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CSD ohne Premier League

  • 04. August 2018, noch kein Kommentar

Beim Brighton Pride fuhr am Samstag erstmals ein "offizieller Bus der schwulen Profi-Fußballer" mit - nicht wenig überraschend war er komplett leer.

Hinter dem viel fotografierten CSD-Gefährt steckte das irische Wettbüro Paddy Power. "Als offizieller Partner der Veranstaltung organisierten wir den Protest, um die statistische Anomalie hervorzuheben, dass kein einziger der rund 500 Premier-League-Spieler in dieser Saison offen schwul ist", so das Unternehmen auf seiner Website.

Nicht glücklich über den Bus war das britische Gay Football Supporters Network. "Jeder weiß, dass es keinen offen schwulen Premier-League-Spieler gibt", sagte der Vorsitzende Ed Connell gegenüber Newsbeat. "Das Coming-out ist eines der schwierigsten Dinge, die wir in unserem Leben tun müssen. Es ist wirklich nicht nötig, noch mehr Druck zu machen." Paddy Power sei nicht am Thema, sondern nur an der Schlagzeile interessiert.

Der irische Buchmacher war bereits zur Fußball-WM mit einer ungewöhnlichen Aktion aufgefallen: Aus Protest gegen Homophobie in Russland spendete Paddy Power für jedes Tor des russischen Nationalteams umgerechnet rund 11.000 Euro an eine LGBTI-Stiftung (queer.de berichtete). (mize)


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