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Seoul Pride: Christen entsetzt, Buddhisten tanzen

Beim CSD in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul war am vergangenen Wochenende trotz christlicher Gegenproteste erstmals die größte buddhistische Ordensgemeinschaft Jogye dabei - ein Mönch begeisterte die Teilnehmer mit einer Tanzeinlage.

"Der König des Tanzes", schrieb das südkoreanische Blog "Face" auf Facebook über den unbekannten Mann in der weißen Kutte und postete dazu ein Video seiner mitreißenden Performance.

"Buddha hat uns gelehrt, dass jeder, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, die komplette Erleuchtung erlangen kann", erklärte Oberin Hyo Rok die Teilnahme des Jogye-Ordens. "Sexuelle Minderheiten dürfen nicht diskriminiert werden."

Protestantische Gruppen organisierten hingegen einen Gegenprotest zur Pride-Demonstration. Auf ihren Transparenten hieß es etwa: "Homosexualität ist Sünde. Komm zurück zu Jesus!". 2.000 Polizisten trennten die beiden Lager und sorgten dafür, dass es zu keinen Zwischenfällen kam. In der Parade selbst lief ein Jesus-Double mit der Botschaft "Bleib queer und mach weiter!" mit.

In Südkorea gibt es keine Staatsreligion. Ein knappes Drittel der Bevölkerung sind Christen, etwa ebenso viele religionslos, etwa ein Viertel bekennt sich zum Buddhismus. Homosexualität ist in dem asiatischen Land zwar legal, aber noch immer ein großes Tabu. In den letzten Jahren hat die LGBTI-Bewegung allerdings deutlich an Selbstbewusstsein und Zuspruch hinzugewonnen. (cw)


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#1 CoolAnonym
  • 20.07.2017, 17:18h
  • Der Tanz des Mönchs gefällt mir - und er tanzt sogar zu top aktueller Musik.
    Komm doch mal nach Europa, da kannst du auf den CSDs so richtig abtanzen :-)

    Ihr Buddhisten seit: :-)
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#2 CoolAnonym
#3 Seoul prideAnonym