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Stilles Gedenken

Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten wurde am Samstag mit einem stillen Gedenken an die brutale Vernichtung und das unermessliche Leid im faschistischen Deutschland erinnert.

Anlass der 15-minütigen Aktion am offiziellen "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" war der 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Eingeladen hatten gemeinsam der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) sowie die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

"Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus macht deutlich, wohin brutaler Rassenwahn, völkischer Fanatismus und unmenschliche Einteilungen von wertem und unwertem Leben führen", erklärte dazu LSVD-Bundesvorstand Helmut Metzner in einer Pressemitteilung. Er erinnerte daran, dass auch weibliche Homosexualität im "Dritten Reich" gesellschaftlich geächtet war, weshalb das Gedenken "nicht allein an den ausdrücklichen nationalsozialistischen Kriterien der Strafverfolgung gemessen" werden dürfe.

Den Bundestag forderte der LSVD dazu auf, den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im kommenden Jahr erstmals den homosexuellen Verfolgten zu widmen. Ein entsprechender Appell an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) war auf Initiative von Friedhelm Krey und Lutz van Dijk bereits am 15. Januar veröffentlicht worden. (mize)


-w-

#1 Gerlinde24Profil
  • 29.01.2018, 03:10hBerlin
  • Ein stilles oder auch nicht stilles Gedenken ist ja gut, schön und wichtig, was die Vergangenheit betrifft. Aber wichtiger ist die Zukunft, und die Gefahren, die uns durch Religioten, Rechtspopulisten und andere Idioten drohen.
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