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BVG zensiert Kondomwerbung

In Bussen und Bahnen in Hamburg, Köln oder Freiburg kann man die neue #nasichi-Kampagne des Gummiherstellers "Billy Boy" bewundern - doch ausgerechnet für die Berliner Verkehrsbetriebe waren die Motive zu heiß.

Der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs in der Hauptstadt weigerte sich, die knallbunten Comicposter mit Sprüchen wie "Den kleinen Gladiator in die Arena lassen?", Das Rohr ordentlich durchpusten?" oder "Der Schrippe eine Wurst gönnen?" zu plakatieren.


In anderen Städten hängen die Plakate im öffentlichen Nahverkehr

Johannes Zerger, Brand Manager von "Billy Boy", kann die Absage kaum fassen: "Gerade das coole Berlin ist doch so weltoffen, so bunt und so vielfältig und hat in der Vergangenheit einige krasse Kampagnen gesehen - auch im öffentlichen Nahverkehr", erklärte er in einer Pressemitteilung. "Da hat es uns überrascht, dass ausgerechnet der Betreiber desselben, der ja speziell dafür bekannt ist, selbst lockere, witzige und etwas außergewöhnliche Werbung zu machen, mit unseren Motiven nicht umgehen kann."



Die Verkehrsbetriebe begründeten die Absage mit schlechten Erfahrungen aus dem Jahr 2006, als man Werbung für ein Hetero-Bordell zugelassen hatte. Damals habe die BVG zusammen mit dem Vermarkter Wall beschlossen, grundsätzlich keine Motive mehr zu schalten, bei denen Sex verbildlicht werde. "Es geht uns nicht um Inhalte, mit Werbung für Kondome haben wir überhaupt kein Problem", erklärte eine BVG-Sprecherin gegenüber dem Magazin "Horizont". Aufgrund des hohen Anteils minderjähriger Fahrgäste seien Motive mit sexuellen Darstellungen oder Anspielungen allerdings tabu. (cw)


-w-

#1 MachsmitGummiAnonym
  • 09.04.2018, 13:11h
  • Leider kommen Kondome bei Queers oft nicht so gut an.

    Ich finde so eine Werbung gut.
    Mit PreP braucht man bei mir nicht ankommen.
    Egal wieviel man sich einwirft.

    Sei kein Dummi machs mit Gummi (auch ohne Latex)
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#2 TheoAnonym
  • 09.04.2018, 17:14h
  • Antwort auf #1 von MachsmitGummi
  • Sehr schön!
    Und dann die immer die dummen Blicke (oder Antworten, wenn es sich um Schriftverkehr handelt), wenn man sagt, dass man nicht ohne Gummi ficken will, obwohl der andere doch PrEP nimmt und HIV- ist.
    PrEP schützt nicht vor Tripper oder Chlamydien oder sonst was.
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#3 GeorgB
  • 09.04.2018, 19:14h
  • Die BVG in Berlin lässt auch seit ca. 2 bis 3 Jahren wieder täglich in ihren Stationen Christen mit ihren Ständen für ihre Religion werben. Da stehen dann immer drei Christen und zeigen ihre Zeitungen und Bücher, auf denen die ganzen Naturkatastrophen abgebildet sind. Da gehen doch auch kleine Kinder vorbei, sehen das und bekommen ganz fürchterlich Angst.
    Auf Nachfrage hatte die BVG überhaupt kein Problem damit, obwohl sie vor ein paar Jahren verkündet hatten, dass in ihren Stationen keinerlei religiöse Werbung mehr hängen darf, weil sie doch auch keine humanistisch atheistischen Informationen dulden. Erst als die Atheisten sich damals fürchterlich aufgeregt haben, dass die BVG zwar die schauerlichsten Religions-Werbungen dort hängen ließen, aber atheistische Informationen nicht zuließen, versprach die BVG, weder das eine noch das andere in Zukunft zuzulassen. Nix da, die Christen haben sich wieder durchgesetzt und nerven die Fahrgäste. Dazu passt dann auch das Verbot von harmlosen Bildern mit dem Hinweis auf kleine Kinder. Schade, dass der christliche Einfluss auf die BVG zulasten anderer wieder so groß geworden ist.
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#4 BerlinerinAnonym
  • 10.04.2018, 14:13h
  • Ich finde es gute Entscheidung , dass diese werbungen abgelehnt worden sind.
    Es wäre tatsächlich ein sehr schreckliches Bild für die minderjährige Fahrgäste.
    Danke für die Entscheidung.
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#5 Putin-WatchAnonym
#6 TzzzzAnonym
  • 10.04.2018, 14:33h
  • Antwort auf #4 von Berlinerin
  • "ein sehr schreckliches Bild für die minderjährige Fahrgäste"

    Keineswegs ein schreckliches Bild für diese Gruppe.
    Ein schreckliches Bild für Menschen wie Sie, die glauben, man täte Minderjährigen etwas Gutes, wenn man ihnen die Konfrontation mit Sexuellem erspart.
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#7 Ith_Anonym