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Schluss mit den dummen Sprüchen!

Schluss mit den dummen Sprüchen! "Du bist ja schwul, du hättest es wissen müssen", muss sich Björn immer wieder zu seiner HIV-Infektion anhören - die neue Gemeinschafts-Kampagne zum Welt-Aids-Tag stellt solche Ausgrenzungen in den Vordergrund.

"Mit HIV kann man heute leben. Mit Diskriminierung nicht", lautet die zentrale Botschaft der Kampagne #positivzusammenleben, die am Mittwoch vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin vorgestellt wurde. Umgesetzt wurde sie zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Aids-Hilfe und der Deutschen Aids-Stiftung.

Die drei Plakatmotive, die anlässlich des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember überall in Deutschland zu sehen sein werden, zeigen HIV-positive Menschen mit ihren Forderungen nach Respekt und Akzeptanz. Die Botschaft von Björn aus Frankfurt lautet: "Gegen HIV hab ich Medikamente. Gegen dumme Sprüche nicht." Alexandra aus Aachen sagt: "Mit HIV komm ich klar. Mit Ablehnung nicht". Wolfgang (Name geändert) erklärt: "Mit HIV kann ich leben. Mit dem ewigen Verstecken nicht."



"Mit erfolgreicher Präventionsarbeit und hochwertiger Behandlung haben wir es erreicht, dass Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa gehört. Wir dürfen jedoch nicht nachlassen, die Krankheit weiter zu bekämpfen und über Risiken aufzuklären", erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zum Auftakt der Kampagne. "Zugleich ist es wichtig, dass wir alle gemeinsam entschlossen gegen Ausgrenzung und Ablehnung von HIV-infizierten Menschen vorgehen. Denn es ist höchste Zeit, dass Vorurteile im Umgang mit HIV-positiven Menschen der Vergangenheit angehören."

Mehr Infos zur Kampagne #positivzusammenleben gibt es auf welt-aids-tag.de. (cw)


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#1 SebiAnonym
  • 02.11.2016, 14:01h
  • Es ist enorm wichtig und eine der größten Aufgaben der Gegenwart, die Stigmatisierung von HIV-Positiven zu beenden.

    Keine andere Krankheit ist so stigmatisiert wie HIV / AIDS. Die daran erkrankten erleben nicht nur Ablehnung, unbegründete Ängste, etc. sondern oft auch ganz reale Folgen wie Jobverlust, Wohnungsverlust, Verlust von Freunden, etc.

    Das MUSS endlich ein Ende haben.
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#2 andreAnonym
  • 02.11.2016, 14:03h
  • Selbst Schuld, wenn man es ausplaudert wie "BILD auf Beinen". Das muß nicht sein. Über die Konsequenzen sollte man sich vorher im Klaren sein. Ich habs nicht getan. Erwarte auch nicht, daß ich, von allen nur getröstet werde. "Ach Du Armer Du...." Bei mir wissen es 3 Leute. Alle zuverlässig. Warum sind viele Schwule, einfach nur Schwätzer. Unglaublich.
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#3 Stop StigmaAnonym
  • 02.11.2016, 14:30h
  • @Andre (#2):

    Was für ein dummer Beitrag...

    Das hat doch nichts mit Schwätzer oder "schwuler Plaudertasche" zu tun.

    Wieso muss man eine Krankheit verheimlichen?

    Das Verheimlichen ist nicht von natur aus das bessere, sondern es wird nur deshalb von vielen so gemacht, weil man sonst eben stigmatisiert wird.

    Statt sich da einzufügen sollte man dann lieber das Stigma bekämpfen.

    Und oft ist es ja auch so, dass man Nachteile hat oder irgendwas gemunkelt wird, eben weil die Leute nicht bescheid wissen... Ich erinnere mich da an die Kampagne gegen Analphabetismus, wo Leute Probleme im Job bekommen, weil der Chef gar nicht weiß, warum sie manche Dinge nicht tun können. Und erst als er erfährt, dass da jemand nicht lesen und schreiben kann, versteht er es und kann auch erst dann adäquat damit umgehen.

    Ich finde sogar umgekehrt:
    dass noch viel mehr Menschen ihre HIV-Infektion öffentlich machen sollten, um alleine schon durch Masse Vorurteile abzubauen und diese Krankheit (denn es ist und bleibt nicht mehr als eine gefährliche, aber im Alltag nicht ansteckende, Krankheit) von ihrem Stigma zu befreien.
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