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Genialer Protest mit "versteckter Flagge" für LGBTI-Rechte

Immer wieder werden in Russland Regenbogenfahnen als Verstoß gegen das "Homopropaganda"-Gesetz beschlagnahmt - diese sechs Aktivisten zeigen, wie man das Verbot umgeht.

Die Männer und Frauen aus aller Welt zogen sich einfach die Fußballtrikots ihrer Heimatländer an und spazierten damit durch Moskau. Da sie aus Spanien (Rot), den Niederlanden (Orange), Brasilien (Gelb), Mexiko (Grün), Argentinien (Blau) und Kolumbien (Violett) stammen, bildeten sie einen menschlichen Regenbogen - und fielen entsprechend auf.





Die geniale Aktion unter dem Namen "The Hidden Flag" war als bewusster Protest gegen das Gesetz gegen "Homopropaganda" geplant, das seit 2013 in ganz Russland die positive Darstellung von Homosexualität im Beisein von Minderjährigen verbietet.

"Es war das emotionalste Projekt, an dem ich je teilgenommen habe", erklärt der Brasilianer Eloi Pierozan zur Aktion. "Ich komme aus einer sehr konservativen Familie aus einer kleinen Stadt in Brasilien, es war nicht immer einfach für mich und meine Schwester, die auch homosexuell ist. Deshalb war ich so aufgeregt, Teil unseres Überraschungs-Regenbogens zu sein. Ich hoffe, er berührt die Herzen vieler Menschen. Er ist ein Ruf nach Liebe."

Mehr Bilder der Protestaktion gibt es auf thehiddenflag.org sowie in einem kurzen Video der Aktivisten. (mize)


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