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Transidentität in die Normalität holen

  • 05. März 2018, noch kein Kommentar
Bild: Kathrin Stahl

Seit vielen Jahren porträtiert die Hamburger Fotografin Kathrin Stahl unterschiedlichste trans Menschen - jetzt ist ihre bewegende Ausstellung "Max ist Marie - mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind" im Haus der Familie in Flensburg zu sehen.

Sie wolle das Thema in die Normalität holen, erläutert die Künstlerin. "Als etwas, das ganz einfach da ist, so wie es ist." Stahl begann ihr Text-Foto-Projekt mit einem Porträt ihrer Tochter Marie, die einmal ihr Sohn Max war. Im Lauf der Zeit kamen immer mehr Leute hinzu. Ihre Überzeugung war und ist, dass "Max ist Marie" etwas bewegen kann.

Die Fotos seien sehr bewusst in Schwarz-Weiß gehalten. "Es spiegelt unser aller Schwarz-Weiß-Denken wider, wenn es um ein Anders-Sein geht", so die Fotografin. Während die Bilder die Normalität dieser Leben betonen, blicken die begleitenden Texte auf die individuelle Geschichte hinter jedem Porträt. Die Texte sind beeindruckend und machen nachdenklich. Sie handeln von Verletzungen, Selbstzweifeln und von unglaublich viel Mut und Stärke. Sie erzählen aber auch vom "kleinen Glück im Alltag" und von Menschen, die für andere da sind.

Die Flensburger Fotoausstellung wird am Montag, den 5. März um 19 Uhr im Haus der Familie (Wrangelstr. 18) eröffnet und ist dort anschließend bis Ende des Monats zu sehen. Der Eintritt ist frei. Wer es nicht in den hohen Norden schafft, kanns sich die Porträts auch auf der Homepage zum Projekt anschauen. (cw/pm)


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