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Wölfe zeigen Flagge

Zum ersten Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg gegen den FC Schalke 04 führt Josuha Guilavogui seine Mannschaft heute mit einer Regenbogen-Kapitänsbinde am Arm aufs Spielfeld - und wird diese künftig bei jedem Spiel tragen.

Die Wölfe wollen mit der Aktion ein "klar sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für Vielfalt im Fußball" setzen, erklärte der VfL auf seiner Homepage. "Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft", so Geschäftsführer Jörg Schmadtke. "Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen."

Guilavogui, der seit vier Jahren beim VfL spielt und vor der Saison zum Kapitän der Wölfe gewählt wurde, unterstützt die Aktion gern: "Wir Fußballer sind Vorbilder und wollen mit dem Regenbogen zeigen, dass bei uns im Stadion und im Verein alle willkommen sind. Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast - Fußball ist für alle da. Dafür steht der Regenbogen und wir als Team stehen hinter dieser Botschaft."

Den Anfang machte Nilla Fischer, die im vergangenen Jahr mit dem Wunsch auf den Verein zukam, mit dem Regenbogen am Arm spielen zu dürfen: Seit dem 19. März 2017 läuft Fischer in der Allianz Frauen-Bundesliga und in DFB-Pokalspielen mit der besonderen Kapitänsbinde auf (queer.de berichtete). Zum Start der neuen Saison folgen nun alle VfL-Mannschaften von den Bundesliga-Profis bis hin zur U 10.

Der VfL Wolfsburg kündigte darüber hinaus an, im kommenden Jahr das Engagement gegen Homophobie und Sexismus in den Mittelpunkt seiner Anti-Diskriminierungsarbeit zu stellen. Bereits im Juni erstrahlte die Volkswagen Arena in den Farben des Regenbogens. Am 1. September veranstaltet der VfL gemeinsam mit dem Fanprojekt der Stadt Wolfsburg einen Streetkick gegen Homophobie. (cw/pm)


-w-

#1 marcocharlottenburgAnonym
  • 25.08.2018, 18:12h
  • Sehr gute Aktion und vielleicht ein Auftakt, damit in dieser Saison endlich auch LGBTI-Spieler*innen sich outen können und Vereine und Liga diese schützend und unterstützend begleiten.
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#2 RainbowHHAnonym
  • 25.08.2018, 18:50h
  • Antwort auf #1 von marcocharlottenburg
  • Vor allem die männlichen Spieler. Bei Fußballerinnen ist es meist überhaupt kein Problem, wenn sie (auch) auf Frauen stehen. Ja, manchen "Fans" stürzt im Gegenteil ihr ganzes Weltbild zusammen, wenn sie erfahren, dass auch Hetero-Frauen Fußball spielen.

    Davon abgesehen, tolle Aktion des Vereins! Jetzt müssen den Worten und den Regenbogen-Armbinden aber auch Taten folgen.
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#3 LeabhAnonym