische Malerin Lili Elbe war einer der ersten Menschen, die sich Anfang der Dreißigerjahre geschlechtsangleichenden Operationen unterzogen. Sie starb 1931 nur kurz nach einem Eingriff in der Dresdner Frauenklinik und wurde auf dem Trinitatisfriedhof begraben.

Durch den Kinofilm "The Danish Girl" wurde ihre Lebensgeschichte weltweit bekannt. Die amerikanische Filmproduktionsfirma sponserte auch den neuen, vom Bildhauer Elmar Vogel gefertigten Grabstein aus schwarzem Granit, der dem Original nachempfunden wurde. (cw)

Galerie:
Gedenken an Lili Elbe (10 Bilder)


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