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Schwules Leiden im KZ
- 13. April 2018,
Richard Grune, Solidaritat © Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg e.V.Die berührende Sonderausstellung "Erinnerung - Bilder homosexueller Künstler im KZ Flossenbürg" im Historischen Museum Regensburg thematisiert erstmals das Schicksal von zwei Rosa-Winkel-Häftlingen.
Der Maler Richard Grune (1903-1983), ein Bauhausschüler u a. bei W. Kandinsky, und der österreichische Designer und Zeichner Hugo Walleitner (1909-1982) schufen mit ihren Lithografien und Zeichnungen beeindruckende Zeugnisse ihre eigenen, aber auch der Erfahrungen anderer mit Demütigung, Erniedrigung und schließlich Ermordung vieler Mithäftlinge. Im KZ standen die Gefangenen mit dem "Rosa Winkel", mit dem sie wegen ihrer Homosexualität stigmatisiert wurden, in der Hierarchie auf der untersten Stufe, waren oftmals zusätzlichen Schikanen ausgesetzt.
Die verstreuten oder in illustrierten Tatsachenberichten erschienenen Werke von Grune und Walleitner, die als Opfer des Paragrafen 175 nicht als NS-Verfolgte anerkannt wurden, sind teilweise erstmals öffentlich zu sehen. Die Ausstellung im Historischen Museum am Dachauplatz wird am Freitag um 18 Uhr von Bürgermeister Jürgen Huber (Grüne). eröffnet und läuft anschließend bis zum 6. Mai. Die VHS Regensburg bietet in Zusammenarbeit mit RESI, der Regensburger Schwulen- und Lesbeninitiative, ein umfangreiches Begleitprogramm an. (cw/pm)

















