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Auch ein Schwuler will US-Präsident werden
- 19. Oktober 2016,

Alle reden über Donald Trump und Hillary Clinton - dabei gibt es mit Tigerpark-Besitzer Joe Exotic auch einen schwulen Präsidentschafts-Kandidaten in den Vereinigten Staaten.
Der Raubkatzen-Fan und Hobby-Countrysänger aus Oklahoma, der mit bürgerlichem Namen Joseph Maldonado heißt, gehört zu den nicht wenigen unabhängigen Einzelkandidaten, die sich am 8. November um das höchste Amt der USA bewerben.
In seinem offiziellen Wahlvideo zeigt sich Joe Exotic umringt von Tigern in seinem umstrittenen Privatzoo. Sein Programm ist originell: Er verspricht, sich auch als Präsident nicht die Haare zu schneiden und sich niemals in einen Anzug zu zwängen. Er habe in seinem Leben zwei Partner gehabt, jetzt sei er mit einem Mann verheiratet. Außerdem habe er S/M-Sex und Drogen ausprobiert und sei momentan absolut pleite ("broke as shit").
Wer sich auf der Wahlkampf-Website des sehr einfach gestrickten Mister Exotic umschaut, kriegt zwar schnell die Krise - aber zumindest seine Ehrlichkeit macht ihn sympathischer als Trump. (mize)


















Der Tiger denkt sich auch nur; "Meine Fresse!".