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Wenn du für deine Liebe in den Knast kommen könntest
- 27. Juni 2017, kein Kommentar
Wurden erpresst: Walid & AbdessattarDer neuseeländische Fotograf Robin Hammond erzählt mit seinem weltweiten Projekt "Where Love Is Illegal" Geschichten von Diskriminierung und Überleben - seine berührenden Porträts von LGBTI aus Tunesien sind jetzt in der Volkshochschule Köln zu sehen.
"Where Love Is Illegal" setzt auf den "Witness Change"-Effekt: Menschen berichten von ihren persönlichen Erlebnissen, die erschrecken und bewegen. Nicht alle, aber viele der Protagonisten zeigen dazu ihr Gesicht. Hammonds Botschaft: Die Welt soll wissen, dass sie nicht verstummen werden.

Flüchtete aus ihrem Elternhaus: Amina
In der Einladung zur Ausstellung heißt es: "Was wäre, wenn du für deine Liebe ins Gefängnis kommen könntest? Was, wenn du dich vor deiner Familie verstellen müsstest, weil sie dich sonst verstoßen würden? Was wäre, wenn du jede Minute damit rechnen müsstest, auf der Straße angegriffen zu werden - wegen deiner Kleidung, deines Aussehens? Stell dir vor, du darfst nicht leben wie du willst: Wärest du mutig genug, für deine Rechte zu kämpfen?"
Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Juli und ist tagsüber im Gebäude der VHS (2. Etage) frei zugänglich. Am 6. Juli um 19.30 Uhr findet im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt eine Podiumsdiskussion mit tunesischen LGBTI-Aktivisten statt. (cw)

Versuchte sich umzubringen: Soly
Links zum Thema:
» Alle Porträts auf der Homepage von "Where Love Is Illegal"
















