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Endlich LGBTI-freundliche Pommes!
- 08. Juni 2017,

Die Pride-Saison erreicht die Fast-Food-Ketten: Zum CSD serviert McDonald's seine Fritten erstmals in Regenbogenkartons.
Die Aktion wurde bislang nur für das kommende Wochenende und nur für drei Filialen in der US-Hauptstadt Washington D.C. angekündigt, an denen die Capitol Pride Parade am Samstag vorbeiziehen wird. Ob sie auf andere Städte ausgedehnt wird, ist noch offen.
"Die Regenbogen-Pommesboxen sind ein fröhliches Statement, unsere Unterstützung für LGBTI zu zeigen, indem wir ein viel genutztes Behältnis kurzfristig und auffällig abändern, aber sie sind nur eine Kleinigkeit im Verhältnis zu unserer Gesamtverbundenheit mit der Community", erklärte die Sprecherin des McDonald's Pride Network, Cathy Martin. Der Burgerbrater wird auch mit einem Wagen auf der Parade in Washington dabei sein.
Die LGBTI-Bilanz von McDonald's ist indes zwiespältig. 2008 beugte sich das US-Unternehmen dem Druck homophober Christen und beendete sein Engagement für die Ehe für alle (queer.de berichtete). In Deutschland gehört die Kette zu den Unterzeichnern der "Charta für Vielfalt" (queer.de berichtete).
Der größte Konkurrent hat zudem in Sachen Pride-Engagment die Nase vorn: Beim CSD Köln verschenkte Burger King bereits im vergangenen Jahr seine "Proud Whopper" (queer.de berichtete). (mize)











