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Die Allianz Arena zeigte Flagge zum CSD München
- 10. Juli 2016,

In der Nacht zu Sonntag wurde die Heimstätte des FC Bayern München erstmals in den Farben des Regenbogens beleuchtet, um ein "Zeichen für Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender" zu setzen.
Für die Beleuchtung zum CSD München wurde durch die Autobahndirektion Südbayern im Vorfeld eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Ermöglicht wurde das von weitem sichtbare Regenbogen-Stadion dank des erst 2015 installierten Beleuchtungssystems von Philips mit mehr als 300.000 LED auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern. Die Aktion begann um 21.30 Uhr und dauerte bis Mitternacht.
Die Idee der Beleuchtung ging auf eine Initiative des FDP-Stadtrats Michael Mattar zurück, der im Mai eine Anfrage zum Thema an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geschickt hatte.
An der Münchner CSD-Parade unter dem Motto "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos" nahmen am Samstag rund 10.000 Menschen teil. Mehr als 100.000 Zuschauer verfolgten bei sommerlichen Temperaturen den Zug mit 86 Gruppen. Erstmals war auch eine CSU-Gruppierung vertreten. (cw)

















Es sollte aber nicht nur ein "Zeichen für Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender" sein, sondern auch gegenüber Bisexuellen und Intersexuellen.