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Münchens Oberbürgermeister fordert mehr Respekt für LGBT
- 27. April 2016,
Bild: Michael NagyMit Plakaten mit der Aufschrift "Respekt.Los! Für Lesben! Schwule! Transgender!" will die Stadt München im kommenden Monat im Glockenbachviertel für mehr Respekt gegenüber der dort beheimateten LGBT-Community werben.
Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD, auf dem Foto rechts) und der Leiter der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Andreas Unterforsthuber stellten die beiden Motive am Dienstag der Öffentlichkeit vor.
Anlass der Kampagne, die am 17. Mai zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) starten soll, sind die Folgen der Gentrifizierung im Münchner Homoviertel: "Leider mehren sich mit dieser Entwicklung aber auch die Berichte über respektloses Verhalten gegenüber Lesben, Schwulen und Transgendern", heißt es in einer Pressemitteilung. "Homophobe Sprüche vor Lokalen, Beleidigungen auf der Straße, Anpöbeleien, Bedrohungen und Beschimpfungen kommen wieder verstärkt vor."
Die Aktion ist eine Kooperation zwischen der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, dem Stadtjugendamt und dem Kreisverwaltungsreferat. Neben Plakaten an den U-Bahnhöfen Sendlinger Tor und Fraunhoferstraße sollen Poster und Postkarten mit den Motiven auch an alle gastronomischen Betriebe im Viertel versandt werden.
Parallel dazu sind verschiedene Veranstaltungen von LGBT-Gruppen geplant. Mehr Infos hierzu gibt es auf der Kampagnen-Homepage mehr-respekt.org. (cw)











Anstatt das Plakate aufzuhängen, die die Homohasser eh nicht interessieren (oder glaubt irgendwer, dass die so ein Plakat sehen und deshalb plötzlich zu Homofreunden werden) sollte man lieber etwas gegen die Gentrifizierung tun.
Nicht nur im Glockenbachviertel...