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Eine ästhetische Provokation

  • 26. Februar 2018, noch kein Kommentar

Arbeiten des Fotografen Lars Deike waren 15 Jahre lang nicht in München zu sehen. Jetzt stellt er im Schwulenzentrum Sub aus - und zwar zum ersten Mal seine Fetischgemälde.

Der Künstler hatte sein Fotoatelier viele Jahre in der bayerischen Metropole und hat damals oft mit dem Münchner Löwen Club (MLC) zusammengearbeitet, dem schwulen Fetischclub der Stadt. Hier entstanden viele Aufnahmen, die Grundlage für seine heutigen Acrylgemälde waren.

Deikes Ausstellung "Fetisch und Entmystifizierung" wird am Dienstag, den 27. Februar um 19.30 Uhr im Sub in der Müllerstraße 14 eröffnet. Die Bilder hängen anschließend einen ganzen Monat lang, parallel sind seine Arbeiten im Underground zu betrachten, dem Club des MLC. Wer keine Gelegenheit zu einem Besuch in München hat, bekommt ein paar Eindrücke in der unten verlinkten Galerie.

Lars Deike wurde 1963 als Sohn einer Verlegerfamilie in Konstanz geboren, absolvierte dort eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und arbeitete nach seinem Umzug nach Berlin als Redakteur bei einer Berliner Zeitung. Er hat dann aber Fotografie in Los Angeles studiert. Deike ist auf Akt- und Fetischfotografie spezialisiert, stellt einen hohen Anspruch an die Ästhetik seiner Fotos, provoziert aber auch gerne. So bildet der Künstler das gesamte Spektrum männlicher, schwuler Sexualität ab - nun erstmals auch in gemalter Form. (cw/pm)


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