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"Revolution ja, Homophobie nein"
- 14. Mai 2017,
Bild: Havana TimesIn der kubanischen Hauptstadt Havanna haben am Sonntag mehrere hundert Menschen gegen Homo- und Transphobie demonstriert und die Ehe für alle gefordert - mittendrin dabei war Präsidententochter Mariela Castro.
Bei dem Marsch durch die Innenstadt zur Uferpromenade Malecon schwenkten die Teilnehmer sowohl Regenbogen- wie kubanische Flaggen und riefen: "Revolution ja, Homophobie nein". Die Demonstration anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) markierte den zehnten Jahrestag einer Konferenz, die zu einem Umdenken innerhalb der Kommunistischen Partei geführt hat.

Mariela Castro auf der Demonstration
Noch Jahrzehnte nach der Revolution 1959 wurden Homosexuelle in Kuba als Abweichler verfolgt und in Arbeitslagern interniert. Mittlerweile verurteilt die Regierung offiziell die Diskriminierung von LGBTI. Der frühere Staatschef Fidel Castro bezeichnete die Homoverfolgung 2010 als "große Ungerechtigkeit".
Gegen eine Öffnung der Ehe gibt es innerhalb der Kommunistischen Partei jedoch noch immer großen Widerstand. Mariela Castro, die das staatliche Zentrum für Sexualerziehung leitet, hofft aber auf einen entsprechenden Beschluss auf dem nächsten Parteitag. (cw)

















Vielleicht ist Cuba schneller was die einführung der ehe für alle anbelangt. Glückwunsch, wenn dem so sein sollte. Dann gibt es heiratstourismus aus deutschland ins sonnige, sozialistische La Havana.