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Ein Regierungschef im CSD-Fieber

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau geht häufiger für LGBT-Rechte auf die Straße als der gewöhnliche Homo - nach den Pride-Paraden in Toronto und Vancouver war er am Sonntag auch in Montréal dabei.

"Ich bin stolz, der erste Premierminister beim Montréal Pride zu sein", schrieb Trudeau auf Facebook. Mit einem türkisfarbenen Hemd und einer weißen Hose zeigte er sich im selben Outfit wie vor zwei Wochen in Toronto.

Facebook / Maclean's | Facebook-Video: Trudeau beim Montréal Pride 2016
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Justin Trudeau, der erst im November 2015 sein Amt antrat, erarbeitete sich schnell den Ruf, einer der LGBT-freundlichsten Regierungschefs der Welt zu sein. Im Juni hisste er selbst auf dem Parlamentshügel in Ottawa die Regenbogenfahne. Er will die Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität verbieten, verpasste Kanada eine geschlechtsnationale Nationalhymne und fand auch zu dem Massaker in Orlandos queerem Club "Pulse" schnell einfühlende Worte. Nicht zuletzt kündigte Trudeau eine Rehabilierung der Männer an, die bis 1969 in Kanada wegen ihrer Homosexualität verurteilt wurden. (cw)


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#1 GeorgG
#2 SebiAnonym
  • 15.08.2016, 17:40h
  • Während der kanadische Premierminister von CSD zu CSD eilt, um durch seine Anwesenheit Zeichen zu setzen und endlich Dinge zu verändern, diskutieren in Deutschland Angela Merkel, Sigmar Gabriel & Co noch darüber, ob man GLBT weiter rechtlich diskriminieren soll oder nicht und ob an Schulen Aufklärung stattfinden soll oder man lieber weiterhin Schüler dumm hält...

    Unfassbar, wie rückständig Deutschland ist...
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#3 ClaasAnonym
  • 15.08.2016, 17:46h
  • In Kanada marschiert der Regierungschef für Gleichstellung und in Deutschland überlegt die Regierungschefin mit welch hanebüchenen Begründungen sie Regenbogenflaggen verbieten darf.

    In Deutschland wird über Flaggenverordnungen diskutiert, während anderswo der Fortschritt in die Hand genommen wird.
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