Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?1907

Gegen Mythen und Vorurteile in der schwulen Szene

Unter dem Motto "Fake oder Fakt?" hat Herzenslust NRW eine geniale Social-Media-Kampagne gestartet - das jüngste Motiv thematisiert angebliche Exzesse auf dem CSD.

"Für den CSD mit den ganzen Nackten, Tunten & Freaks kann man sich als Schwuler nur schämen!", heißt es auf einem fiktiven Photoshop-Plakat in einer Straßenszene.

Die nüchterne Antwort von Herzenslust NRW: "Fakt ist: Die CSDs sind aus den Aufständen vor dem Stonewall Inn in der Christopher Street entstanden. Sie wurden vor allem von Tunten, Drags und Trans*personen angeführt, welche heutige Freiheiten miterkämpften. Davon abgesehen wird der CSD von zahlreichen Gruppen, Vereinen und Institutionen mit Leben gefüllt, deren Ehren- und Hauptamtler politische Flagge zeigen."

Noch bis Ende des Jahres will das Präventionsprojekt der Aidshilfe NRW auf diese Weise auf seiner Facebook-Seite Themen, Mythen und Vorurteile aus Prävention und schwuler Szene aufgreifen und dadurch zum Nachdenken anregen. Die Diskussion zum CSD-Post ist bereits in vollem Gange.

Drei weitere "Fake oder Fakt?"-Motive von Herzenslust zeigen wir - inklusive der Antworten - in der unten verlinkten Galerie. (mize)


-w-
-w-


Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich News aus der queeren Welt sowie über anstehende Termine auf dem Laufenden.

#1 krakalaAnonym
  • 13.06.2017, 14:04h
  • Die 0815-Hetenpfüsterer. Die Opportunisten, meist naturdevot. Sie bleiben grau, bedeutungslos und vergehen und werden vergessen ohne dass sie in ihrer Existenz irgend etwas bedeutendes gerissen hätten.

    Weil in der heterosexuellen Welt wir ja sonst niemals nirgendwo halbnackte Weiber sehen zu sehen sind. Nie in der Werbung, oder in Videospielen. Nee, alles ganz züchtig! Dieses sexuelle Getue... hach das sind nur alles Tunten!
  • Direktlink »
#2 alivenkicknAnonym
  • 13.06.2017, 17:46h
  • Antwort auf #1 von krakala
  • Offensiv. Provokativ.
    Die Kampagne finde ich gut.

    Landung auf dem Mond, Nixon, Woodstock, Stonewall . . . das geschah u.a. im Jahr 1969. Nun kann man nicht verlangen das die Gesellschaft in gleichen Maß über die Ereignisse um die Geschehnisse um Stonewall Inn bescheid wußte wie über den Satz von Neil Armstrong: "Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit. als er den Mond betrat.

    Wer jedoch in den Zeiten des Internet Vorurteilen anstelle des sich Informierens den Vorzug gibt, der brauch solche Provokationen.

    Verständnisvolles streicheln "Ach du arme Hete" war Gestern.

    gez alivenkickn Hete
  • Direktlink »
#3 TheManneken
  • 13.06.2017, 22:14h
  • Komisch, sogar ich, als Homo, habe diese Vorurteile und kann die Szene deshalb nicht ab. Find ich aber nicht tragisch, Szenen find ich niemals attraktiv, als Gamer oder Hörer von Elektromusik könnte ich ja auch jeweils ganz bunten, lauten, schrägen, fragwürdigen Szenen angehören, aber... Nein, danke. Hab auch mal mein Auto "getuned", aber die Autotuningszene fand ich nur peinlich und niveaulos. So empfinde ich das auch bei der LGBTI-Szene.

    Ach ja, ich mag tatsächlich Tunten nicht. Zumindest möchte ich nicht gerne mit ihnen oder der Szene in Verbindung gebracht werden. Ich hab dann immer das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, so in etwa: "Nein,"wir" sind nicht alle so."

    Conjita Wurst find ich ebenfalls überbewertet und hab den Hype um sie/ihn nie verstanden.
  • Direktlink »