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Kämpft eine queere Brigade in Syrien gegen den IS?
- 25. Juli 2017,

Das Magazin "Newsweek" hält dieses Foto für echt: Vor zerstörten Gebäuden im syrischen Rakka posieren queere Kämpfer gegen den "Islamischen Staat" - mit Regenbogen- und rosa Kalaschnikowfahne.
Zwei weitere Personen halten ein großes Transparent mit der Aufschrift "These faggots kill fascists" (Diese Schwuchteln töten Faschisten) sowie dem Namen der bislang unbekannten Brigade.
/ IRPGFThese Faggots Kill Fascists! We shoot back! The Black & Pink and Rainbow flag fly in Raqqa. #Queers smashing the Caliphate. #TQILA #YPJ #YPG pic.twitter.com/eBCssrbjMI
— IRPGF (@IRPGF) July 24, 2017
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Die Abkürzung TQILA - ausgeprochen: Tequila - steht für "The Queer Insurrection and Liberation Army" (Befreiungsarmee des queeren Aufstands). Sie soll eine Unterabteilung der Internationalen Revolutionären Volksguerilla-Kräfte (IRPGF) sein, einem Zusammenschluss von Anarchisten und Autonomen aus dem westlichen Ausland, die in Nordsyrien dabei mithelfen wollen, einen eigenen kurdischen Staat zu errichten.
TQILA sei die Antwort auf die gezielte Ermordung schwuler Männer durch den "Islamischen Staat", heißt es in einem ebenfalls auf Twitter veröffentlichten Manifest der queeren Brigade.
/ IRPGFThe formation of The Queer Insurrection and Liberation Army (TQILA), a subgroup of the IRPGF. Queer Liberation! Death to Rainbow Capitalism! pic.twitter.com/Tp1x2PZ079
— IRPGF (@IRPGF) July 24, 2017
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Während das US-Magazin "Newsweek" einen angeblichen TQUILA-Sprecher mit den Worten zitiert "Viele unserer Genossen gehören zur LGBT*QI-Community. Wir kämpfen bereits in Rakka", äußern zahlreiche Syrien-Experten Zweifel an der Existenz der Regenbogentruppe. Die IRPGF sei für reine PR-Stunts bekannt, schrieb das Magazin "VICE" bereits im April.
Ein schönes Bild des Tages gibt der vermutlich inszenierte LGBTI-Widerstand gegen den "Islamischen Staat" aber allemal her! (cw)


















Bestenfalls könnte es sowas geben in der legalen Syrisch-Arabischen Armee, aber auch das ist nicht sonderlich glaubwürdig, denn selbst die liberalen Alawiten und syrischen Christen, die treu zum Präsidenten stehen, sind wohl für unsere Begriffe schwerlich "gayfriendly"!