Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?2153

Kentucky Fried Chicken wirbt mit Drag-King

Country-Ikone Reba McEntire als Colonel Sanders löste einen rechten Shitstorm aus. "Warum müssen Juden und Homos immer alle Klassiker zerstören?", lautet ein Kommentar auf Youtube.

McEntire, eine der erfolgreichsten Country-Sängerinnen der Welt, ist in einem neuen Werbespot von Kentucky Fried Chicken als erster weiblicher Firmengründer mit dem markanten weißen Spitzbart zu sehen. "Ich schwöre, ich bin keine berühmte Sängerin", singt die Künstlerin, die 26 Studioalben veröffentlicht und mehr als 80 Millionen Tonträger verkauft hat, selbstironisch in einem Saloon. Sie sei immer noch der "gute alte Colonel", das einzig Neue sei das "Smoking Mountain BBQ"-Hähnchen bei KFC.

Die witzige Drag-King-Performance der Fastfoodkette löste prompt einen rechten Shitstorm aus. So erhielt der am 25. Januar auf Youtube veröffentlichte 60-Sekunden-Clip, der bislang über eine halbe Million Mal aufgerufen wurde, deutlich mehr Dislikes als Likes. Auch die meisten der über 2.300 Kommentare sind negativ. Allein dem Userspruch "Wenn Feminismus zu weit geht" wurde über 900 Mal zugestimmt. (mize)


-w-

#1 TheodorAnonym
  • 29.01.2018, 17:25h
  • Amerika ist das Land der Träume, in der jede*r alles machen kann. Aber wehe, eine alteingesessene Firma traut sich etwas Neues, das nicht dem heteronormativen Bild entspricht, dann ist die Hölle los.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#3 Crikkie
  • 30.01.2018, 20:36h
  • Ein großartiger Coup -da bezahlt KFC für eine Werbung im amerikanischen Fernsehen und dank der ganzen Hater läuft sie kurz darauf weltweit.

    Geniales Marketing.
  • Antworten » | Direktlink »