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Fragmentierte Homosexualität

Der Berliner Fotograf Florian Hetz hat das Leben und die Sexualität schwuler Männer in Los Angeles erforscht - seine Arbeit "Echo Park" wird im Rahmen der 7. Triennale der Photographie Hamburg erstmals in Europa ausgestellt.

Die faszinierende Serie entstand im vergangenen Winter während eines Residenz-Stipendiums in der Tom of Finland Foundation. Hetz fotografierte seine Modelle in mehrstündigen Sessions. Er dekonstruierte, sezierte und sexualisierte dabei deren Körper.

Die Fotografien zeigen vorwiegend Fragmente und Details: Trainierte Physis, Muskeln, Haare, Gesichter und Geschlechtsteile füllen die Bildräume. Detailaufnahmen von Gegenständen und Pflanzen symbolisieren eine fragmentierte Gemeinschaft, eine von Diskriminierung, Gewalt und HIV immer wieder aufgebrochene Community. "Diese Gemeinschaft von schwulen Männern lässt sich ihre Sehnsucht nach Schönheit, Nähe, Spaß und Verschmelzung nicht nehmen", heißt es dazu im Pressetext.

Die Ausstellung "Echo Park" wird am Freitag, den 18. Mai um 19 Uhr in der Frappant Galerie eröffnet und ist dort anschließend bis zum 10. Juni zu sehen. Eine Auswahl von Florian Hetz' Arbeiten zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. (cw/pm)

Galerie:
Florian Hetz: Echo Park (6 Bilder)

-w-

#1 Homonklin44Profil
  • 01.05.2018, 08:57hTauroa Point
  • ""Sehnsucht nach Schänheit""

    Ja, diese Schänheit muss man in Künstlerfotos oft lange suchen. Vielleicht verwechselt man das auch mit Schönheit. ;o)
    Aber die ist sogar am wahren Objekt eher selten.
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