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Kommentare zu:
Schwuler Beauty-Blogger wirbt für Wimperntusche


#1 kuesschen11Profil
  • 08.01.2017, 17:55hFrankfurt
  • Schöner Augenaufschlag - sinnlicher Blick und die Schattierung des Bartes ergänzt die erotische Ausstrahlung.
    Im Zeitalter der Gleichberechtigung sieht man, dass Schminke auch vielen Männern sehr gut steht. Endlich hat die Kosmetikindustrie (wenn auch spät) erkannt, wie man die Zielgruppen erweitern kann.
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 08.01.2017, 18:04h
  • "Maybelline" ist eine Tochter von L' Oréal, die wiederum eine Tochter von Nestlé ist. Nestlé stellt sich dagegen, dass Zugang zu Trinkwasser ein Menschenrecht ist.

    Wer also sowohl den Mutterkonzern als auch das Tochterunternehmen und die Tochter des Tochterunternehmens unterstützt, ist für mich ein schäbiger Zeitgenosse, egal welche sexuelle Orientierung er/sie hat.
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#3 kuesschen11Profil
  • 08.01.2017, 18:40hFrankfurt
  • Antwort auf #2 von herve64
  • Die Skandale von Mutterkonzernen und/oder ihren Tochterunternehmen sind die eine Sache und jeder hat die Möglichkeit, gewisse Produkte zu boykottieren. Ich persönlich finde es auch nicht gut, wenn Trinkwasser nicht als ein Menschenrecht angesehen wird. Trinkwasser ist ein Allgemeingut und muss jedem Mensch zugänglich gemacht werden.

    Hier geht es aber um die Tonality (männliches Model für Schminke) in einer Werbekampagne von Maybelline, also um eine innovative Zielgruppenerweiterung, die begrüßenswert ist, so dass auch andere Hersteller sich daran anschließen können.

    Bei dieser Werbung geht es nicht um Trinkwasser sondern einfach nur um Schminke.
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#4 herve64Ehemaliges Profil
  • 08.01.2017, 19:45h
  • Antwort auf #3 von kuesschen11
  • Dass das alles zusammen hängt, ist dir aber schon klar, oder? Und dass es alles Andere als begrüßenswert ist, wenn man sich zur Galionsfigur eines derartigen Konzerns mit derartigen Maximen stellt, dürfte sich von selbst verstehen.

    Nein, das ist absolut keine "Ehre" für unsere Community, das ist eine Schande, die man sich als selbstbewusster Teil dieser Zielgruppe tunlichst ausbitten sollte. Alles Andere wäre nämlich Heuchelei: man kann nicht glaubhaft einerseits seine Rechte auf Gleichberechtigung einfordern während man andererseits gleichzeitig anderen Menschen ihre sublimsten Existenzrechte versagt bzw. -wenn auch indirekt- eine Firmenpolitik unterstützt, die derartige Ziele verfolgt.
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#5 kuesschen11Profil
  • 09.01.2017, 09:37hFrankfurt
  • Es ist alles weit hergeholt, was du da sagst. Es geht in dem Artikel um Werbung und dafür ist größtenteils eine Werbeagentur eingeschaltet, die mit irgendwelchen Zielen oder Skandalen der Muttergesellschaft gar nichts zu tun hat.

    Heute ist es das Trinkwasser, morgen geht es um Tierversuche in der Kosmetikindustrie. Da wird sicher auch kontrovers zwischen Muttergesellschaft und den Tochterunternehmen diskutiert.
    Was im Hintergrund läuft, weiß der Endverbraucher oft nicht ganz genau.

    Aber jeder hat die freie Möglichkeit, ein Produkt zu boykottieren.

    Ich habe nur Stellung genommen zur Tonality in der Werbung für Kosmetik, die auch Männer ansprechen soll, da Männer hier unterrepräsentiert sind. Mehr nicht.

    Für dich sind wohl alle Menschen, die sich schminken schäbige Zeitgenossen und dekadent. Dann viel Spaß bei den Beleidigungen, die du da verteilst.
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#6 herve64Ehemaliges Profil