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Katarina Barley setzt das stärkste Zeichen zum CSD
- 18. Juli 2017,
Bild: Axel HochreinDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist die erste deutsche Bundesbehörde, die in Regenbogenfarben leuchtet - und das die ganze Woche lang.
Mit der Aktion überraschte Familienministerin Katarina Barley (SPD) am Montagabend die Gäste ihres CSD-Empfangs. Die ebenfalls gehisste Regenbogenfahne geht vor der bunt erstrahlten Fassade in der Berliner Glinkastraße fast unter.
Erst im Mai hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) im Bundestag klarstellen lassen, dass an Dienstgebäuden des Bundes keine Regenbogenfahnen wehen dürften (queer.de berichtete). Nach der Flaggenverordnung seien nur hoheitliche Staatssymbole erlaubt, um die staatliche Neutralität zu wahren.
Auf dem Empfang bedankte sich Barley in einer kurzen Ansprache bei der LGBTI-Community für ihren langjährigen Einsatz für die Ehe für alle: "Ich darf jetzt Familienministerin wirklich aller Familien sein, und das ist richtig, richtig schön."
Auch wenn viel erreicht worden sei, gebe es noch viel zu tun. Als Beispiele nannte die SPD-Ministerin die Reform des Transsexuellenrechts und die Erarbeitung eines eigenständigen Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie. Auch beim Adoptionsrecht und der Rehabilitierung müsse nachgebessert werden. Das "dickste Brett" sei die Bildung, so Barley. Menschen müssten bereits in jungen Jahren über Vielfalt aufgeklärt werden.
Die Regenbogenfahne stehe "stellvertretend für alle Menschenrechte", sagte die Familienministerin zum Schluss ihrer Rede. "Und deshalb lassen wir es uns auch von niemanden untersagen, dass wir diese Regenbogenfahne hissen." (cw)


















Auch Ihre Aussage macht deutlich, dass Sie es ernst meinen und Ihnen unsere Situation nicht egal ist.
Und es freut mich, dass Sie sich über die Eheöffnung freuen :-)