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Ein nicht-binäres Model für alle
- 20. Februar 2018,

Eine starke Message für alle genderqueeren Menschen: Auf den Covern ihrer Märzausgaben zeigen das britische Schwulenmagazin "Gay Times" und sein lesbisches Pendant "Diva" mit Rain Dove ganz bewusst dasselbe Model.
Die androgyne New Yorker Aktivistin, die bereits für "Vogue", "Elle" und "Cosmopolitan" vor der Kamera stand und sowohl für Herren- wie Damenmode modelte, identifiziert sich selbst weder als männlich oder weiblich. Unter dem Motto "Ich bin ich" kann Dove aber auch mit Klassifizierungen wie "nicht-binär" oder "genderqueer" nichts anfangen - ob man ihn als "er" oder "sie" bezeichnet, ist ihr egal. Als "Gender-Kapitalist" wolle er von den herrschenden Geschlechternormen einfach Profit schlagen.
Ein simultanes Cover einer Frauen- und Männerzeitschrift hat es in der Verlagswelt vermutlich noch nie gegeben. "Ich freue mich sehr, dass 'Diva' und 'Gay Times' zusammen stehen und klarmachen, dass Leute, die mit ihrer geschlechtlichen Identität nicht in das Mann-Frau-Schema passen, genauso anerkannte und geschätzte Mitglieder der LGBTI-Community sind wie alle anderen", erklärte "Diva"-Herausgeberin Linda Riley zur historischen Titel-Kooperation. "Gay Times"-Verleger James Frost nannte das New Yorker Covermodel die "Verkörperung dieser neuen Bewegung queerer Menschen".
Die Märzausgaben enthalten neben Interviews auch exklusive Fotostrecken mit Rain Dove - eine Auswahl der Bilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. (mize)
Links zum Thema:
» Die neue "Gay Times" zum Download
» Die neue "Diva" zum Download
Mehr zum Thema:
» Rain Dove lässt Geschlechtergrenzen verschwimmen (06.08.2017)












Diese ganze Trenderei nervt echt; langsam ist jeder Hetenboi transqueer, der sich mal'n Haarsträhnchen färbt.