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Wirbel um Kreuz im New Yorker Homokiez
- 27. April 2017,
Bild: danielmoloko / instagramWie reagiert man, wenn ein Unbekannter mitten in der Gay Street ein Holzkreuz ankettet? Ganz einfach: Man malt es in Regenbogenfarben an!
Am Karfreitag war es zum ersten Mal aufgetaucht in der kleinen Straße im New Yorker Greenwich Village, gleich um die Ecke der Christopher Street und des "Stonewall Inn". Seitdem wechselte es dort mehrfach den Standort.
Weil Anwohner eine Provokation homophober Christen vermuteten, wandten sie sich zuerst an die Stadtverwaltung - doch die sah keinen Grund einzuschreiten. So griffen rund 20 Menschen aus der Gay Street nach neun Tagen zu Farbtöpfen, Pinseln und Sekt und malten das Holzkreuz bei einem fröhlichen Happening in Regenbogenfarben an. Um den unbekannen Besitzer zu ärgern, befestigten sie ebenfalls ein Schloss.
Mittlerweile stellte sich heraus, dass hinter dem Holzkreuz zwar ein Jesus-Fan, aber kein Homo-Hasser steckt. Der brasilianische Filmemacher Daniel Aragao, der derzeit in der Gay Street wohnt, outete sich als Besitzer: "Mein Ziel war es, das Kreuz vor dem Trump Tower abzustellen, aber die Polizisten haben mich abgehalten, und als Immigrant wollte ich nicht ins Gefängnis kommen", kommentierte er den Instagram-Post zur Mal-Aktion. "Ich liebe die Farben, die ihr hinzugefügt habt. Jesus liebt alle Farben. Danke für die gute Arbeit."
Das Foto oben postete Aragao später selbst auf seinem eigenen Instagram-Account. Zu sehen ist seine Nichte, die mit dem Regenbogenkreuz spielt. (mize)












Und die Geschichte dazu - einmalig.
Damit hat der Besitzer nun mehr erreicht, als er ursprünglich dachte/wollte :-)
Und seine Reaktion darauf ist toll.
Das Foto wirkt wie ne Pfeilspitze gegen Trump.