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Gemeinsam wird das Leben besser

Mit der neuen Kampagne "Life gets better together" setzt das Präventionsprojekt "Hessen ist geil!" vor der Landtagswahl ein Zeichen für Vielfalt und gegen autoritären Populismus.

"Nach vielen Jahren der gesellschaftlichen Öffnung für Menschen mit anderen sexuellen oder geschlechtlichen Identitäten müssen wir momentan mit rechtspopulistischen Strömungen leben, die in Wahlkämpfen gegen Menschen hetzen, die anders sind", erläuterte Projekt-Koordinator Björn Beck die Sorge der hessischen Aids-Hilfen. "Diskriminierung und Ausgrenzung machen aber krank. Wenn prominente Politiker gegen Minderheiten hetzen, hat dies messbare Effekte auf die Gesundheit der Angehörigen dieser Minderheiten."



Im Rahmen von "Life gets better together" wurden LGBTI-Menschen aus dem Bundesland eingeladen, sich fotografieren zu lassen und ein Statement zum gesellschaftlichen Zusammenleben abzugeben - Dutzende haben teilgenommen. "Wir haben versucht, die Vielfalt der Community abzubilden und Menschen mit ihren eigenen Geschichten und Anliegen zu Wort kommen zu lassen", erklärte Beck. "Schwule, Lesben, Tunten, Kerle, HIV-Positive, Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund, Trans*-Personen, Jüngere, Ältere, dickere und dünnere Menschen."

Die Kampagne versteht der Projektkoordinator der hessischen Aids-Hilfen als strukturelle Prävention: "Das Leben wird für alle besser, wenn wir uns, mit allen Unterschieden, gegenseitig mit Respekt begegnen." Entworfen und umgesetzt wurde von "Life gets better together" mit ehrenamtlicher Hilfe der Frankfurter Kommunikationsagentur "100 Grad". (cw)


-w-

#1 AuntieBiotic
  • 17.08.2018, 15:41h
  • "Frei entscheiden, wen wir lieben"?

    Ach Kinners. Sexuelle Orientierung ist keine Frage der freien Entscheidung.

    Es ist ja schrecklich lieb gemeint, Sprüche zu hören wie "Lieb doch, wen du willst". Aber es ist einfach nicht so: wen wir begehren, entscheiden wir weder frei, noch würfeln wir es aus. Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt.

    Warum ich darauf so "herumreite"? Weil immer wieder die Idee herumgeistert, wir hätten uns "für diesen Lebensstil ja frei entschieden", könnten also auch jederzeit anders, wenn wir nur wollten.

    Das IST aber einfach nicht so.

    Deshalb ist es wenig sinnvoll, falsche Argumentationsmuster auch noch zu übernehmen. Das kann teilweise gewaltig nach hinten losgehen.
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#2 remixbeb