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Kuss-Überfall auf Ronaldo

Beim WM-Testspiel zwischen Portugal und der Niederlande am Montag in Genf flitzte ein vermutlich schwuler Fan aufs Spielfeld und gab Cristiano Ronaldo einen Kuss.

Der portugiesische Superstar reagierte auf den Knutsch-Überfall in der 63. Minute leicht angewidert - was den Flitzer nicht daran hinderte, auch noch ein gemeinsames Selfie zu schießen. Kurz darauf wurde Ronaldo von einem weiteren Fan umarmt.

Die männlichen Flitzer gaben dem am Montag glücklosen Rekordtorschützen offensichtlich den Rest: 22 Minuten vor Abpfiff ließ sich der Portugiese auswechseln - der WM-Test gegen die Holländer war da ohnehin längst verloren.

Cristiano Ronaldo wird bereits seit Jahren wegen seiner angeblichen Homosexualität von gegnerischen Fans gehänselt (queer.de berichtete). Es ist auch bereits mehrfach "geoutet" worden, 2013 etwa aus Versehen von US-Sängerin Rihanna (queer.de berichtete).

Schwule Fans rechnen Ronaldo allerdings hoch an, dass er sich trotz dieser Schmähungen nicht wie andere Fußballer als über-heterosexuell inszeniert und sogar ein langjähriger Fürsprecher für LGBTI-Rechte ist: So begrüßte er 2010, dass sein Heimatland Portugal Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichgestellt hat (queer.de berichtete). (cw)


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