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Schwedens Armee marschiert queer

Mit dem englischen Slogan "We don't always march straight" und Soldaten mit Tarnschminke in Regenbogenfarben zeigen die schwedischen Streikräfte zum EuroPride Flagge.

Die Motive wurden von den Försvarsmakten als Anzeige geschaltet und plakatiert, in sozialen Netzwerken geteilt sowie auf der Homepage veröffentlicht. "Wir treten für die Werte ein, die wir verteidigen müssen", heißt es dort. "Die schwedischen Streitkräfte sind ein inklusiver Arbeitsplatz, an dem wir die Vielfalt der Menschen als Stärke betrachten. Wir sind seit der Jahrtausendwende stolzer Pride-Teilnehmer, weil es wichtig ist, dass wir Stellung beziehen und zeigen, dass wir uns für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzen - unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder ihrem Geschlechtsausdruck."

Den EuroPride in Stockholm begleitet die schwedische Armee mit mehreren Veranstaltungen. So lädt das Armeemuseum zu einem Seminar über Trans-Inklusion, und am Samstagmittag kann man im Rålambshov-Park Fallschirmspringer mit Regenbogenflaggen erleben. Bei der anschließenden Parade marschiert u.a. die Militärkapelle mit.

Schon 2015 präsentierten die schwedischen Streitkräfte eine Posterkampagne, die eine Soldatin mit Regenbogenfahne auf dem Tarnanzug und dem Slogan "Manche Dinge solltest Du nicht verstecken müssen" zeigte (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr postete die Armee ein Foto von Kampfstiefeln mit Regenbogenschnürsenkeln (queer.de berichtete). (mize)


-w-

#1 WadimAnonym
#2 WadimAnonym
  • 02.08.2018, 14:08h
  • Sehr geehrte Damen, Herren und andere vom QUEER.DE,

    senden Sie bitte den Artikel mit Kommenten ans Verteidigungsministerium.
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#3 FinnAnonym
  • 02.08.2018, 19:35h
  • Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen:

    dass die Bundeswehr ganz offiziell an CSDs teilnimmt und auch als Arbeitgeber Vielfalt fördert und die Stärke von Vielfalt erkennt. Und dass ebenso explizit erklärt wird, dass die auch die Freiheit von LGBTI verteidigen.
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#4 LotiAnonym
  • 04.08.2018, 10:14h
  • Antwort auf #3 von Finn
  • Das halte ich eher für ausgeschlossen, das d. Bundeswehr beim CSD mitläuft. Selbst in den USA noch undenkbar. Höchstens Veteranen gehen dort einhellig neben Dragqueens einher. Was die Schweden tun, machen die Holländer ebenso. Begrüßenswert ist es allemal, wenn auch in Deutschen Kasernen ein frischer Wind reinkommt. Außerdem eine hervorragende Werbeplattform.
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